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Bewertung

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Gefühlte Vetternwirtschaft

2,7
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2022 im Bereich Logistik / Materialwirtschaft in Ahlen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Es geschieht sehr viel auf Augenhöhe und die Zusammenarbeit hat mit einigen Kollegen sehr gut geklappt

Verbesserungsvorschläge

Klare Regelungen für den Verdienst der Fahrer schaffen. Einheitlich / Transparent / Fair.
Tägliche Arbeitszeit der Fahrer an die des Büros annähern.
Arbeitsschutz ernst nehmen und mit der Zeit gehen.
Ohne Absaugung in der Verladung steht man für gut 15-20 Minuten im direkten Staub.
PSA sollte auch wirklich persönlich sein und bedarfsgerecht unter dem Aspekt der Wirtschaftlichkeit erneuert werden.

Arbeitsatmosphäre

Ausschließlich mit den direkten Kollegen ist diese sehr gut und produktiv.

Image

In der Branche ganz okay.
Hört man den MA mal genau zu, scheint da aber definitiv Luft nach oben zu sein.

Work-Life-Balance

Feste Arbeitszeiten mit Mittagspause und in der Ernte natürlich rund um die Uhr

Karriere/Weiterbildung

Keine wirklichen Fortbildungen.

Gehalt/Benefits

Eher im unteren Bereich. Eine klare Regelung herrscht nicht. Jeder bekommt was anderes. Das führt natürlich untereinander zu großem Frust.
Dies betrifft den Stundenlohn, Spesen oder jährliche Gratifikationen.
Letzteres ist auch nicht immer garantiert und ein Freiwilligkeitsvorbehalt wird schriftlich gefordert.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

In der Hoffnung auf einen großen Tank der unter dem Gelände steht und alles auffängt, werden säurehaltige IBCs gerne auf dem Platz gewaschen.

Kollegenzusammenhalt

Unter den Abteilungen herrscht schon eine angespannte Stimmung

Umgang mit älteren Kollegen

Die 50 kilo schweren Saatgutsäcke dürfen von jedem getragen werden.
Auch das händische Abladen von 2-3 Tonnen Sackware steht gerne mal auf dem Plan wenn die Technik oder der Wille zur Lösung fehlt.

Vorgesetztenverhalten

Entscheidungen werden nicht oder nur intransparent getroffen.
Es wird alles nur künstlich am Leben gehalten.
Proaktiv passiert da leider nichts. Vieles wird gern vertagt und es wird gerne auf die vorzeitige Demenz der MA gehofft.
Feedback auf beiden Seiten wird ungern gesehen.
"Wurde immer schon so gemacht"
Auf Vorschläge der MA wird selten eingegangen.
Entscheidung Führungssache - Lösung darf dann gerne jemand anderes finden.

Arbeitsbedingungen

Arbeitsmaterialien aus dem letzten Jahrhundert.
PSA wird nicht oder nur sporadisch gestellt.
Also steht man gerne mal knietief in den privaten Klamotten in der Jauche.
Umgebung außerhalb des Büros dürfte nicht von der Arbeitssicherheit gesehen werden.

LKW für den Kurzstrecken sehr ordentlich
Ausfälle am Fuhrpark werden allerdings trotz der Verfügbarkeit der Arbeitskraft von den Überstunden abgezogen.

Kommunikation

Im kleinen Rahmen gut - bereichsübergreifend passiert da wenig

Gleichberechtigung

Geschlechterübergreifend klappt das ganz gut.
Aber zwischen dem Büro und den "schaffenden" Fahrern und dem Lager ist die Arbeitsteilung bei knapp 30/70.
Öffnungszeit des Büros 8h täglich.
Fahrer dürfen gerne nachts um 3 los und dann sind 12-15h keine Seltenheit.
Während die Mittagspause im Büro gerne und strikt genommen wird, verzichten die Fahrer drauf um die Touren zu schaffen. Abgezogen wird sie gesetzeskonform natürlich gerne.

Interessante Aufgaben

Es ist saisonbedingt immer der gleiche Ablauf.

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.