Ausbildung mit Raum zur Selbstentfaltung – in strukturierter Umgebung wäre mehr möglich gewesen
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die flexible Gestaltung der Arbeitszeiten war positiv und ließ individuelle Freiräume zu. Auch wurde darauf geachtet, dass die Prüfungsvorbereitung möglich war. Einzelne Kolleg:innen zeigten auf Nachfrage Hilfsbereitschaft und waren bereit, ihr Wissen zu teilen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Ausbildung verlief ohne einheitliches Konzept oder klar definierte Struktur. Informationen wurden häufig nicht oder nur zufällig weitergegeben, was Unsicherheit im Arbeitsalltag erzeugte. Die Aufgaben entwickelten sich kaum weiter und boten wenig fachliche Tiefe. Auch die soziale Einbindung ins Team war aufgrund der geringen Präsenz der Mitarbeitenden kaum möglich. Besonders negativ hervorzuheben ist die deutlich unterdurchschnittliche Vergütung, die in keinem Verhältnis zur geleisteten Arbeit und zur Branche steht.
Verbesserungsvorschläge
Eine feste, kontinuierliche Ansprechperson während der gesamten Ausbildungszeit würde die fachliche und persönliche Entwicklung deutlich stärken.
Regelmäßige Feedbackgespräche und strukturierte Ausbildungspläne könnten dazu beitragen, dass sich Auszubildende besser eingebunden und gefördert fühlen.
Die Einbindung in externe Prozesse – insbesondere Kundengespräche – würde helfen, praxisnahe Kompetenzen aufzubauen.
Eine Anpassung der Ausbildungsvergütung an das branchenübliche Niveau wäre ein klares Zeichen der Wertschätzung.
Eine stärkere physische Präsenz der Mitarbeitenden im Büro könnte das Gemeinschaftsgefühl und die interne Kommunikation verbessern.
Die Ausbilder
Die Betreuung erfolgte durch verschiedene Personen, wodurch es zu Unklarheiten in der Zuständigkeit kam. Eine kontinuierliche fachliche Begleitung war dadurch nur bedingt gewährleistet.
Spaßfaktor
Die Ausbildungszeit war stark von Eigenrecherche geprägt. Ohne strukturierte Anleitung gestaltete sich das Arbeiten teils monoton und motivationshemmend.
Aufgaben/Tätigkeiten
Der Aufgabenbereich war auf Dauer wenig abwechslungsreich. Selbstständigkeit war gefragt, aber ein gezielter Kompetenzaufbau fand kaum statt.
Variation
Es war nur in begrenztem Umfang möglich, verschiedene Bereiche kennenzulernen. Der Fokus lag über längere Zeiträume auf gleichbleibenden Tätigkeiten.
Respekt
Der Umgang war korrekt und höflich. Gegen Ende der Ausbildung war jedoch eine gewisse Distanz spürbar, wodurch man sich zunehmend an den Rand des Geschehens versetzt fühlte.
Karrierechancen
Entwicklungsperspektiven sind vorhanden, setzen jedoch einen langen Atem und ein hohes Maß an Eigenengagement voraus. Eine klare Laufbahnplanung wurde nicht aktiv begleitet.
Arbeitsatmosphäre
Das Arbeitsumfeld war ruhig, jedoch stark durch Abwesenheiten geprägt. Eine kollegiale Einbindung gestaltete sich dadurch schwierig, was den Teamgedanken erschwerte.
Ausbildungsvergütung
Die Vergütung lag deutlich unter dem branchenüblichen Durchschnitt. Dies erschwerte die eigenständige Lebensführung während der Ausbildung erheblich.
Arbeitszeiten
Die Arbeitszeitregelung war flexibel und ließ sich gut an individuelle Bedürfnisse anpassen.