Chaotisch, unorganisiert und keine Wertschätzung für Mitarbeitende - Standort Düsseldorf Hellerhof
What I like about the employer
- Nette Kolleg:innen mit denen man den Arbeitsalltag übersteht.
- Events
- Benefits
What I dislike about the employer
- Totale Unordnung in vielen Abteilungen
- keine Führungskompetenz in der Disposition
- Psychischer Druck im Verkauf, so wie leere Versprechungen
- Überstunden werden nicht erfasst oder ausgeglichen
- Kein HomeOffice
- sehr mageres Gehalt
Suggestions for improvement
- Führungskräfte schulen und Verantwortung klären
- Arbeitszeiten fair dokumentieren
- Mitarbeitende ernst nehmen und entlasten
- Moderne Arbeitsbedingungen ermöglichen (zB HomeOffice)
-Versprechungen halten für mehr vertrauen
Working atmosphere
Die Arbeitsatmosphäre ist geprägt von Druck, Misstrauen und einem konstanten Gefühl, ersetzbar zu sein. Was einem auch immer wieder vorgehalten wird. Man hat eigentlich nur das Gefühl funktionieren zu müssen. Locker und wertschätzend ist dort leider selten etwas..
Image
Es wird natürlich viel Wert auf das Image gelegt und hinsichtlich Kundenbetreuung ist Procar auch ein wirklich guter Händler - was intern dann zugeht, darüber ließt man dann eben hier ..
Work-Life Balance
Positiv zu erwähnen ist aber, dass auf familiäre Probleme zB. direkt Rücksicht genommen wird. Negativ dann aber, dass Führungspositionen dann aber sich auch nicht für eine Vertretung kümmern und die Kollegen dann selbst schauen dürfen wie sie spontan so viel Arbeit bewältigen..Leider kam es immer wieder zu Unmengen an Überstunden und auch die Samstagsdienste werden teils nicht dokumentiert und ausgeglichen. Stempelsystem gibt es bei Procar nicht..
Salary/Benefits
Eine Entwicklung nach oben ist kaum möglich.. Des weiteren gibt es keine transparente Gehaltstruktur. Um ein bestimmtes Ziel zu erreichen wurde eine Provision versprochen für jeden Mitarbeiter der dieses Ziel erreicht. Grundsätzlich motivierend und fördernd für den Betrieb. Allerdings stellte sich heraus, dass da nicht hinter ist. Die Provision gab es also nie. Erfahren wurde dies durch einen Anruf an die Geschäftsführung.
Collegiality
Der Zusammenhalt unter den Kolleg:innen ist oft das Einzige, was den Arbeitsalltag erträglich macht. Man kann sich aufeinander verlassen, und auch mal über den Stress gelacht.
Interaction with older colleagues
Mir ist nicht bekannt, dass ältere Kollegen eingestellt werden, da die neuen Kollegen die ich kenne alle recht jung sind.
Leadership behavior
Bei hoher Arbeitsbelastung wurde man komplett allein gelassen. Auch nach mehrfachen Mails und klarer Rückmeldung, dass man mit dem Aufgaben nicht hinterherkommt, gab es keinerlei Unterstützung oder Lösungsansätze von den Führungskräften. Dazu gibt es in der Disposition auch keinen direkten vorgesetzten der sich mit dem Thema Dispo auskennt.. Stattdessen darf man von Standort zu Standort herumtelefonieren und fragen, wenn man nicht weiterweiß.
Working conditions
Alte PCs und unfassbar langsame Programme.. Auch der IT ist dieses Problem bereits bekannt. Die Räumlichkeiten sind aber in Ordnung und teils sogar klimatisiert.
Communication
Es finden zwar regelmäßig VK-Besprechungen statt, was grundsätzlich positiv ist. Leider dienen diese jedoch häufig weniger der konstruktiven Lösungsfindung, sondern eher dazu, zusätzlichen Druck aufzubauen. Kritik wird selten sachlich geäußert – oft fühlt man sich eher klein gemacht als ernst genommen. Eine offenere, lösungsorientierte Kommunikationskultur wäre wünschenswert.
Equality
Diese war leider nicht wirklich gegeben. Leider hatte das Wort von älteren männlichen Kollegen mehr Gewicht. Diese durften sich auch mal die ein oder anderen dummen Sprüche herausnehmen und man konnte darüber hinweg sehen, da diese ja so viele Geld einbringen.
Interesting tasks
Die Aufgaben waren grundsätzlich abwechslungsreich und boten einen guten Einblick in viele Bereiche. Man hatte früh Verantwortung - leider oft mehr, als realistisch zu bewältigen war. Mit besserer Struktur und einer sauberen Einarbeitung wäre hier mehr drin gewesen!


