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PROLIFE 
homecare 
GmbH
Bewertung

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Damit ist alles gesagt.

1,3
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei PROLIFE homecare GmbH in Kaufungen gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Abschließend lassen sich aus den geschilderten Erfahrungen mehrere Verbesserungspotenziale ableiten. Ein zentraler Ansatzpunkt wäre die stärkere Förderung von Wertschätzung und Anerkennung gegenüber den Mitarbeitenden, insbesondere für besonderes
Engagement und geleistete Arbeit. Eine transparente und faire Behandlung aller Teammitglieder könnte maßgeblich zu einem besseren Betriebsklima beitragen.

Darüber hinaus wäre ein aktiveres Engagement seitens der Führungsebene wünschenswert, beispielsweise durch die Organisation von Team-Events, die den Zusammenhalt stärken und den Austausch untereinander fördern. Ebenso erscheint es sinnvoll, sich intensiver mit den tatsächlichen Bedürfnissen und Interessen der Mitarbeitenden auseinanderzusetzen, um gezielt auf diese eingehen zu können.

Im Hinblick auf die Arbeitsorganisation und Kommunikation wäre es zudem wichtig, dass Verantwortung für Lösungsansätze stärker bei der Führungsebene beziehungsweise den zuständigen Abteilungen verankert wird. Von Mitarbeitenden ausschließlich Lösungsvorschläge einzufordern, ohne entsprechende Unterstützung oder klare Rahmenbedingungen zu bieten, kann zu zusätzlicher Belastung führen und sollte daher ausgewogener gestaltet werden.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre bei meinem ehemaligen Arbeitgeber war insgesamt von einer spürbar negativen Grundstimmung geprägt. Bereits beim Betreten der Räumlichkeiten am Morgen entstand häufig ein Gefühl des Unwohlseins. Die angespannte Stimmung war nicht nur subtil wahrnehmbar, sondern zeigte sich deutlich im Verhalten sowohl der Kolleginnen und Kollegen als auch der Führungsebene. Eine gereizte oder distanzierte Kommunikation gehörte vielerorts zum Alltag und wirkte sich nachhaltig auf das Betriebsklima aus.

Das Arbeitsumfeld empfand ich daher über weite Strecken als belastend und in Teilen auch als toxisch. Ein konstruktiver, wertschätzender Umgang miteinander war nur eingeschränkt erkennbar, was die Zusammenarbeit zusätzlich erschwerte. Positiv hervorzuheben ist jedoch, dass es einzelne Kolleginnen und Kollegen gab, mit denen ein offener und unterstützender Austausch möglich war. Diese zwischenmenschlichen Kontakte haben in dieser Zeit wesentlich dazu beigetragen, die Situation besser zu bewältigen.

Work-Life-Balance

Auch im Umgang mit persönlichen Terminen zeigte sich eine eingeschränkte Vertrauenskultur. Zwar bestand grundsätzlich die Möglichkeit, vereinbarte Termine wahrzunehmen, jedoch war dies häufig an die Bedingung geknüpft, detailliert offenzulegen, worum es sich dabei handelte. Erst nach entsprechender Begründung wurde das Verlassen des Arbeitsplatzes genehmigt.

Diese Vorgehensweise vermittelte den Eindruck, dass den Mitarbeitenden nur begrenzt Vertrauen entgegengebracht wurde und persönliche Belange nicht als selbstverständlich respektiert wurden. In der Folge konnte dies als zusätzlicher Druck empfunden werden und trug nicht zu einem offenen und wertschätzenden Arbeitsumfeld bei.

Gehalt/Benefits

Zudem wurde die Arbeitsleistung innerhalb des Teams als unausgewogen wahrgenommen. Während einige Mitarbeitende ein hohes Maß an Engagement zeigten und sich stark für die Ziele des Unternehmens einsetzten, entstand gleichzeitig der Eindruck, dass andere ihrer Arbeit nur unzureichend nachkamen. Diese Unterschiede in der Leistungsbereitschaft wurden aus Sicht der Mitarbeitenden nicht konsequent adressiert. So dann leider auch das Gehalt. Neue Kollegen verdienen oft mehr als langjährige.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten der Vorgesetzten empfand ich insgesamt als wenig professionell. Wie bereits beschrieben, wurden Kritik sowie gut gemeinte Hinweise oder Verbesserungsvorschläge häufig nicht sachlich aufgenommen, sondern als negativ oder sogar als persönlicher Angriff interpretiert. Eine differenzierte Auseinandersetzung mit den angesprochenen Themen fand nur selten statt.

Diese Reaktionsweise erschwerte einen offenen und konstruktiven Austausch erheblich. Statt einen Dialog auf Augenhöhe zu fördern, entstand der Eindruck, dass kritische Rückmeldungen unerwünscht waren oder zu defensiven Reaktionen führten. Dies wirkte sich nicht nur auf die Kommunikationskultur aus, sondern auch auf das Vertrauen in die Führungsebene und die allgemeine Zusammenarbeit im Team.

Kommunikation

Ein weiterer kritischer Aspekt betraf die interne Kommunikation. Rückmeldungen oder das Ansprechen von Problemen wurden häufig nicht als konstruktiver Beitrag zur Verbesserung wahrgenommen. Stattdessen entstand oftmals der Eindruck, dass kritische Hinweise eher negativ ausgelegt und als persönliche Kritik verstanden wurden.

Insbesondere dann, wenn man Missstände oder eigene Unzufriedenheit offen ansprach, wurde dies nicht als Impuls zur Weiterentwicklung gesehen, sondern eher als „Beschweren“ interpretiert. Von Seiten der Führung wurde dabei häufig erwartet, dass Probleme ausschließlich in Verbindung mit konkreten Lösungsvorschlägen geäußert werden sollten. Grundsätzlich ist dieser Anspruch nachvollziehbar, jedoch führte die Art und Weise der Kommunikation dazu, dass sich Mitarbeitende zunehmend zurückhielten, offen ihre Sichtweisen zu teilen.
In der Folge entstand eine Kommunikationskultur, die von Zurückhaltung und Unsicherheit geprägt war, anstatt einen offenen, lösungsorientierten Dialog zu fördern.


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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.