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Last updated on 17.12.2025
Die Postbank wird von Mitarbeiter:innen insgesamt neutral bewertet, wobei ein deutlicher Kontrast zwischen verschiedenen Bereichen zu erkennen ist. Besonders positiv heben die Bewertungen den Kollegenzusammenhalt hervor, der trotz teilweise schwieriger Arbeitsbedingungen als wichtiger Halt gesehen wird. Problematisch erscheint hingegen das Führungsverhalten, das oft als zahlengetrieben und wenig unterstützend beschrieben wird. Die Arbeitsatmosphäre spaltet die Belegschaft: Während einige Teams ein harmonisches Miteinander erleben, berichten andere von einem konkurrenzbetonten "Haifischbecken". Bei der Work-Life-Balance zeigen sich ebenfalls große Unterschiede – flexible Arbeitsmodelle stehen einem hohen Leistungsdruck mit Überstunden gegenüber. Das Vergütungssystem wird durch die Kommissionsstruktur zwar positiv b...
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Die Arbeitsatmosphäre bei der Postbank wird insgesamt als ausgeglichen bewertet. Einerseits loben Mitarbeiter:innen die angenehme und harmonische Zusammenarbeit im Team. Viele schätzen den offenen, ehrlichen und fairen Umgang sowie die gute Stimmung unter Kolleg:innen. Es wird betont, dass der Zusammenhalt stark ist und trotz der Position als selbstständige Vertriebsmitarbeiter:innen alle gut im Team arbeiten.
Andererseits gibt es auch deutliche Kritik am Führungsstil und am Arbeitsklima. Vorgesetzte werden teilweise als inkompetent beschrieben und sollen Führungsqualifikationen vermissen lassen. Einige Mitarbeiter:innen empfinden die Atmosphäre als sehr angespannt, geprägt von hohem Druck und mangelnder Wertschätzung. Die aktuelle Situation mit möglichen Filialschließungen trägt zusätzlich zur Verunsicherung bei, und manche beschreiben das Betriebsklima als "Haifischbecken" mit wenigen aufrichtigen Kolleg:innen.
Das Führungsverhalten bei der Postbank wird von den Mitarbeiter:innen unterschiedlich bewertet. Während einige Führungskräfte als unterstützend, verständnisvoll und kommunikativ beschrieben werden, gibt es auch erhebliche Kritik. Vorgesetzte werden teilweise als inkompetent und ausschließlich auf Zahlen und Verkauf fokussiert wahrgenommen, ohne Rücksicht auf die Entwicklung der Mitarbeiter:innen zu nehmen. Besonders nach der Übernahme durch die Deutsche Bank wird die Führungsqualität von manchen als mangelhaft eingeschätzt, wobei Führungskräfte als "Ja-Sager" bezeichnet werden und wichtige Kennzahlenfragen vermeiden sollen.
Die Anerkennung von Leistungen scheint stark ergebnisorientiert zu sein und kann schnell wechseln. Im Bereich der Unterstützung durch das Management berichten Mitarbeiter:innen von erhöhtem Druck, der von oben weitergegeben wird, sowie von häufigen Berichtspflichten und leeren Versprechungen. Trotz dieser überwiegend kritischen Stimmen gibt es auch positive Erfahrungen mit Vorgesetzten, die als fair, kompromissbereit und wertschätzend beschrieben werden, was auf individuelle Unterschiede in der Führungskultur hindeutet.
Die Kommunikation bei der Postbank wird von den Mitarbeiter:innen unterschiedlich bewertet und erhält insgesamt eine ausgeglichene Bewertung. Der Informationsfluss wird jedoch überwiegend kritisch gesehen. Einige Nutzer:innen berichten, dass die Kommunikation stark politisch geprägt ist und konstruktive Kritik unterdrückt wird. Besonders problematisch erscheint, dass Änderungen wie Wochenendarbeit manchmal ohne Vorankündigung eingeführt werden und dass bei Filialsschließungen betroffene Mitarbeiter:innen unzureichend informiert werden. Mehrere Bewertungen weisen auf eine mangelhafte Kommunikationskultur hin, in der Probleme nicht angesprochen werden können, ohne negative Konsequenzen befürchten zu müssen. Dem gegenüber stehen jedoch auch einige positive Stimmen, die die zahlreichen Kommunikationskanäle der Bank loben und berichten, dass Vorgesetzte regelmäßig, offen und fair kommunizieren sowie dass Hilfe stets verfügbar ist.
Der Kollegenzusammenhalt bei der Postbank wird von den Mitarbeiter:innen überwiegend positiv bewertet. Die Zusammenarbeit im Team wird vielfach als "top", "super" oder sogar "unbeschreiblich gut" bezeichnet. Viele Beschäftigte schätzen besonders die altersunabhängige Interaktion unter Kolleg:innen und betrachten Teamarbeit als hochgeschätzte Qualität im Unternehmen. Für einige war das kollegiale Verhalten sogar ein entscheidender Grund, bei der Firma zu bleiben. Allerdings gibt es auch kritische Stimmen, die eine zunehmende Gruppenbildung und Einzelkämpfer-Mentalität bemängeln. Laut einigen Bewertungen würden Führungskräfte Teams bewusst spalten, um Allianzen zu verhindern. Die Qualität der Zusammenarbeit scheint zudem teilweise vom jeweiligen Team abzuhängen, wobei besonders die Kooperation unter Beamt:innen am Schalter meist als harmonisch und menschlich beschrieben wird.
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