1 von 1 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
Ihr Unternehmen?
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Fehlendes E-Commerce-Wissen: Wichtige Inhalte wie SEO, SEA, Online-Marketing oder Shop-Optimierung wurden nicht vermittelt, da das Unternehmen in diesen Bereichen kaum Expertise besitzt.
Veraltete Software und Arbeitsmittel: Genutzte Programme und Tools waren stark veraltet, moderne Systeme oder aktuelle Techniken im E-Commerce wurden kaum eingesetzt.
Inhalte wie SEO, SEA, Online-Marketing, Social-Media-Strategien, Conversion-Optimierung, Shop-Management und Datenanalyse sollten systematisch vermittelt werden. Momentan fehlt ein klarer Ausbildungsplan, der diese Kernkompetenzen abdeckt.
ie Geschäftsführung sollte Fehler konstruktiv und sachlich kommunizieren und Auszubildende nicht für Aufgaben verantwortlich machen, die sie nicht verursacht haben. Ein respektvoller Umgang fördert die Arbeitsatmosphäre und den Lernerfolg.
Abschluss- und Praxisprojekte sollten begleitet und von den Ausbildern fachlich betreut werden, statt dass die Auszubildenden alles eigenständig entwickeln müssen.
Die Arbeitsatmosphäre im Unternehmen empfand ich als angespannt und teilweise chaotisch. Ehrlich gesagt dachte ich, Reality-Shows wie The Office würden stark übertrieben dargestellen, aber vieles von dem, was dort gezeigt wird, entsprach tatsächlich dem, was ich vor Ort erlebt habe.
Der Umgang unter Kollegen war überwiegend freundlich, jedoch wirkte die Führungsebene oft unorganisiert und wenig konstruktiv, was die tägliche Arbeit zusätzlich belastete.
Im Unternehmen bestehen praktisch keine realistischen Aufstiegsmöglichkeiten. Selbst nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung und mehrjähriger Betriebszugehörigkeit waren die Chancen auf Weiterentwicklung oder Beförderung sehr begrenzt.
Ich verdiene derzeit mehr als der Mitarbeiter, der mich während der Ausbildung angelernt hat und bereits neun Jahre im Unternehmen tätig ist. Dies zeigt deutlich, dass es keine nennenswerten Perspektiven für berufliches Wachstum oder finanzielle Anerkennung gibt.
Die Arbeitszeiten waren ein positiver Aspekt der Ausbildung. Man konnte früh beginnen und hatte dadurch die Möglichkeit, den Arbeitstag bereits gegen 16 Uhr zu beenden. Freitags wurde zudem generell früher Feierabend gemacht. Dieser flexible Rahmen hat den Arbeitsalltag deutlich angenehmer gestaltet.
Die Vergütung während meiner Ausbildung war sehr niedrig. Im dritten Lehrjahr erhielt ich 900 € brutto, womit ich zu den geringstverdienenden Auszubildenden meiner Berufsschulklasse gehörte.
Auch nach der Ausbildung sind keine realistischen Chancen auf eine angemessene Gehaltssteigerung gegeben. Man sollte sich darauf einstellen, lediglich die Mindestvergütung zu erhalten, ohne Aussicht auf ein marktgerechtes Einstiegsgehalt.
Ich wurde einem Mitarbeiter zugeteilt, der den eBay-Shop zuvor eigenständig betreut hat. Er arbeitete sehr professionell und hat mir die praktischen Abläufe sowie viele relevante Inhalte im Bereich E-Commerce vermittelt. Das Wissen, das ich heute in diesem Bereich anwenden kann, habe ich überwiegend durch diese Zusammenarbeit erlangt.
Mit meinem eigentlichen Ausbilder hatte ich hingegen kaum direkten Kontakt. Eine regelmäßige fachliche Betreuung oder strukturierte Anleitung durch ihn fand praktisch nicht statt.
Die Begründung für die Nichtübernahme lautete, dass ich weder positiv noch negativ aufgefallen sei und es deshalb schwierig gewesen sei, eine Entscheidung zu treffen. Zudem wurde mir gegenüber die Formulierung verwendet, ich sei ein „Mitläufer“, der lediglich die Arbeit erledigt, die ihm zugeteilt wird. Diese Rückmeldung empfand ich als wenig konstruktiv und nicht besonders professionell kommuniziert.
Im Bereich E-Commerce fehlte es im Unternehmen insgesamt an fundierter Fachkompetenz auf Ausbildungsebene. Mein Abschlussprojekt musste ich eigenständig entwickeln, da es intern kaum Fachwissen zu diesem Thema gab.
Die Arbeit hat mir grundsätzlich Spaß gemacht, besonders zu Beginn der Ausbildung. Auch das gute Verhältnis zu einigen Kollegen hat den Arbeitsalltag angenehmer gemacht und vieles erleichtert.
Mit der Zeit wurde jedoch deutlich, dass meine Aufgaben im Vergleich zu anderen Auszubildenden im selben Berufsfeld weniger vielfältig und fachlich anspruchsvoll waren. Während Klassenkameraden von umfangreicheren und relevanteren E-Commerce-Projekten berichteten, empfanden sich meine Tätigkeiten zunehmend als repetitiv. Dadurch ließ der anfängliche Spaßfaktor im Verlauf der Ausbildung spürbar nach.
Ein Großteil meiner Tätigkeit während der Ausbildung lag im Bereich Vertrieb und Lager. Der direkte Bezug zum Berufsbild Kaufmann für E-Commerce war insgesamt eher begrenzt.
Tätigkeiten mit E-Commerce-Bezug:
Erstellung von Produktbildern
Bearbeitung von Produktbildern
Pflege und Verwaltung des eBay-Shops, einschließlich Anlegen und Optimieren von Produkttexten sowie Erstellen und Vorbereiten von Angebotsentwürfen
Kundenservice, insbesondere Beantwortung von Anfragen zu Produkten und Bestellungen
Kommissionierung und Verpackung von Bestellungen inklusive Vorbereitung und Beilage der zuvor erstellten und ausgedruckten Rechnungen
Tätigkeiten ohne direkten E-Commerce-Bezug:
Drei Jahre lang überwiegend zuständig für die Ablage von Rechnungen. Während meiner Krankheits- oder Berufsschulzeiten wurde diese Aufgabe nicht weitergeführt, sondern blieb liegen.
Transport größerer Bestellungen, beispielsweise Drucker, zu Paketshops
Erledigung einzelner betriebsfremder Besorgungen, wie das Abholen von Möbeln für die Geschäftsführung
Aus meiner Sicht hätten für eine fundierte Ausbildung im Bereich E-Commerce insbesondere folgende Inhalte stärker vermittelt werden sollen:
Suchmaschineno
Während meiner Ausbildung gab es praktisch keine Variation der Aufgaben. Der Großteil meiner Arbeit bestand aus wiederkehrenden Verwaltungs- und Lagertätigkeiten, die weder fachlich noch praxisrelevant für E-Commerce waren.
Unter den Kollegen herrschte ein respektvoller Umgang, und mit einigen Mitarbeitern habe ich gut zusammengearbeitet. Der Respekt und die professionelle Betreuung von Seiten des Ausbilders oder der Geschäftsführung waren jedoch stark eingeschränkt.
Die Geschäftsführung reagierte bei Fehlern häufig laut und wenig konstruktiv. Es kam mehrfach vor, dass mir falsch entsorgter Müll zugeordnet wurde, obwohl dieser nicht von mir stammte. In solchen Fällen wurden Zettel hinterlassen, auf denen gefragt wurde, ob der Müll mir gehöre.
Insgesamt war der Umgang auf Führungsebene wenig wertschätzend, während das Kollegenteam den Arbeitsalltag deutlich angenehmer gestaltet hat.