1 Mitarbeiter:innen, die bei Paul Heller eine Ausbildung absolvieren oder absolviert haben, bewerten den Ausbildungsbetrieb im Durchschnitt mit 2,2 von 5 Punkten.
Der Arbeitgeber wurde in dieser Bewertung nicht weiterempfohlen.
Mehr Lagerhilfsarbeiter als alles andere!
2,2
Nicht empfohlen
Ex-Auszubildende:rHat 2021 eine Ausbildung zum/zur Anlagenmechaniker in Bielefeld abgeschlossen.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Nach monatelangen Ringen, Konkurrenzkampf und Einschleimen ist es möglich eine "leistungsgerechte" Vergütung zu erlangen. Unter dem Stichwort macht die Firma nebenbei auch Werbung auf Social Media weil sich kein klar denkender Anlagenmechaniker auf so eine Zumutung einlässt. Als Azubi bekommst du etwas mehr Ausbildungsvergütung (ca. 60€) für die Ausbeutung, die einem zu Teil wird.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Das Firmenklima insbesondere der Chefetage ist katastrophal wechselhaft. Ich bin in die Firma eingetreten in eine Art "Hoch" voller Boni, Betriebsausflüge und Feiern, als ich sie verlassen habe hat über die Hälfte der Mitarbeiter innerhalb weniger Monate das Handtuch geschmissen aufgrund des unsozialen Klimas, fehlender Dankbarkeit, Zeitdrucks und Schikane der Vorgesetzten. Sehr enttäuschend welch unterwältigende unternehmerische Führungsqualitäten hier an den Tag gelegt werden können ohne dass jemand merkt, weshalb was schief läuft. 0 Sterne wären noch zu viel.
Verbesserungsvorschläge
Ein gutes Firmenklima ist wichtig, das ist allseits bekannt. In der Presse wirbt man damit, dass besonderer Dank den eigenen Mitarbeitern gelten, die die Firma so groß gemacht haben. Dazu gehört ein stabiles Arbeitsumfeld mit Wertschätzung, Unterstützung, Teamwork und Mitbestimmung. Meine Erfahrungen waren leider anders. Wer hier am längeren Hebel sitzt ist zweifelsohne besessen vom Reichtum und Image nach außen, verhält sich jedoch im Umgang mit Auszubildenden verantwortungslos sowie unvorbildlich. Als Familienbetrieb rückt die jüngere Generation im Laufe der Firmengeschichte oft in die Führungsposition ohne jeglichen Nachweis ihrer Kompetenz oder -in diesem Fall offensichtlich- Führungsqualitäten. Für eine Ausbildung katastrophal und schädlich. Wer hier durch die Probezeit kommt wird enttäuscht sein, dass er nicht selbst gekündigt hat.
Arbeitsatmosphäre
Die Stimmung ist wechselhaft. Es liegt dauerhaft eine Mischung aus Wut, Frustration und Unverständnis in der Luft. Auszubildende "betteln" darum auf der Baustelle arbeiten zu dürfen anstatt in der Firma unter dem strengen Blick des launischen Chefs und seiner gesetzeswidrigen Videoüberwachung in der Werkstatt rumzugammeln.
Karrierechancen
Als gelernte Fachkraft gibt es gute Chancen sich weiterzuentwickeln und ggf. Meister zu werden. Die Übernahmechancen sind gut.
Arbeitszeiten
Überstunden ohne Ende, Voraussetzung ist dass Mitarbeiter am selben Tag keinerlei Termine haben. Ein bestehen auf pünktlichen Feierabend wird gerügt.
Ausbildungsvergütung
Überdurchschnittlich genau wie die Überstunden
Die Ausbilder
Wie in einer dualen Berufsausbildung üblich fahren die Azubis mit Gesellen auf Baustellen. Es wird sich Mühe gegeben gutes Wissen zu vermitteln und Routine zu bekommen
Spaßfaktor
Es wird von vornhinein sehr eingeschüchtert unabhängig von Verhalten und Einstellung. Beispielsweise existiert ein am ersten Tag ein zu unterschreibendes Handyverbot und trotzdem soll ein digitaler Stundennachweis auf dem eigenen Handy geführt werden. Sehr durchdacht
Aufgaben/Tätigkeiten
Auf Baustellen monotone Billoarbeiten um Geld zu sparen (Müll wegbringen, Versorgungsfahrten, putzen), Pflege des Firmengebäudes oder Privathaus vom Chef. Das Lager ist eine Art Dauerbaustelle und Prestigeobjekt.
Variation
Ich habe über 3 Monate bloß mit Aufräumen, sortieren und Umräumen verbracht ohne gelernt zu haben was ich da durch die Gegend trage. Jeder Tag war voller Aufregung ob es mir ermöglicht wird etwas zu lernen.
Respekt
Es herrscht ein dauerhaftes Klima der Angst bekleidet von cholerischen Führungskräften, einem raffgierigen Chef und Vorarbeitern die ihre Mitarbeiter gegeneinander ausspielen. Es wird eine große Bandbreite an Azubis eingestellt um im Laufe der Probezeit die Hälfte (!!!) zu kündigen und so praktisch die Rosinen rauszupicken. In was für ein Loch stürzt du als 16 jähriger wenn du aus Willkür entlassen wirst?. Gesellen tauschen sich alle paar Jahre komplett aus.
Basierend auf 1 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Azubis wird Paul Heller durchschnittlich mit 2.6 von 5 Punkten bewertet. 0 der Bewertenden würden Paul Heller als Arbeitgeber weiterempfehlen.
Basierend auf 1 Bewertungen schätzen die Auszubildenden besonders die Faktoren Image an dem Unternehmen.
Neben positivem Feedback haben Azubis auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 1 Bewertungen sind Auszubildende der Meinung, dass sich Paul Heller als Arbeitgeber vor allem im Bereich Gleichberechtigung noch verbessern kann.