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Picnic 
GmbH
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Kein wirklich guter Arbeitgeber für Minijobber

1,9
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 im Bereich Logistik / Materialwirtschaft bei Picnic FCA Oberhausen in Oberhausen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Moderner Fuhrpark, Kostenloser Parkplatz für Mitarbeiter, Snacks und Getränke,
Gelegentliche Events für Mitarbeiter (Grillen und Sommerpartys)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Umgang mit Mitarbeitern durch Führungsleute
Totale Überwachung (Es gibt praktisch kein Grundvertrauen gegenüber Mitarbeitern)
Mindestlohn
Monotone und körperlich destruktive Tätigkeit

Verbesserungsvorschläge

Kommunikation verbessern, Weniger auf das Konzept Hire-and-Fire setzen, sondern Mitarbeiter langfristig behalten anstatt kurzfristig wieder zu entlassen, weil der Bedarf gedeckt ist.

Arbeitsatmosphäre

Es wird dafür gesorgt, dass man kostenlos sein Wasser auffüllen kann. Zudem gibt es kostenlose Snacks für Zwischendurch. Es wird grundsätzlich nicht auf gesetzliche Pausenzeiten geachtet. Bei Doppelschichten kann es vorkommen, dass man unmittelbar im Anschluss die nächste Tour zu Kunden fährt ohne sich zwischendurch oder davor eine halbe Stunde erholen zu können.

Work-Life-Balance

Man wird teilweise für mehrere Schichten eingetragen, obwohl man einen Vertrag von 8 Stunden auf Minijob-Basis hat, sodass man bei enormen Personalmangel eingeplant wird, wie ein Mitarbeiter in Teilzeit. Es ist zwar grundsätzlich möglich sich die Schichten selber zu legen, aber durch die geringe Möglichkeit selber zu entscheiden, da das System einem die Schichten einplant, ist man dennoch unflexibel und muss die Schichten versuchen zu tauschen ohne Garantie.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Fortschrittliche und moderne Elektrofahrzeuge, jedoch wird dieser ökonomische Vorteil sofort ausgebremst, wenn man sieht, dass sämtliche Verpackungen in Plastiktüten maschinell verpackt werden. Der Verbrauch von Plastiktüten ist enorm und sorgt nicht gerade für einen umweltbewussten Eindruck.

Kollegenzusammenhalt

Es wird häufig untereinander gelästert. Andere Kollegen bewegen sich keinen Meter beim Tragen, während der Einarbeitungsschichten, weil man ja "alleine" arbeiten soll, obwohl man zu zweit ist. Der Trainer bekommt solche Schichten übrigens auch bezahlt also gibt es Geld dafür, dass man nichts tut.

Vorgesetztenverhalten

Die Schichtleiter sind meiner Erfahrung grundsätzlich sympathisch, aber die Personalabteilung ist ein absoluter Witz. Die Kommunikation erfolgt über ein Ticketsystem. Man hat bis auf den Standortleiter keinen direkten Ansprechpartner bei Fragen zum Gehalt oder sonstigen Angelegenheiten der Personalsachbearbeitung. Kündigungen werden grundsätzlich ohne vorheriges Gespräch per Post zugestellt. Die ekelhafteste Weise jemanden abzusägen. Das Niveau ist auf dem Level von Leuten, die per Textnachricht Schluss machen.

Arbeitsbedingungen

Die Fahrzeuge sind seit kurzem relativ neu und hochwertig ausgestattet, wenn man mit Konkurrenten der Branche vergleicht. Es wird viel auf Komfort ausgesetzt. Die Fahrzeuge sind bei Gelegenheit vorbeladen, aber das ist nicht immer garantiert. Die Beladung ist dafür relativ unkompliziert und schnell erledigt. Andererseits wird extrem viel auf Zeit getrimmt. Es wird alles konstant per Software überwacht. Geschwindigkeit, Kurvenlage, Standort, Zeit pro Kunde usw.
Es fühlt sich mehr oder weniger wie Kontrolle an, obwohl Tätigkeiten im Außendienst ja eigentlich ausgeübt werden, wenn man genau dieses Gefühl nicht erleben will. Meistens werden Geschwindigkeiten nicht genau erfasst oder zwingen einen in gefährliche Verkehrssituationen (Abruptes Bremsen statt Fahrzeug ausrollen lassen oder ähnliches). Man wird regelrecht zum Verkehrshindernis.

Kommunikation

Es wird sich grundsätzlich nicht an vereinbarte Dinge gehalten. Es gibt zwar einen Einstellungsprozess, aber dieser wird relativ halbherzig durchgeführt. Hauptsache man kann möglichst schnell eigenständig arbeiten und Schichten kloppen.

Gehalt/Benefits

Mindestlohn bei 13,90 € die Stunde. Nichts besonderes. Für die harte Arbeit tatsächlich sogar branchenüblich, aber dennoch viel zu wenig vergütet. Man macht sich praktisch seinen Rücken kaputt für Mindestlohn. Da bekommt man bei Supermärkten, Discountern und teilweise auch in der Gastronomie deutlich mehr Geld für weniger körperlich destruktiver Arbeit.

Interessante Aufgaben

Einkäufe an Kunden ausliefern, mehrere Kilo bis zur Belastungsgrenze Treppen hochtragen und das Fahrzeug überwacht fahren. Muss jeder selber für sich entscheiden. Man kennt zwar die Aufgaben von Anfang an, aber dennoch sind sie bei anderen Firmen deutlich vielfältiger.

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.