10 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
10 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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10 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Kleines Unternehmen mit niedriger Produktqualität und einem unnötig aufgeblähten Google-Bewerbungsprozess. Es wirkt, als wüsste intern niemand genau, was eigentlich gesucht wird, gleichzeitig wollen aber alle mitreden. Das Ergebnis ist ein langwieriger, ineffizienter Ablauf, der eher nach interner Beschäftigungstherapie aussieht als nach ernsthaftem Recruiting. Damit HR möglichst beschäftigt und nützlich wirken kann?
Die Interviews selbst sind oberflächlich und einseitig. Bewerber bekommen kaum Raum, eigene Fragen zu stellen, und wenn doch, bleiben die Antworten vage oder ausweichend. Statt eines echten Gesprächs werden immer wieder die gleichen Fragen in leicht variierter Form wiederholt, bis man als Bewerber irgendwann nur noch dieselben Antworten recycelt.
Der gesamte Prozess ist intransparent. Aufschluss über die Länge des Bewerbungsprozesses gab es erst nach Rückfrage, in meinem Fall fünf Stufen. Ich hätte mich nie beworben, wenn das vorher klar gewesen wäre. Informationen zum Gehalt, die bei anderen Unternehmen meist schon in der ersten Runde genannt werden, werden hier offenbar bis zum Schluss zurückgehalten, vermutlich um die Verhandlungsposition zu drücken.
Am Ende folgt das erwartbare Ergebnis: keinerlei Rückmeldung. Einfaches Ghosting, ohne Begründung oder Wertschätzung für die investierte Zeit. Because why bother ne? Käffchen und Kuchen warten ja schließlich.
Insgesamt entsteht der Eindruck, dass Positionen dauerhaft ausgeschrieben sind, ohne echte Einstellungsabsicht. Oder dass Gespräche eher dazu dienen, Ideen von Bewerbern abzugreifen.
Vielleicht sollte der Fokus weniger darauf liegen, Talente durch endlose Prozesse auszusortieren, sondern eher darauf, die Effizienz und Qualität der bestehenden Strukturen und Mitarbeiter kritisch zu hinterfragen.
Robin Cook wirkt wie ein junges Unternehmen, das sich intern noch stark finden muss. Das zeigte sich sehr deutlich im Bewerbungsprozess. Die HR-Managerin war leider nicht in der Lage, ein natürliches Gespräch zu führen – sie arbeitete lediglich Fragen ab, ohne echten Dialog. Das vermittelte Unsicherheit und mangelnde Fähigkeit, Kandidaten wirklich einzuschätzen.
Rückfragen blieben unbeantwortet, stattdessen wurde erwartet, dass man über interne Abläufe und Rollen Bescheid weiß – obwohl das Unternehmen selbst keinen klaren Überblick über Zuständigkeiten oder Prozesse zu haben scheint.
Die Stelle wirkte unausgereift, die Kommunikation unklar, und der gesamte Prozess hatte keinen professionellen Rahmen. Schade, denn das Produkt mag Potenzial haben – aber als Bewerber bleibt vor allem ein unsicherer und wenig überzeugender Eindruck zurück.
Ein weiterer negativer Punkt war der Umgang mit dem Thema Gehalt: Es wurde im gesamten Prozess bewusst offengelassen und erst ganz am Ende angesprochen – trotz früher Nachfrage. Die Aussage der Recruiterin zu Beginn: „Wir kriegen das schon irgendwie hin“ wirkte alles andere als professionell. Das zeigt wenig Wertschätzung für die Zeit und den Einsatz von Bewerbern und unterstreicht den insgesamt unausgereiften Eindruck des Unternehmens.
Der Arbeitgeber interessiert sich für deine Ziele und wie du dir vorgenommen hast, diese zu erreichen.
Eine ehrliche und offene Kommunikation führt eher zum Erfolg.
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