3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
2 dieser Mitarbeiter haben den Arbeitgeber in ihrer Bewertung weiterempfohlen.
Leider stimmen die Firmenwerte nicht mit der Realität überein.
2,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
- Kantine - Moderne Büros
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Kommunikation - Vorgesetztenverhalten (teils auch aggressiv/laut im Wort - eigene Empfindung) - Zeitenregelung
Verbesserungsvorschläge
Die Geschäftsleitung sollte meiner Meinung nach wieder etwas bodenständiger und empathischer werden. Es wäre, finde ich, schon ein guter Anfang, wenn man mal eine Mitarbeiterbefragung macht, ernst nimmt und angeht. Zudem sollten die Leute mit viel Erfahrung und Know-How in der Firma gehört werden, das kam mir oft nicht so rüber. Für eine respektvolle und wertschätzende Verabschiedung, finde ich, gehört eine persönliche Verabschiedung dazu.
Arbeitsatmosphäre
Die meisten Kollegen:innen sind wirklich sehr nett und hilfsbereit. Leider wird jedoch sehr viel Druck auf einen ausgeübt, obwohl die meisten Abteilungen mittlerweile meiner Ansicht nach unterbesetzt sind.
Image
Seit einem Jahr haben, was ich mitbekommen habe, sehr viele gekündigt. Die Stimmungen in den Abteilungen ist leider sehr schlecht, finde ich. Mitarbeiter werden nicht gehört bzw. diejenigen die gekündigt haben sollen ruhig gehen, sie haben sich „gegen die Firma gestellt“ - so kam es rüber.
Work-Life-Balance
Es wird mit flexiblen Arbeitszeiten geworben, wobei ich darunter etwas anderes verstehe. Die Stempeluhr geht im 15 Minuten-Takt, außer in der Früh, da soll sie angeblich „arbeitnehmerfreundlich“ sein, da sie minutengenau stempelt. Wäre es arbeitnehmerfreundlich müsste sie ebenfalls im 15 Minuten-Takt stempeln, sodass sie auch mal beim Kommen abrundet und nicht nur beim Gehen, finde ich.
Kollegenzusammenhalt
In meiner Abteilung war der Kollegen:innenzusammenhalt wirklich sehr gut.
Vorgesetztenverhalten
Aus unserer Sicht wirkten die gesetzten Ziele häufig sehr ambitioniert. In Gesprächen haben wir uns des öfteren eine faire Behandlung, Kommunikation auf Augenhöhe und eine realistischere Einschätzung der Belastung gewünscht. Trotz Unterbesetzung haben wir viel stemmen können, jedoch war dies gefühlt immer noch nicht genug. Zudem kam, dass Kritik oft schnippisch, in kurzen Sätzen, missverständlich (ich wusste oft garnicht, was das für einen Hintergrund hatte) und über Teams-Chat geschrieben wurde… Unser Vorgesetzter hat meiner Einschätzung nach leider wenig Bezug und Fachwissen in unserer Abteilung gehabt, was aus meiner Sicht zu Vorgaben geführt hat, die für unser Team fachlich teils schwer nachvollziehbar waren. Die kommende Unterbesetzung wurde gefühlt ignoriert und sehr launisches Verhalten (mein Empfinden) war an der Tagesordnung. An meinem letzten Arbeitstag hat er mir nicht mal die Hand geben können. Sehr kindisches Verhalten meiner Meinung nach leider. Soviel zum Firmenwert „jeder einzelne ist wertvoll“.
Kommunikation
Die Kommunikation untereinander, also zwischen den Abteilungen, fand ich leider oft mangelhaft.
Interessante Aufgaben
Die Firma hätte hinsichtlich Marketing viel Potenzial. Gefühlt kam aber immer mehr Bürokratie dazu. Was die Geschäftsleitung sich in den Kopf gesetzt hatte, musste egal wie umgesetzt werden und das am besten zeitnah und „quick & dirty“ - so kam es rüber. Wir haben uns in manchen Situationen gewünscht, dass unser fachliches Wissen bei Entscheidungen/Vorgaben stärker einfließt. Als meine Kollegin sagte, dass sie schwanger sei und somit für uns eine Vollzeitkraft wegfallen würde, reagierte unser Vorgesetzter erst auf mehrmalige Nachfrage unsererseits, wie wir das nun alles mit 1ner Vollzeit und 1ner Teilzeit stemmen sollten mit „bitte überlegt euch, wie ihr die Aufgaben auf euch aufteilen könnt“. Ich fühlte mich hängen gelassen und frustriert. Ich hätte mir gewunschen, dass er zuerst auf uns zukommt und uns unterstützt bzw. motiviert.
Karriere/Weiterbildung
Gehalt/Sozialleistungen
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Umgang mit älteren Kollegen
Arbeitsbedingungen
Gleichberechtigung
5Hilfreichfinden das hilfreich10Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen
Arbeitgeber-Kommentar
HR REHARTHR REHART
Liebe ehemalige Kollegin,
danke für Ihre Rückmeldung. Wir bedauern, dass Sie Ihre Zeit bei uns offenbar nicht als positiv empfunden haben.
In unserem Unternehmen legen wir großen Wert auf gegenseitigen Respekt, Eigenverantwortung und Leistungsbereitschaft. Diese Grundsätze gelten für alle Mitarbeitenden gleichermaßen.
Auch wenn Ihre Entwicklung bei uns nicht den Erwartungen entsprach, danken wir Ihnen für Ihre Mitarbeit. Wir wünschen Ihnen für Ihre berufliche Zukunft alles Gute und hoffen, dass Sie ein Umfeld finden, das besser zu Ihren Vorstellungen und Stärken passt.
Mit freundlichen Grüßen
Ergänzung:
Wir haben der Mitarbeiterin ein Gespräch angeboten, das sie angenommen hat und das auch stattgefunden hat. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken.
Bedauerlicherweise befinden sich in der einseitigen Bewertung weiterhin negative Kommentare, die von der Mitarbeiterin auch im Gespräch nicht nachvollziehbar begründet werden konnten.
sympathischpraktischjuut
4,8
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Finanzen / Controlling gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Ich spüre den Mut Neues auszuprobieren und sich nicht auf Lorbeeren der erfolgreichen Vergangenheit auszuruhen.
Verbesserungsvorschläge
Traineeprogramme anbieten und mehr Jobrotation initiieren, dass mehr Verstehen und Verständnis für andere Abteilungen wachsen kann
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Finanzen / Controlling gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Meine Vorschläge und Gestaltungsideen wurden alle angehört. Ich fühlte mich ernstgenommen und habe dadurch große Motivation weiter mitzugestalten, um Prozesse leichter zu gestalten und effektiver zu werden.
Verbesserungsvorschläge
Jeder Mitarbeitende sollte einmal im Jahr eine Woche in einer anderen Abteilung mitarbeiten. Mir hat mein Einblick in die andere Abteilung unglaublich gut gefallen und viel gezeigt, ich bin näher an den KollegInnen, mit denen ich sonst nicht zusammenarbeite und verstehe abteilungsübergreifende Prozesse besser.