Duzen ist nicht alles
Gut am Arbeitgeber finde ich
Dass es trotzdem auch viele tolle, nette und hilfsbereite Mitarbeiter gibt, die was bewegen wollen. Es gibt eine tolle Kantine, in der immer frisch gekocht wird und in der das Essen bezahlbar ist. Es gibt einen kostenlosen Mitarbeiterparkplatz. Es wird jedes Jahr eine tolles Weihnachtsfeiern veranstaltet.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Dass die Mitarbeiter, die sich gegen schlechte Behandlung wehren, nicht ernst genommen werden und zum Problem werden, das man dann aus der Firma entfernt.
Verbesserungsvorschläge
Den langjährigen Mitarbeitern ein Riegel in schlechtem Benehmen vorschieben. Diese in ihren Einmischungsrechten eingrenzen. Klare Worte mit diesen Personen sprechen.
Arbeitsatmosphäre
Schönes Büro. Neues Equipment. Alle duzen sich. Im Großraumbüro wird das konzentriertes Arbeiten leicht erschwert, da manchen Personen am Telefon keine Rücksicht auf andere nehmen wollen. Die Arbeitsatmosphäre ist von langjährigen Mitarbeitern vergiftet. Es gibt ein tolles Leitbild. Dies wird jedem Mitarbeiter ständig vorgetragen. Es wird jedem Mitarbeiter auch in einem tollen Kurs vermittelt. Nur leider wird es von vielen Chefs und Mitarbeiter nicht gelebt. Ein permanentes Lästern und Schimpfen über die Firma, Chefs und Kollegen ist an der Tagesordnung.
Image
Das Leitbild wird einfach nicht genug gelebt. Beschwerden von neuen Mitarbeitern, die sich gegenüber langjährigen Mitarbeitern und deren schlechte Behandlung wehren, werden nicht ernst genug genommen. Dadurch wird man selbst zum Problem. Das Image "Beste Mannschaft", das nach außen vermittelt werden möchte, kann nicht erreicht werden.
Work-Life-Balance
Beim Vorstellungsgespräch gemachte Absprachen werden später nicht mehr umgesetzt, weil den langjährigen Mitarbeiter diese nicht in den Kram passen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es wird ständig daran gearbeitet, dass die Firma nachhaltig und umweltbewusst herstellst. Doch leider wird in den Büros nicht einmal der Müll getrennt.
Kollegenzusammenhalt
Langjährige Mitarbeiter meinen, sie wären die wahren Chefs. Sie kontrollieren und überwachen Kollegen, sie meckern über Kollegen und Chefs, sie mischen sich in vertragliche Details von Kollegen ein, sie behandeln Kollegen nicht gut. Die Mitarbeiter flüchten ins Home Office, weil sie nicht auf diese Kollegen treffen möchten.
Umgang mit älteren Kollegen
s. o.
Es gab auch einige langjährige Mitarbeiter, die ihr Wissen gerne geteilt haben und denen es wichtig war, dass man sich wohlfühlt und die Firma weiter bringt.
Vorgesetztenverhalten
Vorgesetzte wissen von dem unakzeptablen Verhalten mancher langjähriger Mitarbeiter, bestätigen dieses Verhalten noch in Gesprächen und lassen diese doch machen, was sie wollen. Die Firma stellt diesen langjährigen Mitarbeitern ein Blankocheck für deren unakzeptablem Verhalten aus, weil sich niemand traut, dem ein Ende zu setzen und diese Mitarbeiter in ihre Schranken zu weisen. Nur weil jemand schon lange in der Firma arbeitet, qualifiziert ihn das nicht in die Position einer Führungskraft gehoben zu werden.
Arbeitsbedingungen
Tolles Büro, schöne Aussicht.
Kommunikation
Alles schönreden ist auch eine Kommunikation.
Gehalt/Benefits
Alle Zahlungen, die im Vertrag und im Manteltarifvertrag angegeben sind, wurden immer pünktlich bezahlt.
Interessante Aufgaben
Ich hatte schon aufregender Aufgaben. Aber das war ok so.