Gefühlte Vetternwirtschaft
Gut am Arbeitgeber finde ich
Es geschieht sehr viel auf Augenhöhe und die Zusammenarbeit hat mit einigen Kollegen sehr gut geklappt
Verbesserungsvorschläge
Klare Regelungen für den Verdienst der Fahrer schaffen. Einheitlich / Transparent / Fair.
Tägliche Arbeitszeit der Fahrer an die des Büros annähern.
Arbeitsschutz ernst nehmen und mit der Zeit gehen.
Ohne Absaugung in der Verladung steht man für gut 15-20 Minuten im direkten Staub.
PSA sollte auch wirklich persönlich sein und bedarfsgerecht unter dem Aspekt der Wirtschaftlichkeit erneuert werden.
Arbeitsatmosphäre
Ausschließlich mit den direkten Kollegen ist diese sehr gut und produktiv.
Image
In der Branche ganz okay.
Hört man den MA mal genau zu, scheint da aber definitiv Luft nach oben zu sein.
Work-Life-Balance
Feste Arbeitszeiten mit Mittagspause und in der Ernte natürlich rund um die Uhr
Karriere/Weiterbildung
Keine wirklichen Fortbildungen.
Gehalt/Benefits
Eher im unteren Bereich. Eine klare Regelung herrscht nicht. Jeder bekommt was anderes. Das führt natürlich untereinander zu großem Frust.
Dies betrifft den Stundenlohn, Spesen oder jährliche Gratifikationen.
Letzteres ist auch nicht immer garantiert und ein Freiwilligkeitsvorbehalt wird schriftlich gefordert.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
In der Hoffnung auf einen großen Tank der unter dem Gelände steht und alles auffängt, werden säurehaltige IBCs gerne auf dem Platz gewaschen.
Kollegenzusammenhalt
Unter den Abteilungen herrscht schon eine angespannte Stimmung
Umgang mit älteren Kollegen
Die 50 kilo schweren Saatgutsäcke dürfen von jedem getragen werden.
Auch das händische Abladen von 2-3 Tonnen Sackware steht gerne mal auf dem Plan wenn die Technik oder der Wille zur Lösung fehlt.
Vorgesetztenverhalten
Entscheidungen werden nicht oder nur intransparent getroffen.
Es wird alles nur künstlich am Leben gehalten.
Proaktiv passiert da leider nichts. Vieles wird gern vertagt und es wird gerne auf die vorzeitige Demenz der MA gehofft.
Feedback auf beiden Seiten wird ungern gesehen.
"Wurde immer schon so gemacht"
Auf Vorschläge der MA wird selten eingegangen.
Entscheidung Führungssache - Lösung darf dann gerne jemand anderes finden.
Arbeitsbedingungen
Arbeitsmaterialien aus dem letzten Jahrhundert.
PSA wird nicht oder nur sporadisch gestellt.
Also steht man gerne mal knietief in den privaten Klamotten in der Jauche.
Umgebung außerhalb des Büros dürfte nicht von der Arbeitssicherheit gesehen werden.
LKW für den Kurzstrecken sehr ordentlich
Ausfälle am Fuhrpark werden allerdings trotz der Verfügbarkeit der Arbeitskraft von den Überstunden abgezogen.
Kommunikation
Im kleinen Rahmen gut - bereichsübergreifend passiert da wenig
Gleichberechtigung
Geschlechterübergreifend klappt das ganz gut.
Aber zwischen dem Büro und den "schaffenden" Fahrern und dem Lager ist die Arbeitsteilung bei knapp 30/70.
Öffnungszeit des Büros 8h täglich.
Fahrer dürfen gerne nachts um 3 los und dann sind 12-15h keine Seltenheit.
Während die Mittagspause im Büro gerne und strikt genommen wird, verzichten die Fahrer drauf um die Touren zu schaffen. Abgezogen wird sie gesetzeskonform natürlich gerne.
Interessante Aufgaben
Es ist saisonbedingt immer der gleiche Ablauf.