Großen Bogen machen - egal was versprochen wird!
Gut am Arbeitgeber finde ich
ich habe gelernt, was ich nicht will.
die ganzen guten bewertungen kommen entweder von bots, protegés oder wurden unter zwang geschrieben
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
die tatsachen sprechen leider für sich
Verbesserungsvorschläge
- transparentes gehaltsschema einführen
- arbeitszeitmodelle überarbeiten
- der chef sollte ein anti-aggressionstraining oder ein therapie machen. alternativ sich aus dem aktiven geschäft zurückziehen
- geschäftsführung auf 3 leute aufstocken und jeder geschäftsführer*in fixe themenbereiche und zuständigkeiten geben
- klarere hierarchie-ebenen schaffen: klare entscheidungsspielräume für die teamleiter*innen, um deren rollen aufzuwerten
- klare karrierelevel benennen, um den leuten einen karrierepfad zu geben
- davon, dass man einer agenturgruppe angehört, ist nichts zu spüren. es werden kaum kompetenzen gebündelt oder synergien genutzt (das wäre bei personal, IT und buchhaltung aber sehr sinnvoll)
- D-Ticket, jobrad, corporate benefits, gesundheitsvorsorge, essenszuschüsse.. die Liste der möglichkeiten wäre lang.
insgesamt ist es fast so viel, dass man fast ein neues unternehmen gründen könnte
Arbeitsatmosphäre
Ich hatte durchaus nette Leute, aber das macht die insgesamt gespannte Stimmung nicht wett
Image
außen hui, ...
Work-Life-Balance
In meiner Zeit gab es eine strenge Präsenzkultur mit fixen Anwesenheitszeiten. Ein hippes Büro und flex Desk macht noch kein New Work. Die Leute trauten sich teilweise nicht mal, sich krank zu melden. Grund: die Arbeitsbelastung wird für den rest im team noch höher und es gibt nen blöden spruch vom chef
Karriere/Weiterbildung
mir sind keine angebote bekannt, daher neutrale drei sterne. vielleicht gibts inzwischen etwas
Gehalt/Benefits
ein transparentes schema gibts nicht. am "fairsten" werden die praktis bezahlt, weil dort alle genau das kriegen, was die minijob-grenze erlaubt. für alle andere gilt: verhandeln, verhandeln, verhandeln
Umwelt-/Sozialbewusstsein
definitiv rückständig, aber das sind andere auch
Kollegenzusammenhalt
Wenn man auf der selben Ebene unterwegs ist, kann man hier und auch gut über Dinge reden, aber Onboarding oder echte Hilfe braucht man nicht erwarten. Wenn was schief läuft oder Dinge verloren gehen, wird das gern mal den Praktis in die Schuhe geschoben
Umgang mit älteren Kollegen
kann ich nicht viel zu sagen, da die belegschaft im Durchschnitt sehr jung ist.
Vorgesetztenverhalten
Die Teamleiter*innen sind waren durchaus bemüht, Strukturen und Sicherheit zu schaffen, aber das wird von oben gern mal durch kurzfristige Hauruck-Aktionen wieder eingerissen. Auch diskriminierende und abwertende Äußerungen während eines Meetings kamen vor.
Arbeitsbedingungen
einfach nein
Kommunikation
Erfolgt streng hierarchisch, Entscheidungen intransparent. Als ich dem Chef (treffender wäre Patriarch oder Pate) meinen Kündigungsentschluss mitteilte, sagte er mir, er würde mich gern "einen Kopf kürzer" machen.
Gleichberechtigung
Als frrau oder mit Migrationshintergrund brauchst du es gar nicht versuchen nach oben zu kommen (außer man ist die Gattin vom Chef, die war wohl mal Prokuristin oder auch geschäftsführerin, erzählt man sich und höher hats auf dauer keine mehr geschafft)
Interessante Aufgaben
Wenn man Glück hat, ja. Trainees, Praktis und Juniors brauchen idR aber nicht zu hoffen. Da ist man eine billige Arbeitskraft, die jeden Tag Excel-Listen oder sonstige monotone Arbeit zu erledigen hat. Da wird nix fair aufgeteilt, um den Nachwuchs auch mal zu fordern & zu fördern.