2 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
2 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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2 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Technische Probleme können immer passieren – ein respektvoller Umgang damit gehört zu einem professionellen Bewerbungsprozess. Bewerber ohne Rücksprache direkt auszuschließen, hinterlässt einen schlechten Eindruck. Besser wäre es, kurzfristig nachzufragen oder einen neuen Termin anzubieten.
Der Bewerbungsprozess startete sehr vielversprechend. Das erste Gespräch war äußerst angenehm – die Stimmung war offen, freundlich und interessiert. Das Gespräch ging sogar länger als ursprünglich geplant, was ich als positives Zeichen gewertet habe. Es fand ein wertschätzender und spannender Austausch statt, bei dem ich das Gefühl hatte, dass echtes Interesse an meiner Person und meinem Werdegang bestand.
Im Anschluss erhielt ich die Möglichkeit, eine Probeaufgabe zu bearbeiten, was ich ebenfalls als Chance empfand, meine Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Leider folgte darauf eine knappe Standardabsage ohne weitere Erläuterung.
Da mir Feedback wichtig ist, fragte ich direkt nach einer ehrlichen Rückmeldung. Zunächst hieß es, die zuständige Person sei im Urlaub, man würde sich im Anschluss bei mir melden. Leider blieb diese angekündigte Rückmeldung aus – erst nach erneutem Nachfassen erhielt ich eine Antwort.
Das Feedback selbst war eher knapp gehalten, aber in Teilen nachvollziehbar: Es wurde angemerkt, dass einige Passagen der Probeaufgabe nicht „auf den Punkt“ genug waren – eine Rückmeldung, die ich nachvollziehen kann und auch als konstruktive Kritik mitnehme. Gleichzeitig hätte ich mir ein differenzierteres, konkreteres Feedback gewünscht, um besser einordnen zu können, an welchen Stellen genau Optimierungspotenzial gesehen wurde. Zusätzlich wurde erwähnt, dass andere Bewerber:innen mehr Erfahrung in der Branche mitbrachten und die Team-Passung ebenfalls eine Rolle gespielt habe. Auch das ist verständlich, aber ohne transparentes, individuelles Feedback bleibt die Bewertung meiner Leistung leider etwas vage.
Fazit:
Ein Bewerbungsprozess, der mit einer sehr guten Gesprächsatmosphäre begann, ließ zum Ende hin leider deutlich nach. Besonders schade fand ich die fehlende Transparenz und das späte, wenig konkrete Feedback – gerade, weil das Erstgespräch einen so positiven Eindruck hinterlassen hatte.
Überrascht hat mich auch die Art der Rückmeldung: Sie war zwar inhaltlich teilweise nachvollziehbar, aber in der Formulierung eher nüchtern und wenig wertschätzend. Nach dem freundlichen ersten Austausch hätte ich hier einen etwas empathischeren Ton erwartet – insbesondere, da man als Bewerber:in Zeit und Engagement investiert hat.
Empfehlung an das Unternehmen:
Der erste persönliche Eindruck im Gespräch war wirklich stark – professionell, offen und sympathisch. Um dieses positive Bild bis zum Schluss zu tragen, wäre es wünschenswert, Bewerber:innen auch im weiteren Verlauf proaktiv und zeitnah Rückmeldung zu geben – insbesondere, wenn eine Rückmeldung in Aussicht gestellt wurde. Auch ein etwas konkreteres und freundlich formuliertes Feedback zur Probeaufgabe – gerne in Stichpunkten – würde nicht nur Wertschätzung ausdrücken, sondern auch die Candidate Experience nachhaltig verbessern.