Eine wilde Mischung aus Irreführung und Missachtung
1,8
Bewerber/inHat sich 2024 in Hannover als Angestellte(r) (min. Bachelor) im Ermittlungsbereich beworben.
Verbesserungsvorschläge
Sollte die Situation bei der Polizeidirektion Hannover durch eine sehr üppige Bewerbungslage geprägt sein, kann man sich vielleicht auch zukünftig so verhalten wie ich es erleben durfte. Ansonsten sollte man Bewerber wie halbwegs intelligente Menschen behandeln. Dazu gehört auch, dass man in der Ausschreibung keine Hospitation anbieten sollte, wenn man sie von Seiten des Arbeitgebers ohnehin nicht stattfinden lassen will. Man sollte auch nicht im Vorfeld des eher als Tribunal mit umfangreichen Testaufgaben gestalteten "Bewerbungsgesprächs" von einem lockeren Gespräch mit zwei oder drei Teilnehmern sprechen.
Bewerbungsfragen
Zur meiner Person oder Persönlichkeit wurde ich nicht gefragt.
Insgesamt machten die Vertreter der Polizeidirektion Hannover keinen sonderlich interessierten Eindruck, wenn es um mich als Mensch ging.
Es gab nur die Standardfrage zu meinem Werdegang: "Erzählen SIe etwas über ihren beruflichen Werdegang."
Der Lebenslauf und die bisherige Berufserfahrung war der Polizeidirektion Hannover offenbar egal.
Es wurden im Grunde genommen nur ununterbrochen Testfragen gestellt. Diese Fragen mussten in einer bestimmten Zeit beantwortet werden. Bei Zeitablauf wurde auf den Tisch geklopft.
Eigene Fragen konnten übrigens nicht gestellt werden. Das ist sicherlich auch besser so. Sonst hätte man sich mit dem Bewerber, seinen Werten und Interessen beschäftigen müssen.