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Bewertung

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Außen hui, innen ...: Wertschätzung und Fairness sind Fremdwörter

2,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 bei roda computer GmbH in Lichtenau gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

sonders negativ fällt die Diskrepanz zwischen dem modernen Außenauftritt und der gelebten internen Kultur auf. Die folgenden Punkte machen die tägliche Arbeit schwierig:

Fehlende Wertschätzung: Engagement wird als selbstverständlich vorausgesetzt. Ein Lob oder echtes Interesse am Mitarbeiter durch die Führungsebene findet kaum statt. Kommunikation ist eine Einbahnstraße von oben nach unten.

Mangelnde Fairness: Es fehlt an Transparenz bei Gehalt, Boni und Aufstiegschancen. Entscheidungen wirken oft willkürlich oder basieren auf Sympathie statt auf objektiver Leistung, was zu einer spürbaren Ungleichbehandlung führt.

Starre Kontrollkultur: Trotz moderner Ausstattung herrscht ein Klima des Misstrauens. Eigenverantwortung und Flexibilität werden durch unflexible Prozesse und eine starke Präsenz- sowie Kontrollorientierung unterdrückt.

Karrierestau: Es gibt keine ehrlichen Entwicklungspfade. Weiterbildungen werden eher als lästiger Kostenfaktor gesehen, wodurch man fachlich und hierarchisch schnell an gläserne Decken stößt.

Einseitige Work-Life-Balance: Während vom Arbeitnehmer ständige Einsatzbereitschaft erwartet wird, zeigt sich der Arbeitgeber bei privaten Belangen oft unflexibel.

Fazit: Ein Umfeld, in dem die Hardware mehr geschätzt wird als die Menschen, die sie entwickeln und verkaufen. Ohne einen Kulturwandel hin zu mehr Vertrauen und Gerechtigkeit bleibt die Unzufriedenheit hoch.

Verbesserungsvorschläge

Führt transparente Gehaltsstrukturen und echte Karrierepfade ein. Wertschätzung muss aktiv vorgelebt werden – Kommunikation auf Augenhöhe statt reinem Top-down-Management. Vertrauen würde die Bindung stärken. Investiert in die Menschen, nicht nur in das Gebäude.

Arbeitsatmosphäre

Transparenz ist hier ein Fremdwort. Entscheidungen über Beförderungen oder Benefits wirken oft willkürlich und wenig nachvollziehbar. Wer eine faire Leistungsbeurteilung sucht, wird hier leider oft enttäuscht, da Sympathie oft schwerer wiegt als fachliche Kompetenz.

Kommunikation

Informationen fließen eher spärlich und meistens „top-down“. Ein echter Dialog oder das Einholen von Mitarbeiterfeedback findet kaum statt oder hat keine oder extrem überzogene Konsequenzen.

Work-Life-Balance

Unter den Kollegen herrscht oft eine „Schicksalsgemeinschaft“. Man versteht sich gut, weil man gemeinsam unter den schwierigen Bedingungen leidet. Allerdings wird dieser Zusammenhalt durch den internen Druck und die mangelnde Transparenz der Führung oft auf die Probe gestellt.

Vorgesetztenverhalten

Es herrscht eine Kultur der Selbstverständlichkeit. Überstunden oder besonderes Engagement werden kaum gesehen oder gar mit einem „Danke“ gewürdigt. Man hat das Gefühl, dass die Führungsebene den Bezug zur Basis und zu den täglichen Herausforderungen verloren hat.

Interessante Aufgaben

Die Projekte und die Hardware an sich sind fachlich fordernd und abwechslungsreich. Man arbeitet an Produkten, die nicht von der Stange sind. Das ist jedoch leider der einzige wirkliche Lichtblick.

Arbeitsbedingungen

Die Ausstattung ist zwar vorhanden, aber das Arbeitsumfeld fühlt sich unflexibel und unterkühlt an. Es herrscht eine Atmosphäre, in der man eher "funktioniert" als kreativ arbeitet. Moderne Arbeitsmittel nützen wenig, wenn die Prozesse dahinter starr sind und wenig Raum für individuelle Entfaltung lassen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Soziale Aspekte und echte Nachhaltigkeit wirken eher wie Marketing-Themen. Ein tiefgreifendes, gelebtes soziales Bewusstsein gegenüber der eigenen Belegschaft oder der Umwelt ist im Alltag kaum spürbar.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt liegt eher im unteren Durchschnitt der Branche. Sozialleistungen werden zwar kommuniziert, wirken aber oft wie Alibi-Maßnahmen. Eine faire, leistungsbezogene Anpassung findet kaum statt; man muss um jeden Cent hart kämpfen, was der Wertschätzung massiv widerspricht.

Image

Nach außen hin präsentiert man sich als innovativer Marktführer und attraktiver Arbeitgeber. Intern bröckelt dieses Bild jedoch schnell, da der Umgang mit der Belegschaft nicht zu dem modernen Image passt, das man gerne verkaufen möchte.

Karriere/Weiterbildung

Echte Entwicklungschancen sind Mangelware. Weiterbildungen werden eher restriktiv vergeben und scheinen nicht Teil eines ehrlichen Förderplans zu sein.


Kollegenzusammenhalt

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.