Unprofessioneller Umgang in der Insolvenz – schade für ein Traditionsunternehmen
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Mein Sohnemann hat dort als geringfügig Beschäftigter angefangen, nachdem bereits ein Insolvenzantrag gestellt worden war. Kurz darauf wurde ihm ein freiwilliger Vertrag zur Insolvenzgeld-Vorfinanzierung vorgelegt, bei dem seine Ansprüche an eine Bank abgetreten werden sollten.
Da dieser Vertrag für ihn als Minderjährigen ein aus unserer Sicht unnötiges Haftungsrisiko enthielt, haben wir ihn nicht unterschrieben.
Daraufhin wurde er nicht mehr eingeteilt und schließlich ohne weitere Erklärung nicht weiter beschäftigt.
Obwohl die Vorfinanzierung freiwillig ist, wurde sein Arbeitseinsatz faktisch davon abhängig gemacht.
Das empfanden wir als sehr unprofessionell und für einen jungen Mitarbeiter enttäuschend. Immerhin hat mein Sohnemann dadurch früh gelernt, wie unterschiedlich Arbeitgeber mit ihren Angestellten umgehen.
Verbesserungsvorschläge
Ein respektvoller Umgang mit Mitarbeitenden und die konsequente Einhaltung arbeitsrechtlicher Standards wären wünschenswert.