1 Bewertung von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
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Besonders positiv empfand ich die hohe Eigenverantwortung. Die Gestaltung der Wochenplanung, Kundentermine und Dienstreisen konnte weitgehend selbstständig erfolgen. Wer gerne eigenständig arbeitet und flexibel organisiert ist, erhält dafür grundsätzlich gute Freiräume.
Die Unternehmenskultur empfand ich insgesamt als problematisch. Die Kommunikation empfand ich als intransparent und teilweise vom Tonfall sehr respektlos. Informationen erreichten Mitarbeitende oft verspätet oder gar nicht. Zusagen (auch schriftlich) wurden in meinem konkreten Fall nicht eingehalten, was sich bei meinem Arbeitszeugnis zeigte. Erst juristisch konnte ich mein Recht erfolgreich im Zeugnisstreit durchsetzen, was definitiv ein schlechtes Licht auf den Arbeitgeber wirft. Die Kommunikation nach meinem Austritt war ebenfalls unbefriedigend und zog sich teilweise über Wochen hin.
Besonders kritisch sehe ich den Umgang mit Feedback. Meine Bewertung hier bei Kununu wurde mehrfach gemeldet und angegriffen. Dreimal musste ich einzelne Formulierungen teilweise nur aufgrund eines Wortes anpassen. Ein weiterer Meldeversuch wurde von der Plattform geprüft, jedoch ausdrücklich zurückgewiesen. Dies vermittelte mir den Eindruck, dass kritische Rückmeldungen möglichst unterbunden werden sollten.
Eine wertschätzendere und transparentere Kommunikation würde das Arbeitsumfeld deutlich verbessern. Informationen sollten transparent weitergegeben werden. Zudem sollte stärker berücksichtigt werden, dass mit Menschen gearbeitet wird und ein respektvoller Umgang die Grundlage guter Zusammenarbeit ist.
Angespannte Stimmung, intransparente Kommunikation und ein teilweise unangemessener Umgangston haben die Arbeitsatmosphäre belastet.
Das Image ist zum Teil sehr gut, zum Teil aber auch das Gegenteil.
Die Kollegen im Home Office hatten gute Bedingungen und mitunter auch tagsüber viele Freiheiten. Für den Außendienst galt das nicht.
Weiterbildungen sind sehr rar gesät, Aufstiegschancen gibt es theoretisch schon, faktisch aber nicht.
Sehr schlecht, deutlich unter dem Branchenstandard. Hier muss man zusätzlich aufpassen, dass Brutto und Netto nicht verwechselt werden.
Es wird versucht alle Dienstreisen mit der Bahn zu erledigen, dennoch gilt dies nicht für alle und es kommt bei einigen immer und das Auto zum Einsatz, natürlich mit Verbrenner.
Der Zusammenhalt im Team wurde durch mangelnde Transparenz, Informationsdefizite und Kommunikation über Dritte erschwert.
Ältere Kollegen wären für diesen Job ungeeignet.
Das Vorgesetztenverhalten empfand ich als wenig transparent und nicht immer wertschätzend. Entscheidungen und Informationen wurden teils nur unzureichend kommuniziert. Zudem entstand bei mir der Eindruck, dass hoher Einsatz außerhalb der regulären Arbeitszeit zwar nicht eingefordert, jedoch klar erwartet wurde.
Der Umgang mit kritischem Feedback wirkte auf mich wenig souverän. Mehrere Meldeversuche gegen meine Bewertung hier blieben nicht durchweg erfolgreich.
Die Arbeitsbedingungen boten zwar ein hohes Maß an Flexibilität und Eigenverantwortung, gleichzeitig musst öfter über die 40-Stunden hinaus gearbeitet werden, was die Belastung erhöhte. Auch wenn ein Ausgleich der Überstunden zu 100% vertraglich geregelt ist, kommt es dennoch zu teil erheblichen Diskussionen.
Die Kommunikation war häufig intransparent, wichtige Informationen wurden teilweise nicht rechtzeitig weitergegeben. Zudem erlebte ich Meetings mit unangemessenem Tonfall.
Es herrscht ein starkes Denken in Hierarchien vor. Gleichberechtigung wird zwar als Ziel ausgegeben, aber es arbeiten hier z. B. keine Frauen in höheren Ebenen. Laut Handelsregister besteht die Geschäftsführung mit Prokuristen zu 100% aus Männern, ebenso die Gesellschafterliste. Insofern ist hier Papier sehr geduldig.
Die Aufgaben sind das einzige, was in dieser Firma interessant und gut sind. Sofern man im Home-Office ist, ist alles gut und man kann gut auskommen.