Der größte Reinfall meines Lebens Back to the 80´s
Gut am Arbeitgeber finde ich
Leider in diesem Fall nichts, einige Kollegen waren nett und der Kaffe im Büro war ganz ok.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Im Grunde war von Tag eins meine Motivation tot.
Ich habe mich in keinem Unternehmen so unwohl und belogen gefühlt.
Es gab kein persönliches Treffen mit meiner Chefin, die im übrigen in online Schulungen an denen alle Mitarbeiter beteiligt waren, ihr Kind bei ausgeschalteter Kamera im Hintergrund gestillt hat.
Die Qualität ist unprofessionell und ich habe mich sehr geschämt.
Verbesserungsvorschläge
Einfach mal mit der Zeit gehen.
Wertschätzt eure Mitarbeiter die täglich euer Geld reinholen.
Denkt bitte mal dran den armen Technikern gescheite Zimmer zu buchen etc.
Arbeitsatmosphäre
Ich empfand die Stimmung im Büro sehr bedrückend, die allgemeine Büroausstattung ist sehr kostengünstig, abgenutzt und nicht brauchbar.
Es wird an allem gespart, an dem man sparen kann.
Mein Arbeitsplatz als angeblicher Sales Director, der dann bei Arbeitsantritt komischerweise doch nur Head of Sales war, da es schon einen "Sales Director" in Berlin und meine Chefin mir weiß machen wollte, das HoS über dem Director steht.
So etwas kann man vielleicht mit jungen, unerfahrenen Menschen machen, aber nicht mit erwachsenen Personen.
Es grenzte fast schon an Betrug, gelogen wurde allemal.
Image
Unbedeutend auf dem deutschen Markt
Work-Life-Balance
3 Tage im Büro bei 75km Anfahrt, für nichts und wieder nichts. Es war kein einziger Vertriebskollege im Büro. Ein Kollege sitzt in Berlin und bekommt so gut wie nichts mit vom derzeitigem Markt. Veranstaltungen und Events sind wichtiger als Sales. Und das ganze bei Benzinpreisen von über 2,20€
Wirtschaftlich gesehen eine Katastrophe, geschuldet durch extremen Kontrollwahn der GF.
Es wurden Zeiten durch eine junge Dame am Empfang an die GF übermittelt, wann ich gekommen und wann ich gegangen bin.
Ob Termine beim Kunden etc. gelegt waren, war scheinbar unrelevant.
Die Präsenz im Büro ist das A und O der GF.
Karriere/Weiterbildung
Absolute Katastrophe, im Grunde wird nur ein Lebendes Kontaktbuch gesucht, da immer nur reaktiv gearbeitet wurde und die GF nun versucht Sales zu machen. Sie wissen nicht wer die AP in DE sind.bar
Gehalt/Benefits
Gehalt war gut, alles andere gibt es nicht, keine VWL, kein Jobrad, nichts.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Der Müll wird getrennt
Kollegenzusammenhalt
Ich wurde in der ersten Woche schon gewarnt, fast schon dazu getrieben mir eine andere Stelle zu suchen. Ich wäre noch jung, lauf Junge lauf...
So etwas habe ich bisher in keinem Unternehmen mitbekommen und war sehr irritiert und demotiviert.
Umgang mit älteren Kollegen
Genau wie mit jungen Kollegen, viele werden verheizt.
Vorgesetztenverhalten
Eigentlich ohne Worte, jeder sagt etwas anderes, keine klare Linie.
Frankreich und Deutschland arbeiten scheinbar gegeneinander.
Der eine weiß nicht was der andere sagt oder macht.
Arbeitsbedingungen
Homeoffice-Equipment muss selbst gekauft werden.
Bürostühle defekt
Billige Laptops
Kleine iPhones
Tankkarte geht nur in Deutschland, sollte aber Österreich betreuen und oft nach Frankreich fahren. Absolut unprofessionell.
Eine Toilette für 20 Männer
Kommunikation
Es wurde viel versprochen, viel gesagt, aber wenig eingehalten.
Gleichberechtigung
Ich denke eher nicht.
Interessante Aufgaben
Könnte es geben, aber die Firma muss komplett auf links gedreht werden, die Tochter muss sich vom Vater lösen und ihren eigenen Weg gehen, die 80er sind lange, lange vorbei.