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Ihr Unternehmen?
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Die geregelten Arbeitszeiten und die Vergütung der Auszubildenden
Wie bereits erwähnt, empfinde ich einige Ansichten und Verhaltensweisen von Mitarbeitern in Führungspositionen als äußerst problematisch. Besonders belastend war für mich, dass ich dadurch und nach meinem Empfinden auch andere Mitarbeiter mit Migrationshintergrund in unangenehme und ausgrenzende Situationen gebracht wurden.
Ich kann hierbei nur für meine eigenen Erfahrungen sprechen. Mir wurde ein Diebstahl vorgeworfen, den nach meinem Kenntnisstand ein anderer Mitarbeiter des Unternehmens begangen hatte. Daraufhin wurde ich zu einem Einzelgespräch mit mehreren Personen aus der Führungsebene einbestellt. In diesem Gespräch fielen Aussagen, die ich als sehr verletzend und diskriminierend empfunden habe. Unter anderem wurde mir nahegelegt, den Vorfall zuzugeben, da man es aufgrund meiner persönlichen Situation als junge alleinerziehende Mutter mit Migrationshintergrund nachvollziehen könne.
Nach diesem Vorfall habe ich das Unternehmen nicht erneut betreten. Ich habe mich an den Klassenlehrer meiner Berufsschule gewandt und mich zudem bei der Handelskammer beschwert. Eine offizielle schriftliche Entschuldigung habe ich bis heute nicht erhalten. Stattdessen wurde mir lediglich angeboten, einen Blumenstrauß zu schicken, was ich abgelehnt habe, da dies für mich der Situation nicht angemessen erschien.
Ich empfinde es als äußerst bedauerlich und problematisch, dass Mitarbeiter, insbesondere junge Auszubildende, in ein Arbeitsumfeld geraten können, in dem sie sich einem solchen emotionalen Druck ausgesetzt fühlen. Nach diesem Vorfall konnte ich meine Ausbildung zwar abschließen, habe jedoch keinen weiteren Kontakt zu diesem Unternehmen gesucht. Die Erlebnisse haben mich so stark belastet, dass ich mir anschließend psychologische Unterstützung gesucht habe.
Zusätzlich möchte ich erwähnen, dass ich während meiner gesamten zweijährigen Ausbildungszeit wiederholt abwertende Äußerungen gegenüber Menschen mit ausländischer Herkunft mitbekommen habe. Zu diesem Zeitpunkt war ich selbst jedoch nicht direkt betroffen und habe erst durch den beschriebenen Vorfall die persönliche Tragweite dieser Haltung erfahren.
Man sollte kritisch hinterfragen, ob Mitarbeiter mit solchen problematischen Einstellungen eingestellt und anschließend in Führungspositionen eingesetzt werden sollten. Wenn ein Unternehmen solche Entscheidungen trifft, muss es sich bewusst sein, dass dies insbesondere für Mitarbeiter mit Migrationshintergrund ein belastendes und ausgrenzendes Arbeitsumfeld schaffen kann.
Die Arbeitsatmosphäre war für mich äußerst unangenehm und belastend, da wiederholt Äußerungen gefallen sind, die ich als abwertend und ausgrenzend gegenüber ausländischen Menschen empfunden habe. Dies hat bei mir den Eindruck verstärkt, nicht als gleichwertiger Teil des Teams wahrgenommen zu werden
Wie diese sind, ist mir nicht bewusst, da für mich klar stand, dass ich das Unternehmen verlassen werde.
Ich musste keine Überstunden machen und Konto zu den üblichen Zeiten anfangen und auch Feierabend machen.
War angemessen
Anstrengende Person mit politisch problematischen Ansichten
Ungerne, da ich viele Ansichten menschlich äußerst verwerflich fand
Häufig wiederkehrende Aufgaben.
Häufig wiederkehrende Aufgaben.
Einige Kollegen waren politisch rechts orientiert und ließen dies aus meiner Sicht insbesondere die ausländischen Mitarbeiter spüren. Ich hatte den Eindruck, dass dies bewusst geschah.
Auch ich war davon betroffen. Mir wurde beispielsweise Diebstahl unterstellt. In diesem Zusammenhang wurde mir gesagt, man könne es verstehen, wenn ich es zugeben würde, da ich eine Ausländerin sei. Diese Aussage empfand ich als diskriminierend und verletzend, da sie meine Herkunft mit einer unbegründeten Verdächtigung in Verbindung brachte.