4 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
4 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


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4 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Positiv hervorzuheben ist, dass in den vergangenen Jahren viel Mühe investiert wurde, im Bereich Personalentwicklung ein gutes und vielfältiges Angebot zu schaffen.
Auch der kollegiale Zusammenhalt innerhalb und zwischen den meisten Teams ist gut und trägt zu einem angenehmen Arbeitsumfeld bei.
Man kann - je nach Team unterschiedlich gehandhabt - von zu Hause aus arbeiten
Der Arbeitgeber wirkt in vielen Bereichen nicht mehr zeitgemäß. Es wird regelmäßig eine dauerhafte Erreichbarkeit erwartet oder zumindest suggeriert. Das Arbeitsvolumen ist häufig unrealistisch hoch, wodurch dauerhaft erheblicher Druck entsteht. (Ziel-) Vorgaben für z.B. Projekte werden oftmals so häufig geändert oder gänzlich über den Haufen geworfen, dass ein wirksames und erfolgreiches Arbeiten kaum möglich ist. Eine verlässliche Priorisierung und ausreichende personelle Unterstützung fehlen aus meiner Sicht vielfach.
Gleichzeitig werden über lange Zeit umfangreich und kostenintensiv externe Mitarbeitende eingesetzt. Stattdessen sollte stärker hinterfragt werden, wie Teams grundsätzlich sinnvoll aufgestellt werden können. Auch gut begründete und angemessene Gehaltsanpassungen könnten aus meiner Sicht langfristig sinnvoller sein als eine dauerhafte Kompensation durch externe Unterstützung. Gehaltsrunden finden zwar regelmäßig, aber ohne Einbezug des Mitarbeitenden statt. Hier entscheidet alleine die Führungskraft, die betroffene Person kann es nur akzeptieren.
Die Kommunikation der Verantwortlichen ist oft deutlich verbesserungswürdig und wird der Belegschaft nicht angemessen gerecht. Relevante Entscheidungen werden offenbar häufig im stillen Kämmerlein getroffen und anschließend – wenn überhaupt – nur häppchenweise und in beschönigender Sprache an die Mitarbeitenden weitergegeben. Das erschwert die Orientierung, schafft Distanz und kann Vertrauen in die Führung beeinträchtigen.
Besonders enttäuschend ist der Umgang mit vertraglich vereinbarten Zahlungen nach dem Ausscheiden. In meinem Fall wurde diese Zahlung verspätet geleistet, ohne vorherige Information. Das empfinde ich als unzuverlässig und als einseitige Abweichung von vertraglichen Vereinbarungen. Ein solches Vorgehen hinterlässt keinen guten Eindruck vom ehemaligen Arbeitgeber.
Gleichzeitig sollte man differenzieren: Innerhalb der Unternehmensgruppe gibt es offenbar deutliche Unterschiede. Bei anderen Gesellschaften kann die Zusammenarbeit gut funktionieren und die Arbeitsbedingungen können wesentlich positiver sein.