Mehr Schein als Sein
Gut am Arbeitgeber finde ich
- Regelmäßige Teamevents mit dem Officeteam und Regionalleiter.
- Kollegenzusammenhalt unter den Mitarbeitenden war gut – man hat sich gegenseitig unterstützt.
- Das Produkt bzw. das Unternehmenskonzept an sich ist interessant und hat Potenzial.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Unrealistische Aufgabenbeschreibung im Bewerbungsprozess.
- Schlechte Arbeitsbedingungen (zu kleines Büro, Lärm, keine ausreichende Arbeitssicherheit).
- Schwieriges Vorgesetztenverhalten – wenig Wertschätzung und respektloser Umgang.
- Mangelnde Kommunikation und fehlendes Vertrauen innerhalb des Teams.
- Nur ein Tag Homeoffice pro Woche und Erwartung ständiger Erreichbarkeit.
- Fehlende Gleichbehandlung zwischen Praxis- und Officemitarbeitenden.
- Aufgabenverteilung teilweise unterfordernd und nicht dem Profil entsprechend.
Verbesserungsvorschläge
- Ehrlichere Kommunikation im Bewerbungsprozess – Aufgaben sollten realistisch dargestellt werden.
- Bessere Raumaufteilung oder weniger Personen im Büro, um Konzentration und Arbeitsschutz zu gewährleisten.
- Mehr Offenheit und respektvoller Umgang seitens der Führungskraft – konstruktive Kritik sollte angenommen und nicht persönlich genommen werden.
- Gleichberechtigte Wertschätzung aller Mitarbeitenden (Office- und Praxispersonal).
- Mehr Flexibilität beim Homeoffice
- Stärkere Fokussierung auf Arbeitssicherheit
- Führungsschulungen für Vorgesetzte, um Kommunikations- und Konfliktlösungsfähigkeiten zu verbessern.
Arbeitsatmosphäre
Die Stimmung im Büro war insgesamt in okay aber ausbaufähig. In einem etwa 30 m² großen Raum arbeiteten teilweise 9–10 Personen plus zwei Hunde, was die Konzentration stark beeinträchtigte – ohne Kopfhörer war konzentriertes Arbeiten kaum möglich. Ob das Arbeitsschutz wurde hier generell klein geschrieben. Die allgemeine Atmosphäre war angespannt und wenig wertschätzend.
Kommunikation
Die Kommunikation war schwierig und oft von Misstrauen geprägt. Es wurde viel hinter dem Rücken der Mitarbeitenden geredet, und es fehlte an offener und ehrlicher Abstimmung. Konstruktive Kritik wurde kaum angenommen und häufig persönlich genommen.
Kollegenzusammenhalt
Da alle im gleichen Boot sitzen war dieser unterhalb gut, schon in den ersten Tagen wurde man aufgeklärt wie sehr die Bedingungen und Stimmung der suggerierten Scheinwelt im Bewerbungsverfahren dem tatsächlichen IST sich unterscheiden.
Work-Life-Balance
Die Work-Life-Balance war eher mäßig. Es gibt nur einen Tag Homeoffice pro Woche, und ständige Erreichbarkeit wird stillschweigend vorausgesetzt, auch außerhalb der regulären Arbeitszeiten. Positiv waren die regelmäßig organisierten Teamevents mit dem Officeteam und dem Regionalleiter – diese haben etwas Abwechslung in den Arbeitsalltag gebracht. Für das Praxispersonal wurde allerdings deutlich weniger getan.
Vorgesetztenverhalten
Das Verhalten der direkten Führungskraft war sehr schwierig. Die Person grenzte sich klar vom Team ab, sprach schlecht und abwertend über Mitarbeitende. Konstruktives Feedback wurde grundsätzlich persönlich genommen. Unterstützung oder echtes Interesse an den Mitarbeitenden war kaum zu spüren.
Interessante Aufgaben
Das Produkt oder wofür das Unternehmen steht bringt eigentlich so viele tolle Aufgaben mit. Leider wurde im Bewerbungsprozess ein ganz anderes Aufgabenprofil vermittelt als es dann tatsächlich der Fall war. Statt spannender Tätigkeiten standen Aufgaben wie das Ausmisten und Reinigen des Kühlschranks oder des Geschirrspülers auf dem tatsächlichen Aufgabenplan.
Umgang mit älteren Kollegen
Es gab keine älteren Kollegen, daher kann ich es nicht bewerten. Niemand war älter als Mitte 30
Arbeitsbedingungen
Viel zu kleines Büro in einem Berliner Wohnungsaltbau, Sicherheitsbestimmungen wurden nicht erfüllt und Arbeitssicherheit war nebensächlich. Einer der Bürohunde kaute regelmäßig Kabel durch.
Gehalt/Benefits
Verhandlungssache
Karriere/Weiterbildung
Für das Praxispersonal wird in diesem Punkt viel getan, für die Officemitarbeiter eher weniger.