Ihr Unternehmen?

Kein Logo hinterlegt

Ranieri 
Agency
Bewertungen

Ihr Unternehmen?

19 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 2,7Weiterempfehlung: 32%
Score-Details

19 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Hier sind Durchhaltevermögen und dickes Fell gefragt.

2,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich PR / Kommunikation in Krefeld gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Verständnis für Arzttermine, Home Office Möglichkeit (3 Tage die Woche, wobei ganz flexibel eigentlich problemlos möglich wäre), offen für neue Equipment-Anschaffungen (ist dann nur die Frage, ob auch bestellt wird)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Kritikunfähigkeit. "Alte Schule", wenn es um mentale Belastung geht oder die Bewertung der Arbeitseinstellung von jüngeren Kolleg*innen, die eben nicht mehr bereit sind, Unmengen an Überstunden zu machen, oder die Strukturen kritisch hinterfragen. Auswahl der Kunden, die gar nicht zur Agentur passen inhaltlich. Fehlende Expertise / Schulungsmöglichkeiten, aber Erwartungen, dass unrealistische KPIs von den Mitarbeitenden realisiert werden.

Verbesserungsvorschläge

Schulung der Volos ernst nehmen und nicht nur leere Versprechungen machen. Besser zuhören und reflektieren, wenn Kritik angebracht wird und diese nicht versuchen zu negieren. Vertrauen zur operativen Ebene aufbauen und zeigen, dass dieses besteht, anstatt eigene Kolleg*innen als Sündenbock zu instrumentalisieren.

Arbeitsatmosphäre

Generell ist die Stimmung gut, die Kolleg*innen können miteinander lachen und man macht zusammen Pause. Ob man die Büros mag, ist natürlich Geschmackssache. Ein sehr hoher Workload und fehlende Strukturen verschlechtern die Arbeitsatmosphäre sehr.

Work-Life-Balance

"Gleitzeit" zwischen 9:00-9:30 und 18:00-18:30. Überstunden werden nicht ausgezahlt oder abgegolten. Urlaubsplanung ist sehr schwierig und man hat das Gefühl, das eigentlich niemand wirklich einen Überblick hat. Kurzfristig fallen dann Personalschwierigkeiten auf und die operativen Teams leiden unter schlechter Besetzung. Es ist schwer, den Mental Load nicht mit in den Feierabend zu nehmen. Auch im Krankheitsfall wurden Mitarbeitende schon darum gebeten, Aufgaben zu erledigen. Home Office ist gut möglich, allerdings wird das Arbeiten in Präsenz wieder mehr forciert und das, obwohl die Teams sich sowieso aufgrund unterschiedlicher Standorte online austauschen. Sehr gut ist, dass Arzttermine in der Regel problemlos während der Arbeitszeit wahrgenommen werden können, solange man diese im Vorfeld kommuniziert.

Karriere/Weiterbildung

Schulungen werden versprochen, Ausbildungspläne sind monatelang im Gespräch, aber eigentlich tut sich hier gar nichts. In Agenturmeetings, die zwei Monate auseinanderliegen, werden exakt die gleichen "tollen Fortschritte und Pläne" kommuniziert. Monate später hat man dazu aber immer noch nicht mehr gehört. Aufgrund des hohen Workloads werden die internen Schulungen gecancelled und Expertenwissen ist gerade im Bereich Social Media oder Influencer eigentlich auch bei den Vorgesetzten mit Blick auf aktuelle Trends gar nicht vorhanden. Aufstiegsmöglichkeiten sind vorhanden, allerdings wirken die Vorgaben hierfür oft willkürlich und es finden erstaunlich oft Beförderungen statt, nachdem Kolleg*innen ausgeschieden sind.

Gehalt/Benefits

Gehalt ist in Ordnung, Weihnachts- oder Urlaubsgeld gibt es nicht.

Kollegenzusammenhalt

Besonders die operative Ebene, die auch aktiv auf den Kunden zusammenarbeitet und Aufgaben bespricht, ist sehr gut eingespielt. Die Führungsebene sorgt oft dafür, dass alles etwas komplizierter wird. Neue Kolleg*innen werden herzlich aufgenommen und man steht füreinander ein. In den regelmäßigen Meetings kann man sich, sofern es Deadlines & Co zulassen, auch mal über das Wochenende unterhalten oder eigene Interessen. Es sind sehr sicher auch viele Freundschaften durch die Zusammenarbeit entstanden.

Umgang mit älteren Kollegen

Sehr junges Team, daher nicht zu bewerten, aber soll auch nicht nur deswegen die Gesamtbewertung verbessern, von daher..

Vorgesetztenverhalten

Man fühlt sich oft wie in einer toxischen Beziehung. An sich sind alle sehr freundlich und wirken zunächst verständnisvoll. Man zeigt sich offen und interessiert. Allerdings ist man nicht kritikfähig. Entweder wird sich vehement verteidigt, anstatt zu reflektieren und mehr auf die Mitarbeitenden einzugehen, oder Kritik wird schlichtweg ignoriert. Selbst wenn zwischenmenschlich eigentlich alles gut klappt, bekommt man mit, wie hinter dem Rücken schlecht über (aktive und bereits ausgeschiedene) Mitarbeitende gesprochen wird. Ich hatte oft das Gefühl, dass die Vorgesetzten selbst nicht so ganz wissen, wie die Arbeit auf den Kunden eigentlich funktioniert. Feedback der Vorgesetzten wirkt willkürlich und oft so, als müsste man mal wieder etwas positives sagen, obwohl man gar nicht wirklich weiß, was die Mitarbeitenden leisten. Generell wird immer Besserung der Gesamtsituation versprochen, was man zu Beginn auch optimistisch glaubt. Irgendwann habe ich dann allerdings aufgegeben.

Arbeitsbedingungen

Im Büro sehr anstrengend, da viele Calls stattfinden mit mehreren Personen im Raum. Die Arbeitsplätze sind ungemütlich, auf versprochenes neues Equipment wartet man vergebens. Besonders im Krefelder Büro sollten neue Stühle bestellt werden, da die alten wirklich nicht ergonomisch sind, allerdings habe ich das nicht mehr mitbekommen. In München fehlen Telefonnummern für Kolleg*innen und Bildschirme. Es kam vor, dass neue Kolleg*innen quasi keinen Arbeitsplatz hatten und chaotisch empfangen wurden. Diensthandys stehen in der Stellenbeschreibung, allerdings sind vielleicht eine Handvoll an Kolleg*innen verteilt, die Social Media-Kunden betreuen. Private Handys müssen für die Telefon-App genutzt werden.

Kommunikation

Die Kommunikation innerhalb der Teams über Microsoft Teams funktioniert reibungslos trotz unterschiedlicher Standorte. Fragen können auf dem kurzen Dienstweg geklärt werden. Was interne Prozesse oder Problemlösungen angeht, funktioniert die Kommunikation allerdings nicht so gut. Anstatt klare Lösungen zu finden, wir stundenlang über die Probleme gesprochen und man kommt zu keinem Ergebnis. Änderungen in der Teamsstruktur werden gar nicht oder zu spät kommuniziert. Überforderungen oder den Workload zu kommunizieren ist nur schwierig möglich, da die Vorgesetzten oft nicht oder spät antworten und dann eben selbst oft keine vernünftige Lösung parat haben. Dass die Aufgaben erledigt werden, wird dann aber trotzdem vorausgesetzt "Überleg dir 'ne Lösung."

Gleichberechtigung

Das toxische Verhalten zeigt sich eigentlich durch alle Ebenen in ähnlicher Form. Ich hatte zeitweise allerdings auch das Gefühl, dass man sich mit Diversität "schmücken" will durch die Herkunft unterschiedlicher Mitarbeitenden, was hin und wieder einen bestimmten Beigeschmack hatte. Von Kollegen mittleren Alters kamen auch hin und wieder sexistische Aussagen, die man vielleicht an der ein oder anderen Stelle kritischer hinterfragen sollte.

Interessante Aufgaben

Das Arbeitsfeld ist wirklich vielfältig, allerdings kommt es wirklich auf den Mix an Kunden an, den man betreut. So kann es vorkommen, dass man trotz Consumer Tech- und Gaming-Agentur einen Großteil an Kunden betreut, die überhaupt nicht in diese Themengebiete fallen und für die eigentlich überhaupt keine Expertise existiert. Frustrationspotenzial ist hier sehr groß. Man kann schnell viel Verantwortung übernehmen, allerdings wird das auch erwartet. Wenn man nicht abschalten kann nach Feierabend, ist man hier wirklich falsch. Wenn man lernen kann, mit Sticheleien (seitens Journalist*innen, Kunden und Vorgesetzten), Deadlines und Multitasking umzugehen, und dahingehend ein dickes Fell hat, kann man viel lernen und entwickelt starke Stressresistenzen. Man muss Toleranz dafür haben, ins kalte Wasser geschmissen zu werden, dann kann man sich wirklich in unterschiedlichsten Aufgabengebieten ausprobieren.


Image

Umwelt-/Sozialbewusstsein

4Hilfreichfinden das hilfreich5Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Toxisches Arbeitsumfeld in schlecht ausgestatteten Büros

1,6
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich PR / Kommunikation in Krefeld gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Nette Projekte (manchmal)
- Die unteren Ebenen, mit denen ich zusammengearbeitet habe, waren sehr nett; da die Fluktuation sehr hoch ist, ist das aber vermutlich irrelevant
- Homeoffice-Möglichkeit (was selbstverständlich sein sollte)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- Toxisches Arbeitsverhältnis, vor allem von Führungsetage
- Zu hohe Versprechungen an die Kunden und daraus folgend extremer Druck
- Kein Ausbildungskonzept

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist entspannt, der Umgang locker - so lange die Führungsetage nicht im Büro ist. Die Geschäftsführung versucht es als positiv und mitarbeiternah zu verkaufen, dass sie bei der untersten Gehaltsstufe sitzt. De facto wird dies genutzt, um Telefonate mitzuhören und von der Seite Ratschläge zu geben - mitten im Gespräch. Mails, die über die Kundenverteiler laufen, werden scharf kontrolliert und öffentlich kommentiert, teilweise, ohne Verläufe bis zum Ende gelesen zu haben. In Online-Meetings wird kommentiert, wenn man nebenbei etwas tippt (zum Beispiel die Aufgabenverteilung, die man gerade bespricht).

Work-Life-Balance

Bevorzugte Kolleg:innen bekommen mehr Projekte, als sie stemmen können und dürfen bis in die Nacht unbezahlte Überstunden machen, andere werden durch Druck von der Führungsetage in Überstunden gedrängt, nur um Scheinergebnisse zu generieren. Urlaub nehmen ist extrem schwierig, da die Teams dauerhaft unterbesetzt sind und man immer eine Vertretung benennen muss. Lange Zeit war es quasi unmöglich, zu den Sommerferien Urlaub zu nehmen, da sie in die Messezeit fallen. Insbesondere für Kolleg:innen mit Kindern untragbar.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Keine Mülltrennung. Billige Chinaware sind gerne gesehene Kunden.

Karriere/Weiterbildung

Keine Weiterbildungsmaßnahmen, weder extern noch intern. Perfektion seitens Volontären wird vorausgesetzt, Korrekturen der Führungsetage kommen hingegen gerne mal mit Rechtschreibfehlern und fragwürdigen Formulierungen zurück.

Kollegenzusammenhalt

Außerhalb der Führungsetage i.O. Ab Account Director/Geschäftsführungs-Ebene de facto nicht vorhanden, weder untereinander, noch zu den unteren Ebenen.

Vorgesetztenverhalten

Untragbar. Die freundliche familiäre Fassade bleibt nicht lange erhalten. Die Geschäftsführung schwankt zwischen Mikromanagement (ungeachtet, ob sie auf dem neusten Stand ist oder nicht), Wutanfällen (die in einem Rundumschlag ausarten, dass man den ganzen Laden ja dicht machen und alles alleine machen könne) und allgemeiner Abwesenheit. Kontrolle ist an der Tagesordnung, eine Vertrauensbasis zu den unteren Ebenen gibt es nicht und umgekehrt merkt die untere Ebene schnell, dass die Vorgesetztenebene vom Tagesgeschäft wenig Ahnung hat.

Arbeitsbedingungen

Computer selbst in Ordnung, aber das war's auch schon. Das als Benefit aufgeführte "Diensthandy" gibt es de facto nicht - eins für den ganzen Standort Krefeld. Die Telefon-App funktionierte mehr schlecht als recht. Büroräume eher schäbig, das Mobiliar alt und teilweise kaputt. Es hieß einmal, dass für jeden ergonomische Stühle bestellt werden, zu meiner Zeit kam de facto nur einer an, der prompt von der Geschäftsführung in Beschlag genommen wurde. Am Standort Krefeld gibt es einen Büroraum für sechs Leute (gerade bei einem Job, der viele Anrufe und Online-Meetings voraussetzt, untragbar). Dort sitzt auch die Geschäftsführung (nicht aus Notwendigkeit), führt gerne stundenlag sehr laut Meetings und private Telefonate und verlässt den Raum nur zu Vorstellungsgesprächen oder vertraulichen Gesprächen. Im Gegenzug dürfen normale Büroarbeiten wie Druckpatronen nachfüllen nicht gemacht werden, wenn die GF in einem Meeting ist, da zu laut. Die Büroküche hat kein Deckenlicht und einen winzigen dauerhaft überfüllten Kühlschrank. Nicht zu vergessen, dass es für die Büroräume zwei Schlüssel für die gesamte Exekutive gibt. Manchmal steht man also vor verschlossener Tür.

Kommunikation

Die Führungsetage stimmt sich untereinander nicht ab, widerspricht sich gegenseitig (auf Kosten der Leute, die Anweisungen befolgen müssen) und neue Regelungen/Leitlinien werden gerne in Teams-Kommentaren versteckt. Man muss sich selbst erschließen, was gerade für Pitches zur Neukundengewinnung laufen. Die Geschäftsführung ist nicht immer auf dem neusten Stand, was kein Problem wäre, wenn sie nicht in regelmäßigen Kontrollbesuchen zu Team-Meetings versuchen würde, auf das Tagesgeschäft Einfluss zu nehmen (und die Meetings dadurch unnötig in die Länge ziehen, ohne de facto zum eigentlichen Zweck des Ganzen beizutragen).

Gehalt/Benefits

Eher unterdurchschnittlich, insbesondere für Mitarbeiter am Standort München eher schlecht. Die als Benefit aufgeführte Betriebsrente gibt es nicht.

Gleichberechtigung

Es ist auffällig, dass männliche Kollegen besonders hofiert werden und die Frauenquote in den höheren Etagen immer dünner wird.

Interessante Aufgaben

Generell i.O. Manches macht Spaß, manches nicht.

4Hilfreichfinden das hilfreich6Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Toxisches Arbeitsumfeld mit zum Teil spannenden Kunden

1,6
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich PR / Kommunikation in Krefeld gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Zum Teil interessante Kunden und Aufgaben

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- Nur Männer haben Aufstiegschancen und werden in höheren Positionen eingestellt
- Keine ausgebildeten Führungskräfte vorhanden
- Keine Kritik möglich
- Erfahrene und langjährige Mitarbeiter werden vor den Kopf gestoßen, das Team bleibt allein und ohne Unterstützung zurück.
- Fähigkeit zur Selbstreflexion der Führungsebene fehlt völlig
- Schuld sind immer die anderen
- Keine Karriereplanung möglich
- keinerlei Benefits (Diensthandy, Rabatte, Events, Zuschüsse, etc.)

Verbesserungsvorschläge

- Am besten die komplette Führungsriege austauschen und Geld nicht an den Mitarbeitern sparen, sondern bspw. an unnützen und viel zu großen Büroräumen (München), etc.
- Verantwortung übernehmen und sich selbst hinterfragen
- Versuchen die wenigen Leute, die schon länger dabei, sind zu halten. Das Arbeitsumfeld wird durch neue "Führungs"kräfte immer toxischer bzw. kaum noch auszuhalten. Was früher auch noch auf der mittleren Ebene abgeblockt wurde und durch Ernstnehmen und Motivation der Kolleg*innen erreicht wurde, fehlt mittlerweile fast komplett. Alle sind auf sich alleine gestellt.
- Keine Beleidigungen, Mobbing abstellen
- Burnout und andere psychische Belastung ernst nehmen und nich darüber hinweglachen

Arbeitsatmosphäre

Man wird ständig von allen Seiten der Geschäftsführung unter Druck gesetzt und soll am besten alle Aufgaben sofort und gleichzeitig erledigen. Ein Projektmanagement findet nicht statt. Wenn man versucht Struktur in Teams zu bringen, wird man dafür kritisiert.
Man wird angeschrien, angelogen und es werden Fakten immer so gedreht, dass alle anderen schuld sind und nie die Accound Director oder die Geschäftsführung. Auf operativer Ebene in den einzelnen Teams und mit den Kunden kann es meiner Meinung nach allerdings relativ harmonisch sein. Wenn man neu ins Unternehmen kommt, erfährt man früh, wie viele Leute mit Burnout oder Mobbing ins Aus getrieben wurden und wie allgemein mit Menschen umgegangen wird. Für die eigene Motivation ist das sehr schädlich.

Image

Mein Eindruck von Begegnungen auf Events und Messen ist, dass in der Branche vor der Agentur gewarnt wird. Das liegt zum Teil an viel zu hohen Versprechungen an Kunden im Vorhinein, die nicht erfüllt werden können. Und auch an früheren Kolleg*innen, die so mies behandelt wurden, dass sie dies natürlich weitergeben. Vor der Übernahme hieß die Agentur wildcard communications, dazu kann man auch einfach mal googlen. Das wusste ich bspw. vorher nicht - die entsprechenden Kununu-Rezensionen sprechen aber aus meiner Sicht Bände.

Work-Life-Balance

Eigentlich nicht vorhanden, man wird im Krankheitsstand und im Urlaub angerufen. Überstunden werden nicht ausgeglichen oder bezahlt. Menschen mit Burnout wird öffentlich Simulation vorgeworfen, allgemein wäre jeder, der krank ist "ja eigentlich im Urlaub", usw. Wer gut darin ist nicht alles "mit in den Feierabend zu nehmen" und sich besser abgrenzen kann, kommt eventuell etwas besser klar.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildungsmöglichkeiten werden versprochen, wurden meines Wissens aber in der Realität noch nie bezahlt / umgesetzt. Zum Teil wird vorausgesetzt, dass man schon Dinge kann, die nie Teil der Aufgaben waren bzw. im Arbeitsvertrag festgehalten wurden. Es wird vorausgesetzt, sich in der eigenen Freizeit unter Einsatz des eigenen finanziellen Kapitals fortzubilden. Gedankt wird einem das aber auch nicht. Wer selbst etwas vorantreiben und neue Geschäftsfelder / Agenturexpertise erschließen möchte, wird ausgebremst und nicht dabei unterstützt.
Karriere zu machen ist unmöglich - wer länger als 1-2 Jahre in der Agentur bleibt, gilt schon als "alter Hase". Kündigungswellen (von beiden Seiten ausgehend) finden in der Regel jedes Jahr statt.

Gehalt/Benefits

Am Anfang ok, für die Kolleg*innen in München reicht es aber definitiv nicht zum Leben. Steigt aus meiner Sicht nur graduell und ohne konkreten Plan an.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nicht vorhanden, zum Teil werden Inlandsflüge gebucht, Mülltrennung existiert faktisch nicht, etc.

Kollegenzusammenhalt

Auf operativer Ebene herrscht allgemein ein großer Zusammenhalt. Ab der AD-Ebene ist dieser schon länger nicht mehr vorhanden, hier handelt jeder nur für sich selbst, schiebt Aufgaben an die operative Ebene ab, die dadurch wieder überfordert wird. Da aber auch die AD-Ebene zu meiner Zeit gefühlt alle zwei Jahre komplett durchgewechselt wurde, fällt das insgesamt auch nicht ins Gewicht.

Umgang mit älteren Kollegen

Der Umgang mit Kolleg*innen ist vom Alter unabhängig: schlecht.

Vorgesetztenverhalten

Das Vorgesetztenverhalten ist absolut indiskutabel. Es wird geschrien, öffentlich gelogen, Leute werden diffamiert, gemobbt und an den Pranger gestellt. Selbstreflexion und Kritifkfähigkeit der Führungsebene existiert schlicht nicht, ebenso wenig wie die Möglichkeit für Mitarbeiter*innen ihre Meinung zu äußern oder Ideen vorzubringen. Weiterentwicklung des Unternehmens und jegliche Innovation wird dadurch im Keim erstickt. Für Fürhungspositionen ist die höhere Ebene des Unternehmens schlicht absolut ungeeignet und von den Aufgaben der Operative versteht sie nichts (bzw. ist dieser Wissensstand von ca. 1997, was auch immer wieder in Kundencalls und Pitches durch uralte Anekdoten zum Ausdruck gebracht wird).

Arbeitsbedingungen

Keine funktionierenden Laptops, keine Diensthandys (obwohl vorab versprochen), keine IT (Laptops muss man selbst einrichten, ohne Antivirenprogramm oder Firewall, etc.). Laptops, die noch funktionieren, sind uralt und langsam. Teilweise bekommen Kolleg*innen keine Telefonnummern mehr zugewiesen und müssen für alles ihr privates Handy nutzen (dafür gibt es meines Wisens nach auch keine Zulagen).

Kommunikation

Findet aus meiner Sicht im Prinzip nicht statt. Nur Top-Down, nur Befehle, es dürfen keine eigenen Ideen entwickelt oder Entscheidungen hinterfragt werden. Kein Mitspracherecht der Mitarbeiter*innen. Kündigungen werden bspw. am letzten Arbeitstag den Kolleg*innen mitgeteilt, entsprechend finden auch nie sinnvolle Übergaben statt. Nach tatsächlichen Kapazitäten wird nie gefragt, auf Überforderung und Überarbeitung wird nur verächtlich und von oben herab reagiert. Ehemalige Kolleg*innen werden mit Kraftausdrücken vor den Teams und den Kunden herunter gemacht.

Gleichberechtigung

Wird nach außen hin kommuniziert, in Wirklichkeit werden von oben aber Boomer-Witze über Menschen mit diversen Hintergründen gerissen und so die Arbeitsatmosphäre vergiftet.

Interessante Aufgaben

Kommt sehr auf die Kunden an. Gerade im Gaming-Bereich gab es hier teilweise tolle Kunden. Wer, wie ich, Pech hat, eher im Tech- und Lifestyle Bereich eingesetzt zu werden, kämpft mit immer gleichen langweiligen Aufgaben, viel zu hoch angesetzten KPIs und Versprechungen. Teilweise werden Unternehmen mit ethisch fragwürdigem und rechtlich wohl nicht ganz korrektem Portfolio bedient, was laut anderen Kommunikatoren und Journalist*innen dem Image der Agentur in der Branche insgesamt über die Jahre extrem geschadet hat.

3Hilfreichfinden das hilfreich5Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Rundum zufriedenen - klare Weiterempfehlung

4,8
Empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich PR / Kommunikation in Krefeld gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

• Internationale Kunden
• Vielseitige, spannende Tätigkeitsbereiche
• Früh Verantwortung
• Weiterbildungsmöglichkeiten
• Klare Positionen mit definierten Aufstiegsmöglichkeiten
• Gutes Zeitmanagement mit führenden Tools in diesem Bereich!
• Gut zu erreichen mit Öffentlichem Nahverkehr, Auto, Fahrrad, etc.

... dazu: Wertschätzung der Mitarbeiter & der Spaß kommt nicht zu kurz!

Arbeitsatmosphäre

Corona hat alle vor große Herausforderungen gestellt und psychisch belastet, was niemand hätte ändern können. Aber das Management hat vom ersten Tag an sehr gut reagiert und ist bis heute super mit der Situation umgegangen: kulant, offen, flexibel. Die Firmenkultur ist geprägt von Vertrauen, das Klima locker und freundlich, die Leute sehr motiviert.

Work-Life-Balance

Es herrscht Vertrauensarbeitszeit, Home Office ist immer möglich, auch ohne Corona. Technik und Mindset sind voll darauf ausgelegt. Die Arbeitszeiten sind relativ flexibel, sodass man sie gut mit dem Privatleben verbinden kann. Insgesamt familienfreundlich. Die Urlaubsplanung ist flexibel, für bessere Planbarkeit wäre eine frühe Absprache sinnvoll (Änderungen durch Mitarbeiter sind immer flexibel möglich).

Karriere/Weiterbildung

Sehr gute Möglichkeiten, auch flexibel auf die jeweilige Lebenssituation

Gehalt/Benefits

Gute klare Gehaltsstrukturen, die man gut erreichen kann. Teils über dem Durchschnitt.

Kollegenzusammenhalt

Die Kollegen sind alle super, der Zusammenhalt gut, der Spaß vorhanden Bei der Auswahl neuer Kollegen:innen wird darauf geachtet, dass es passt.

Umgang mit älteren Kollegen

Sehr gut!

Vorgesetztenverhalten

Vorgesetzte nehmen sich regelmäßig Zeit, es gibt regelmäßige Feedback- und Entwicklungsgespräche. Wann auch immer ich jemanden für eine Entscheidung brauchte, konnte ich auch jemanden erreichen. Guter, vertrauensvoller Umgang miteinander!

Arbeitsbedingungen

Alles fein, nichts zu meckern. Wobei ich meist von zu Hause arbeite ;-)

Kommunikation

Gute Struktur mit klaren Prozessen, u.a. durch regelmäßige interne Meetings sowohl Team-bezogen, als auch Agenturübergreifend (ab und an ein Meeting weniger,wäre auch ok ;-)). Transparenter Umgang mit Zahlen und Ergebnissen. TEAMS-Kanäle für alle Belange schaffen reale Kommunikationserlebnisse auch remote.

Gleichberechtigung

Meiner Meinung nach ist das Prinzip der Gleichberechtigung fest in der Unternehmenskultur verankert.

Interessante Aufgaben

Meistens hat man freie Hand, wie man Herausforderungen angeht. Insgesamt gibt es aber eine Vielzahl an unterschiedlichen Projekten und Aufgaben. Und auch immer wieder etwas Neues, Langweile kommt nicht auf. Auch internationale Projekte sind vorhanden, bei denen man sich einbringen kann.


Image

Umwelt-/Sozialbewusstsein

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Super Praktikum

4,5
Empfohlen
Ex-Praktikant/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Krefeld gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Eine tolle Arbeitsatmosphäre und super nette Kollegen.

Kollegenzusammenhalt

Aus meiner Sicht gibt es nichts zu beanstanden, wenn man zu viel Arbeit vor sich hat sind die Kollegen/Kolleginnen direkt parat. Und auch bei schwierigen Aufgaben hat man immer einen Ansprechpartner der einem bereitwillig hilft.

Vorgesetztenverhalten

Aufgeschlossen, diskursfähig und fair.

Kommunikation

Trotz Corona und Homeoffice lief alles flüssig, wöchentliche Meetings haben für zusätzlichen Austausch gesorgt.


Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Volontärin im Bereich PR und Social Media

5,0
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich PR / Kommunikation in Krefeld gearbeitet.

Wofür möchtest du deinen Arbeitgeber im Umgang mit der Corona-Situation loben?

Sowohl die Technik als auch die Erreichbarkeit sind sehr gut. Auch ständige Updates geben ein Gefühl von Sicherheit.

Was macht dein Arbeitgeber im Umgang mit der Corona-Situation nicht gut?

/

Wie kann dich dein Arbeitgeber im Umgang mit der Corona-Situation noch besser unterstützen?

Ich glaube mehr Unterstützung und Hilfe kann nicht geboten werden.

Arbeitsatmosphäre

Bedingt durch Corona kann ich den aktuellen Arbeitsalltag nicht genau bewerten, sondern nur einen Einblick aus dem Homeoffice geben. Jedoch nehme ich die Atmosphäre als sehr positiv wahr. Sowohl Kollegen/innen als auch die Geschäftsführung haben stets ein offenes Ohr. Der Umgang ist sehr herzlich und es wird auf alle Probleme (schlechtes Internet im Homeoffice etc.) eingegangen, Rücksicht genommen und versucht zu helfen.

Image

Die Kollegen wirken sehr zufrieden. Schlechtes, sowohl über Teammitglieder, die Geschäftsführung, als auch über die Agentur habe ich nicht gehört.

Work-Life-Balance

Für eine Agentur sehr gut. Natürlich können Überstunden anfallen, dafür darf an anderen Tagen früher gegangen werden. Auch auf private Termine (Handwerker, Arzttermine etc.) wird Rücksicht genommen.

Karriere/Weiterbildung

Man wird gefördert und gefordert. Welche Qualifikationen für den Aufstieg erbracht werden müssen werden transparent und offen kommuniziert.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt für Trainees liegt über dem Branchendurchschnitt, genau so wie die Urlaubstage. Das Gehalt wird pünktlich überwiesen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Bedingt durch die aktuelle Situation nicht wirklich gut zu bewerten. Jedoch habe ich gehört, dass beispielsweise bei Geschäftsreisen auf das Fliegen, soweit es geht, verzichtet wird und die Bahn genutzt wird.

Kollegenzusammenhalt

Auch wenn alle Kollegen/innen im Homeoffice sind merkt man, dass das Team sehr gut zusammenhält. Man kann jederzeit Fragen stellen und es wird sich immer Zeit genommen Fragen zu klären und neue Dinge zu erklären.

Umgang mit älteren Kollegen

Das Team, wie in den meisten Agenturen üblich, ist im Durchschnitt jung. Jedoch werden auch ältere Kollegen eingestellt.

Vorgesetztenverhalten

Die Vorgesetzten sind sehr herzlich und haben stets ein offenes Ohr. Sie sind jederzeit ansprechbar und bemühen sich sehr erfolgreich ein angenehmes Arbeitsklima zu schaffen.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen sind sehr gut. Sind technische Geräte, wie beispielsweise ein Laptop, veraltet wird sich schell um ein neues Model gekümmert. Im Allgemeinen wird darauf geachtet sehr gute Arbeitsbedingungen zu schaffen.

Kommunikation

Die Kommunikation ist sehr gut. Es werden Updates zur aktuellen Situation gegeben und somit einige Sorgen genommen. Allgemein hat man das Gefühl "abgeholt" zu werden und stets auf offene Ohren bei Problemen zu treffen. Es wird explizit erwähnt, dass Probleme auch jederzeit angesprochen werden können.

Gleichberechtigung

Das Team besteht aus mehr Frauen als Männern- alle werden gleichbehandelt.

Interessante Aufgaben

Durch die vielen verschiedenen Kunden fallen natürlich verschiedene Aufgaben an, so ist jeder Tag anders. Die Aufgaben sind dabei stets interessant und vielfältig- man bekommt die gesamte Bandbreite aus PR und Social Media mit. Eigene Ideen und Vorschläge können eingebracht werden und sind erwünscht.

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Ein sinkenden Schiff im deutschen PR-Meer

2,1
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich PR / Kommunikation in Krefeld gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Spielwiese für Entfaltung und flexibles Arbeiten

4,8
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich PR / Kommunikation in Krefeld gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Auch mit neuem Namen gab es hier die alten Probleme

1,5
Nicht empfohlen
Ex-FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich PR / Kommunikation in Krefeld gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

4Hilfreichfinden das hilfreich4Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen