Fiebertraum
Gut am Arbeitgeber finde ich
Leider nichts.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Konfrontationsangst, fehlende emotionale Intelligenz und Empathie, Ignoranz ggü. Problemen innerhalb der Firma und die Sichtweise, dass sich ein Betrieb scheinbar ganz von selbst führen sollte ohne dass der AG auch nur irgendwas dazu beitragen müsste. Einfach sehr realitätsferne und naive Ansichten.
Verbesserungsvorschläge
Verbesserungsvorschläge der Mitarbeitenden anhören und ggf. annehmen, für mehr Motivation sorgen, Teambuildinaßnahmen (sollte es jemals wieder ein Team geben), mehr Kommunikation.
Arbeitsatmosphäre
Sehr kritiklastiger Umgang, wenig motivierende Aspekte. Kundenstamm des Grauens, Mitarbeitenden wird in keiner Situation der Rücken gestärkt.
Image
In meiner Zeit dort hatte wirklich niemand mehr ein positives Bild der Firma. Weder die Angstellten, noch Freelancer oder ehemalige Mitarbeitende.
Work-Life-Balance
Home Office und flexible Arbeitszeiten waren der einzige Vorteil am Job.
Karriere/Weiterbildung
Keine Chance auf Aufstiegs- oder Weiterbildungschancen. Wer sich entwickeln will ist hier falsch.
Gehalt/Benefits
Mickriges Einstiegsgehalt, keine Chance auf Erhöhung. Sonst auch keine Boni außer unregelmäßiges Weihnachtsgeld.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Überhaupt keins, sonst würde man die Dropshipping Projekte vielleicht gar nicht annehmen. Nestlé Projekte waren auch im Gespräch, ich denke das sagt genug aus.
Kollegenzusammenhalt
Alle Mitarbeitenden + Freelancer sind/waren absolut getraumabonded, durch das was man täglich hier erlebt. Abgesehen vom Chef war der Zusammenhalt im Team selbst ganz gut. Da das Team jetzt aber nicht mehr existiert, weil ja alle gekündigt wurden, ist das kein großer Vorteil.
Umgang mit älteren Kollegen
Wahrscheinlich nicht, die würden sicherlich anständig bezahlt werden wollen.
Vorgesetztenverhalten
Ja, wo soll man da anfangen. Kommunikation mit dem Chef war ne Katastrophe. Wöchentliche Teamcalls wurden irgendwann von seiner Seite aus gecancelt, Verbesserungsvorschläge wurden ignoriert, allg. gab es immer viel Kritik und dafür 0 Lobe, anstrengende Kunden durften sich alles erlauben, da hat man dann auch mal die 5te Anpassungsrunde gratis gemacht. Zusätzlich ist es für den Chef auch selbstverständlich, dass man als Angestellte/r alles machen muss, im Zweifel dann halt auch Bereiche, die nicht zum Stellenprofil gehören. Kritik oder Klärungsgespräche bei Konflikten werden vom Chef abgeblockt, negative Sachen sollen verdrängt und nicht besprochen werden. Die Kündigungen kamen für alle Leute komplett überraschend, ohne Headsup oder Gespräch einfach kommentarlos in den Briefkasten. Bei aller Liebe, hab selten jemand so Rückgratlosen gesehen. Gehört definitiv nicht in eine Führungsposition.
Arbeitsbedingungen
Heizung im Studio war lange Zeit kaputt, sodass man Morgens 14 Grad im Raum hatte. Lösung dafür (2 kleine Heizstrahler) kam recht spät, Fotografiezubehör ist nicht zufriedenstellend, Computer auch eher veraltet. Zum Glück konnten wir wenigstens Home Office machen!
Kommunikation
Da alle im Home Office saßen hauptsächlicher Kontakt über Slack, Chef hat alle geghosted, wenn die Themen mal unangenehmer waren. Chef hat allg. keinen Bock auf Konfrontation gehabt, weder mit Angestellten noch mit Kunden. Da musste sich jemand anderes drum kümmern. In großen Unternehmen vielleicht normal, in nem 3-Mann-Betrieb eher seltsam.
Gleichberechtigung
Alle haben gleichwenig Chancen auf Aufstieg oder gute Behandlung :)
Interessante Aufgaben
Abwechslungsreich, aber leider auch sehr schwankend in der Qualität. Oft leider nur die Standard-Dropshipper mit China-Schrott als Kunden. Zwischendurch aber auch mal interessantere Projekte.