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Bewertung

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Keine zu empfehlende Ausbildung

1,3
Nicht empfohlen
Ex-Auszubildende:rHat eine Ausbildung zum/zur Fachinformatiker in der Anwendungsentwicklung im Bereich IT in Dortmund gemacht.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Nichts

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Es ist oben schon viel aufgeführt, was ich schlecht finde. Ich muss auch sagen, dass ich auch nicht alles richtig gemacht habe, aber trotzdem kann ich diesen Arbeitgeber auch auf keinen Fall empfehlen, aus meiner Sicht.
Am Ende der Ausbildung hat man mich sogar beschuldigt, eine Straftat begangen zu haben (Urkundenfälschung), indem ich mein Abschlussprojekt bei der IHK abgegeben habe, das eine Unterschrift enthielt von einer Vorgesetzten Mitarbeiterin. Mir wurde dann angeboten, dass ich entweder selber kündige (keine Anzeige, befriedigendes Ausbildungszeugnis) oder dass ich gekündigt werde, mit den Folgen einer Anzeige sowie einem schlechten Ausbildungszeugnis. Ich kann aus meiner Sicht nur sagen, dass ich die Unterschrift, die ich gefälscht haben soll, noch nie zuvor in meinem Leben gesehen habe. Vertraut mir, ich habe die Unterschrift noch nie gesehen oder gefälscht.
Ebenso ist das Ticketsystem, um die Arbeitsstunden zu buchen, einfach nur schlecht.
Außerdem möchte ich nochmal anführen, dass ich nun eine Ausbildung mache, in der ich wertgeschätzt werde. In meiner ersten Abschlussprüfung habe ich sogar die Note "sehr gut" bekommen, da man sich hier für die Auszubildenden interessiert bzw. mit ihnen lernt usw.

Verbesserungsvorschläge

Meine Verbesserungsvorschläge sind:
- Die Vorgesetzten sollten einen besseren Umgang mit Menschen kennenlernen
- Die Ausbildungsvergütung erhöhen
- Wer für einen zuständig ist in der Ausbildung
- Informationen geben zum Gleitzeitmodell oder Prüfungsvorbereitungskurs

Die Ausbilder

Ich hatte zwar eine Ausbilderin und diese war sehr nett, jedoch hat sie als Projektmanagerin gearbeitet und konnte mir daher nicht helfen beim Programmieren. Ich weiß bis heute nicht, wer sonst für mich zuständig war.

Spaßfaktor

Mir hat die Ausbildung keinen Spaß gemacht. Ich bin dort mit Bauchschmerzen hingegangen (trotz Homeoffice) und habe versucht, die Ausbildung ab einem gewissen Punkt hinter mich zu bringen, jedoch ohne Erfolg. Aus dem Grund habe ich mich jeden Freitag auf die Berufsschule und aufs Wochenende gefreut.

Aufgaben/Tätigkeiten

Wir hatten genug Zeit gehabt zum Lernen und wir haben dies auch am Anfang wöchentlich gemacht (z.B. Aufgaben zu Rechtsformen, Organigramme etc.). Wir haben die Aufgaben dann in Teams Gespräche besprochen. Leider wurde ich meistens fertig gemacht und durch die Blume als "dumm" beleidigt, weil ich einige Rechtschreibfehler in meinem Dokument hatte. Jeden Donnerstag musste ich Angst haben, dass ich nicht fertig gemacht werde... Der andere Azubi hingegen hat alles aus dem Internet kopiert und wurde dafür in den Himmel gelobt.
Die technische Ausstattung der Büros war okay.

Variation

Ich saß jeden Tag nur an meinem Platz und sollte Sachen machen, die keinen Mehrwert hatten, aus meiner Sicht. Andere Abteilungen habe ich nicht kennengelernt.

Respekt

Respekt war keiner vorhanden, nur weil ich nicht so gut programmieren konnte wie der andere Azubi. Mobbing war dort normal von den Vorgesetzten. Der Azubi vor mir hat leider auch ähnliche Erfahrungen gemacht.

Karrierechancen

Aufstiegschancen gibt es dort keine. Höchstens einen unbefristeten Arbeitsvertrag mit einem mickrigen Einstiegsgehalt von gerade mal 1.900€ Brutto (Stand: 06.2022), laut dem anderen Azubi, der nach der Ausbildung den Betrieb gewechselt hat.

Arbeitsatmosphäre

Es gab einen anderen Azubi, mit dem ich mich super verstanden habe. Auch einige andere Kollegen aus verschiedenen Abteilungen waren mega nett. Nur die Vorgesetzten waren sehr gemein zu mir. Gemeinsam Aktivitäten für Mitarbeiter gab es keine.

Ausbildungsvergütung

Die Ausbildungsvergütung war sehr schlecht. Wir haben in unserer Berufsschulklasse mit am wenigsten verdient. Auch Urlaubs- und Weihnachtsgeld gibt es dort nicht. Immerhin gibt es den einen Stern, da das Gehalt immer pünktlich zum Monatsende auf dem Konto ist.

Arbeitszeiten

Dort gibt es keine 40-Stunden-Woche, sondern nur eine 38,5-Stunden-Woche, was das einzig gute an dem Unternehmen ist. Es gibt dort auch ein Gleitzeitmodell, zumindest glaube ich das. Es wurde nie angesprochen.

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.