Gut am Arbeitgeber finde ich
+ Viel Engagement und investierte Zeit
+ Gut durchdachte und durchgeplante Ausbildung
+ Kooperation mit einer privaten Berufschule
+ Top Integration ins Unternehmen
+ Freie Wahl des Schwerpunktes je nach Interessengebiet
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Arbeitskollegen manchmal zu sehr ausgelastet, um sich um einen zu kümmern
Verbesserungsvorschläge
Den Kollegen in den Fachteams mehr Zeit zur Betreuung einräumen
Arbeitsatmosphäre
Durch das Kennenlernen der ganzen Abteilungen hat man für einige Monate keinen festen Arbeitsplatz, da man teilweise wöchentlich rotiert und die verschiedenen Teams sich manchmal mehr und manchmal weniger Mühe mit der Betreuung geben. Wenn man aber für eine längere Zeit in einer Abteilung ist, wird man super eingearbeitet und sinnvoll beschäftigt.
Karrierechancen
Gefällt einem eine Abteilung besonders gut, kann man das letzte Jahr komplett dort verbringen und sich auf den Schwerpunkt spezialisieren (z.B. Datenbanken)).
Wird die Ausbildung erfolgreich abgeschlossen, wird man in der Regel auch in dem aktuellen Team übernommen und arbeitet direkt in seinem Interessengebiet.
Die Firma bildet generell aus, um zu übernehmen. Von befristeten Verträgen nach der Ausbildung habe ich bis heute nichts gehört.
Arbeitszeiten
Gleitzeit mit 38,5 Stunden pro Woche. Nach Absprache ist es auch problemlos mal möglich, später zu erscheinen oder früher zu gehen.
Ausbildungsvergütung
Die Bezahlung erfolgt nach Tarif und überpünktlich. Meistens ist das Gehalt 1-2 Tage vor dem eigentlichen Datum auf dem Konto.
Die Reisekosten zur Berufschule werden übernommen und für die Zeit des Aufenthaltes kostenlos eine Wohnung gestellt. Auch am Arbeitsort (bei mir München) gab es die Möglichkeit, sich günstig ein Zimmer in einer WG mit anderen Azubis zu mieten.
Die Ausbilder
Die Ausbilder investieren sehr viel Zeit in Ihre Azubis und nehmen sich immer Zeit für Probleme. Die Hierarchie ist flach gehalten und es werden regelmäßig gemeinsame Aktivitäten mit Ausbildern und Azubis geplant, um das Gruppengefühl zu stärken.
Spaßfaktor
Die Ausbildung kann zeitweise sehr stressig sein (besonders mit der Berufsschule, die sich nicht in der Nähe der Arbeitsstelle befindet und blockweise besucht wird). Ich bin trotzdem sehr gerne in die Arbeit gekommen und hatte Spaß beim Durchführen der Tätigkeiten.
Aufgaben/Tätigkeiten
Man bekommt von Anfang an sinnvolle Aufgaben, mit denen man produktiv ist und dem Unternehmen einen Mehrwert bieten kann. Gelegentliche "Leerläufe" kommen vor, lassen sich aber allgemein auch nur schwer vermeiden. Besonders, wenn zb die Kollegen viel zu tun haben, kann es auch mal passieren, dass man nur daneben sitzt und zuschaut.
Variation
Während der Ausbildung durchläuft man beinahe alle technischen Abteilungen des Unternehmens und erhält überall einen Einblick. Vom Benutzerservice über Projektmanagement bis zur Serveradministration ist alles dabei.
Unter anderem fährt man zb auch nach Hannover, um einen Einblick in die kaufmännischen Teams und die Personalabteilung zu erhalten.
Respekt
Man wird von Anfang an als gleichwertiger Kollege betrachtet statt "nur" als Azubi. Durch das Kennenlernen der verschiedenen Abteilungen und Teams knüpft man viele Kontakte innerhalb der Firma und identifiziert sich nach der Ausdbildung viel stärker mit ihr, als ein normaler Angestellter.