Ihr Unternehmen?

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Bewertung

Ihr Unternehmen?

Unfair, unprofessionell und Eigeninteressiert

1,3
Nicht empfohlen
Auszubildende:rHat eine Ausbildung im Bereich IT in Brauneberg gemacht.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Dass ansonsten jedem eine Chance gegeben wird. Auch egal welche Schulbildung jemand hat.

Verbesserungsvorschläge

Man sollte offen für neues sein und mehr auf die Mitarbeiter eingehen. Außerdem sollte man den Azubis nicht vorhalten was sie kosten. Sie sind zum lernen da. Punkt-Ende-Aus.

Arbeitsatmosphäre

Wie oben beim Spaßfaktor erwähnt:

Mit anderen Azubis kommt man gut klar, jedoch muss man halt aufpassen was man sonst sagt/macht. Man merkt halt als Azubi selbst, dass man dem Betrieb nicht wichtig ist. So muss man z.B. in der Mittagspause auf Bereitschaft sein während der Chef nach hause zum Essen fährt. Eine Mittagspause ist so nicht zu genießen. Die Mittagspause des Chefs dauert dann auch oft 1-2 Stunden statt 1h. Man kommt so einfach nicht zur Ruhe und man muss danach auch direkt weiter machen, da die Kunden bedient werden müssen.

Noch ein Punkt - Urlaub: Hier im Betrieb hat man sowieso schon die Mindestanzahl an Urlaubstagen und selbst um diese muss man noch kämpfen. Der Chef fährt in den Ferienzeiten lieber selbst mit seinen Kindern weg und lässt Azubis den Betrieb alleine weiterleiten. Sollte es zu Problemen innerhalb dieser Zeit kommen ist man auf sich allein gestellt. Sollte in der Zeit der Abwesenheit des Chefs etwas schlecht laufen, weil man ja eben NICHT ALLES KANN, WEIL MAN AZUBI IST, wird man wieder getadelt, weil es ja wieder Geld kostet wenn man alle Arbeiten 2x machen muss.

Karrierechancen

Die Hierarchie ist klar geregelt. Die Betriebsleitung ist eben ganz oben und dann gibt es noch die Azubis. Eine fest angestellte Person war nicht vorhanden. Aufgrund der Umstände möchte man dort auch nicht weiter beschäftigt bleiben.

Arbeitszeiten

Als Azubi muss man trotz 40h Woche teils Samstags arbeiten. Ebenso ist die Geschäftsführung im Betrieb von der Berufsschule genervt, was zu vielen Auseinandersetzungen führt. So z.B. ob es wirklich nötig ist dorthin zu gehen, weil man ja z.B. volljährig ist und ob die Schule überhaupt wichtig wäre. Die Berufsschule ist PFLICHT und MUSS besucht werden. Außerdem werden dort ESSENZIELLE Themen für den Beruf gelehrt. An den Tagen der Berufsschule ist die BERUFSSCHULE FÜR EUCH ZUSTÄNDIG und NICHT DER BETRIEB. Wer auch immer das liest, lasst euch aufgrund dessen NIEMALS IRRITIEREN.

Ausbildungsvergütung

Die Ausbildungsvergütung ist okay. Für die IT-Branche ist sie nicht wirklich hoch aber man kommt damit parat. Es fehlen aber andere Zulagen wie z.B. die 50€ Steuerfreie Zulage für Benzin/Fahrtkosten.

Die Ausbilder

Ein Ausbilder ist nicht wirklich vorhanden. Zwar hat man im Vertrag einen Ausbilder angegeben, jedoch ist niemand wirklich da. Man hat keinen richtigen Ansprechpartner und wenn man mal einen hat, sind die Antworten auf eigene Fragen unseriös und oft nicht fachspezifisch. Das Personal vor Ort hat oft auch nichts mit der Materie zu tun.

Spaßfaktor

Wenn man Kollegen hat mit denen man sich versteht, ja. Sollte man in der Lage sein eigenständig arbeiten zu können, obwohl man selbst noch Azubi ist, ist man oft einfach nur auf sich allein gestellt. Bei den anderen Kollegen also ja, das wars dann aber auch. Die Aufgaben sind auch sehr eintönig und haben nichts wirklich mit dem zu tun, was einen später im wirklichen Berufsleben erwartet.

Aufgaben/Tätigkeiten

Oft nicht fachspezifisch. So wurde z.B. folgendes (essenzielles) nicht durchgeführt:

- Scripte zur Automatisierung von Anwendungsfällen schreiben -> Oft als Zeitverschwendung bezeichnet
- Keine GPOs erstellen / einrichten / konfigurieren / ausrollen / erweitern / anpassen
- Keine Server Installationen und so auch:
- Kein AD + Erklärungen sowie auch kein AD-Hardening und so auch wieder:
- Kein IT-Security
- Kein Ausbau der eigenen Infrastruktur auf neue Systeme bzw. eigene Ideen / Implementationen
- etc. etc. etc...

Es wurden hauptsächlich Kabel gezogen, Löcher gebohrt, Fernseher verbaut, Sat-Anlagen angeschlossen und die Kunden zu Green-IT in Bezug auf gebrauchte Rechner im Verkauf beraten.

Variation

Wie vorher beschrieben, einseitige Aufgaben. Es wird schnell langweilig. Dazu kommt, dass aufgrund fehlender Offenheit gegenüber neuen Systemen auch die Motivation flöten geht.

Dadurch entsteht Demotivation, Langeweile und Eintönigkeit.

Respekt

Respekt gegenüber den Azubis ist nicht vorhanden.

Solange man arbeitet und sich bemüht bekommt man auch keinen Ärger. Wenn man Fehler macht (was in der Lehre ABSOLUT normal ist) wird man getadelt anstatt dass man den Fehler erklärt bekommt. An dieser Stelle bekommt man dann den Kosten/Nutzen Faktor vorgehalten und erklärt was die Welt kostet. Man hat das Gefühl, dass man dort nur angestellt ist, weil man als günstige Arbeitskraft verwendet werden kann.

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.