Viel Außenwirkung, wenig Respekt intern
Gut am Arbeitgeber finde ich
Einige Kolleginnen und Kollegen waren menschlich angenehm. Das war für mich einer der wenigen positiven Punkte.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Arrogantes Auftreten, leere Versprechen, wenig Empathie, wenig Respekt, schwache Führung und zu viel Fokus auf Außenwirkung. Nach außen wird Erfolg gezeigt, aber intern habe ich wenig davon gespürt. Besonders schlecht fand ich, dass auch körperliche und manuelle Arbeit erwartet wurde, ohne dass diese aus meiner Sicht fair berücksichtigt oder zusätzlich vergütet wurde. Für mich war es kein Ort, an dem ich langfristig gesund, motiviert oder mit Respekt arbeiten konnte.
Verbesserungsvorschläge
Weniger Selbstdarstellung, mehr echte Wertschätzung. Führung sollte respektvoller, empathischer und ehrlicher sein. Versprechen sollten eingehalten werden, besonders bei Gehalt und Entwicklung. Mitarbeitende sollten nicht nur als Arbeitskraft gesehen werden, sondern als Menschen.
Arbeitsatmosphäre
Für mich war die Atmosphäre auf Dauer unangenehm. Nach außen wirkt vieles modern und erfolgreich, intern habe ich aber wenig echte Wertschätzung, Vertrauen oder Menschlichkeit erlebt. Man sollte funktionieren, aber ich hatte nicht das Gefühl, wirklich gesehen oder respektiert zu werden.
Image
Das Image nach außen ist deutlich besser als die Realität innen. Es wird viel Wert darauf gelegt, erfolgreich, modern und professionell zu wirken. Für mich passte dieses Bild aber nicht zu dem, was ich intern erlebt habe.
Kollegenzusammenhalt
Einige Kolleginnen und Kollegen waren menschlich angenehm. Das war für mich einer der wenigen positiven Punkte.
Vorgesetztenverhalten
Für mich der größte Schwachpunkt. Das Auftreten der Führung wirkte oft arrogant, herablassend und sehr auf Selbstdarstellung bedacht. Ich hatte den Eindruck, dass erwartet wurde, dass Mitarbeitende bestimmte Personen bewundern oder zu ihnen aufschauen, obwohl im Alltag wenig echte Empathie, Respekt oder fachliche Unterstützung spürbar war.
Arbeitsbedingungen
Die grundlegenden Arbeitsmittel waren vorhanden. Was mir fehlte, war ein professionelles Umfeld mit klaren Prozessen, guter Führung und respektvollem Umgang.
Zusätzlich wurden auch körperliche und manuelle Aufgaben erwartet, die aus meiner Sicht nicht zur ursprünglichen Rolle passten. Besonders störend fand ich, dass solche Arbeiten teilweise einfach an Mitarbeitende weitergegeben wurden, während Führungspersonen danebenstanden oder zusahen, statt selbst mit anzupacken. Dieser zusätzliche körperliche Aufwand wurde meiner Meinung nach weder angemessen berücksichtigt noch zusätzlich vergütet.
Kommunikation
Die Kommunikation war oft unklar und nicht verbindlich. Es wurden Dinge gesagt oder versprochen, die später nicht wirklich umgesetzt wurden. Feedback, Entwicklung und wichtige Gespräche wurden angekündigt, aber oft verschoben oder nicht ernsthaft geführt.
Gehalt/Benefits
Für mich klar enttäuschend. Nach außen wird viel Erfolg, Wachstum und Größe kommuniziert. Es wird viel in Image, Werbung und Selbstdarstellung investiert. Gleichzeitig hatte ich nicht das Gefühl, dass dieser Erfolg fair bei den Mitarbeitenden ankommt.
Das Gehalt stand für mich nicht im Verhältnis zu Ausbildung, Verantwortung und Einsatz. Eine Gehaltsentwicklung wurde in Aussicht gestellt, aber aus meiner Sicht nicht verlässlich umgesetzt. Auch Mehrarbeit war ein Thema: Wenn Überstunden vertraglich einfach mit dem Gehalt abgegolten sind, fühlt sich zusätzliche Arbeit schnell selbstverständlich und nicht wertgeschätzt an.
Gleichberechtigung
Mein Eindruck war, dass nicht immer Leistung, Kompetenz oder Erfahrung entscheidend waren. Manche Strukturen wirkten auf mich persönlich geprägt und nicht wirklich transparent.