Guter Minijob mit netten Kollegen – Verbesserungsbedarf bei Kommunikation und Arbeitsbedingungen
Gut am Arbeitgeber finde ich
* Flexible Schichtplanung.
* Guter Kollegenzusammenhalt.
* Trinkgeld darf vollständig behalten werden.
* Urlaub auch für Minijobber.
* Für einen Minijob insgesamt gut geeignet.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
* Uneinheitliche Kommunikation.
* Teilweise unprofessionelles Verhalten einzelner R+.
* Schlechter Zustand und mangelnde Ausstattung der Fahrzeuge.
* Sauberkeit im Hub verbesserungswürdig.
* Keine ausreichenden Parkmöglichkeiten für Mitarbeiter.
Verbesserungsvorschläge
* Einheitliche Kommunikation und klare Prozesse für alle R+.
* Mehr Investitionen in die Fahrzeuge (Klimaanlage, Heizung, Wartung und Sauberkeit).
* Bessere Reinigung und Instandhaltung der Hubs.
* Mehr Parkmöglichkeiten für Mitarbeiter am Hub Dinslaken.
* Einheitlichere und professionellere Führung durch alle R+.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre ist insgesamt in Ordnung. Es kommt jedoch sehr darauf an, welcher R+ gerade im Dienst ist. Mit einigen macht die Arbeit wirklich Spaß, andere sorgen leider für eine eher angespannte Stimmung.
Kommunikation
Der größte Kritikpunkt ist die Kommunikation. Leider erhält man je nach R+ unterschiedliche Aussagen zu denselben Themen. Beispielsweise wurde mir gesagt, dass ich bei einer Schicht ohne Trip nicht erscheinen müsse, solange ich nicht ausdrücklich kommen möchte. Ein anderer R+ sagte später genau das Gegenteil. Solche widersprüchlichen Aussagen gab es mehrfach. Klare und einheitliche Prozesse würden hier viele Missverständnisse vermeiden.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt unter den Kollegen ist insgesamt sehr gut. Die meisten unterstützen sich gegenseitig und der Umgang miteinander ist freundlich. Natürlich gibt es vereinzelt Kollegen, mit denen man weniger gut zurechtkommt, aber insgesamt ist das Team ein großer Pluspunkt.
Work-Life-Balance
Sehr gut. Durch die flexible Schichtplanung kann man Arbeit und Privatleben gut miteinander vereinbaren. Gerade für Minijobber oder Studenten ist das ein großer Vorteil.
Vorgesetztenverhalten
Es kommt sehr darauf an, mit wem man zusammenarbeitet. Der Hub Lead ist freundlich und grundsätzlich professionell, auch wenn organisatorisch manchmal nicht alles reibungslos läuft. Bei den R+ gibt es dagegen große Unterschiede. Manche sind sehr engagiert und professionell, andere wirken leider unprofessionell oder unorganisiert. Dadurch hängt die Qualität einer Schicht oft davon ab, welcher R+ gerade im Dienst ist.
Interessante Aufgaben
Die Tätigkeit ist abwechslungsreich genug für einen Minijob. Man liefert Lebensmittel aus und hat Kundenkontakt. Für einen Minijob ist das völlig in Ordnung, langfristig in Teilzeit/Vollzeit wäre die Tätigkeit für mich jedoch zu eintönig und anstrengend.
Gleichberechtigung
Ich habe keine negativen Erfahrungen gemacht. Alle werden grundsätzlich gleich behandelt.
Umgang mit älteren Kollegen
Positiv. Das Alter spielt bei Picnic aus meiner Sicht keine große Rolle. Entscheidend ist, dass man die körperlichen Anforderungen erfüllen kann.
Arbeitsbedingungen
Hier besteht deutlicher Verbesserungsbedarf. Der Hub in Dinslaken wirkt renovierungsbedürftig. Die Toiletten und Gemeinschaftsräume sind häufig verschmutzt. Auch die Fahrzeuge sind oft verschmutzt oder beschädigt. Besonders problematisch ist, dass die Fahrzeuge keine Klimaanlage haben, obwohl auch bei hohen Temperaturen gearbeitet wird.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Kann ich nur eingeschränkt beurteilen. Hier ist mir nichts besonders Positives oder Negatives aufgefallen.
Gehalt/Benefits
Mindestlohn
Image
Picnic hat insgesamt ein modernes und positives Image.
Karriere/Weiterbildung
Mir sind nur wenige Entwicklungsmöglichkeiten bekannt. Als nächster Schritt kommt hauptsächlich die Position als Trainee oder R+ infrage.