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Fotografisch interessante Arbeit, aber das Gesamtpaket stimmt absolut nicht.

2,3
Nicht empfohlen
Hat bis 2026 für dieses Unternehmen in Elmshorn gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Im Nachhinein leider gar nichts mehr.

Verbesserungsvorschläge

Nach vier Monaten bei diesem Arbeitgeber kann ich sagen, dass das komplette Onboarding überarbeitet werden sollte.
Die Einarbeitung sollte so intensiv gestaltet werden, wie sie zu Beginn angekündigt wird, oder solche Aussagen sollten gar nicht erst gemacht werden.

Eine unbezahlte Einarbeitung halte ich ebenfalls für nicht richtig.

Die Freundlichkeit einiger Personen sollte vielleicht einmal überdacht werden, vor allem im Hinblick darauf, welches Gefühl der Umgang beim Gegenüber hinterlässt.

Arbeitsatmosphäre

Ich hatte zum Anfang den Eindruck, dass die Arbeitsatmosphäre wirklich angenehm ist. Die Personen, die ich kennengelernt habe, waren grundsätzlich nett. Trotzdem habe ich mich nie wirklich willkommen oder gut aufgehoben gefühlt. Die Atmosphäre empfand ich eher als distanziert und teilweise hatte ich das Gefühl, eher zu stören.

Work-Life-Balance

Die eigene Verfügbarkeit konnte in einer Liste eingetragen werden und wurde auch berücksichtigt. Bei der Verteilung der Einsatzorte wurde darauf geachtet, die Anfahrtswege möglichst sinnvoll zu planen. Auf den konkreten Einsatzort hatte man allerdings keinen Einfluss. Dadurch können auch längere Anfahrt entstehen. Insgesamt war die Planbarkeit der Einsätze gut.

Kollegenzusammenhalt

Dazu kann ich nur eingeschränkt etwas sagen, da ich einige Mitarbeiter gar nicht kennengelernt habe. Diejenigen, die ich kennengelernt habe, waren grundsätzlich freundlich, auf mich persönlich aber eher distanziert. Ein richtiges Gefühl von Zusammenhalt oder davon, Teil eines Teams zu sein, ist bei mir nicht entstanden.

Vorgesetztenverhalten

Kann ich nicht viel zu sagen, da ich wenig direkten Kontakt hatte. Es gab einmal einen längeren direkten Kontakt. Dabei hatte ich auch nicht das Gefühl, besonders willkommen zu sein. Mir wurde vermittelt, dass ich bereits deutlich mehr Einarbeitung bekommen hätte als andere. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich drei Einarbeitungstage, zwischen denen teilweise vier Wochen lagen. Ein Turnier hatte ich bis dahin nicht komplett alleine begleitet. So viel zur angekündigten intensiven Einarbeitung. Die Aussage hat bei mir daher eher Druck als Sicherheit aufgebaut.

Arbeitsbedingungen

Bei der Turnierfotografie sollte einem bewusst sein, dass bei jedem Wetter fotografiert wird. Ob Dauerregen oder 30 Grad, das Turnier findet statt und entsprechend wird auch gearbeitet. Das gehört zu diesem Job einfach dazu.

Kommunikation

Die Kommunikation über WhatsApp funktionierte grundsätzlich gut. Auf Fragen bekam ich zeitnah eine Antwort und auch die Einsätze wurden über die Gruppen gut organisiert. Durch meinen Kennenlern-Call hatte ich allerdings eine andere Erwartung an die angekündigte intensive Einarbeitung inklusive Workshop. Der Workshop fand nicht statt. Ich war an mehreren unbezahlten Einarbeitungstagen teilweise ganztägig dabei und habe selbst fotografiert. Angekündigtes Feedback nach jeden der Einarbeitungstagen erhielt ich nicht. Eine konkretes Feedback mit Video zu meiner Arbeit bekam ich erst nach mehreren Einarbeitungstagen. Zwischen meinen Einarbeitungstagen lagen mit unter auch mal 4 Wochen. Für mich entspricht das nicht dem, was ich unter einer intensiven Einarbeitung verstehe um alleine und sicher auf eigene Einsätze zu gehen. Auch der Umgang mit dem abrechnen der Arbeitszeiten wurde im Vorfeld nicht klar kommuniziert und im Nachhinein anders dargestellt.

Gehalt/Benefits

Gezahlt wird Mindestlohn. Die Einarbeitung selbst wird nicht vergütet. Während meiner Einarbeitungszeit habe ich lediglich für eine Strecke Kilometergeld erhalten.

Interessante Aufgaben

Die Turniere fand ich grundsätzlich interessant. Ich komme selbst nicht aus der Reiterbranche, trotzdem hat mir das Fotografieren Spaß gemacht. Gerade weil auf den Turnieren immer etwas anderes passiert, fand ich die Arbeit schon spannend.

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