70 von 170 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
70 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
70 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Tolles Team, dass sich untereinander bei Problemen hilft.
Offene und verständnisvolle Vorgesetzte die einem Helfen
Es gibt immer etwas zu lachen, man kommt gern zur Arbeit und fühlt sich wohl
Weiterbildungen kommen hier nicht zu kurz und werden gefördert und untersützt.
Jeder hilft jedem und ist füreinander da, egal um was es geht
Der Chef ist im Bezug auf seine Mitarbeiter ein Vorzeige-Chef. Er kümmert sich um die Bedürfnisse, geht auf Probleme ein und versucht Lösungen im Sinne aller Beteiligten zu finden. Das schätzen wir sehr.
Ausstattung bzgl. verstellbarer Tische wäre eine Überlegung wert.
Der Zusammenhalt unter vielen Kollegen ist super. Parkplätze sind direkt vor der Tür.
Teilweise interessante Aufgaben.
Ich habe dort Mobbing erfahren. Ich wurde, nachdem ich (dummerweise) meinen Vorgesetzten von meiner gesundheitlichen Situation berichtet habe, von einem dieser gebeten, mich nach einem neuen Job umzusehen aufgrund der Situation und weiteren Gründen, welche ich nicht nachvollziehen konnte. Hinter meinem Rücken wurde gesagt „ich würde mehr Arbeit machen, als erledigen." Auch in Anbetracht meines Überstundenkontos eine absolute Frechheit.
Geleistete Arbeit wurde nicht wertgeschätzt.
Funktioniert man mal nicht richtig, wird man aussortiert.
Ich wurde letztendlich gegen meinen Willen, innerhalb von zwei Tagen, völlig unorganisiert und ohne Infos in eine andere Abteilung zwangsversetzt.
Unglaublich, wie die letzten Monate dort abliefen.
Gleichberechtigung ist ein riesen Thema!
Wenn sich das Unternehmen als „Gruppe" bezeichnet, bei Betriebsversammlungen sagt, wir sitzen alle im gleichen Boot und müssen zusammenhalten, dann kommt man sich einfach nur veräppelt vor, wenn Mitarbeiter A 3.000€ Inflationsausgleich erhält und Mitarbeiter B, der bei der Tochterfirma angestellt ist, nicht, obwohl man teilweise sogar im gleichen Büro sitzt.
Private und sensible Entscheidungen, wie das Thema „Impfen", sollten in jeglicher Hinsicht respektiert und nicht weiter kommentiert werden. Ihr solltet die Mitarbeiter wertschätzen! Es gibt so viele Möglichkeiten, seinen Mitarbeitern etwas Dankbarkeit entgegenzubringen. Die
Vorgesetzten sollten geschult werden, um in Bezug auf sensiblere Themen angemessen reagieren zu können.
Anfangs gab es öfter Momente in denen die Stimmung gut war. Ich empfand allerdings die Atmosphäre im gesamten Unternehmen die letzte Zeit nur noch als unangenehm und bedrückend.
Schlecht, aber man tut auch nichts dagegen.
Pausenzeiten von 60 Minuten, völlig unnötig verschwendete Zeit, welche den Arbeitstag nach hinten verzögert. Zwar gibt es Gleitzeit, jedoch ist der Druck meiner Erfahrung nach so hoch und die Arbeit so viel, dass man sich gar nicht traut, pünktlich zu gehen.
Überstunden sind also an der Tagesordnung.
Sollte man aber einen wichtigen Termin haben, kann man diesen mit Urlaub oder Überstundenabbau in der Regel wahrnehmen.
Der ist größtenteils super. Ich habe dort tolle Menschen kennengelernt, die ich nicht mehr missen möchte.
Ist in Ordnung.
In meinem Fall katastrophal. Das wird mich bis an mein Lebensende begleiten :)
Helle Büroräume, relativ gute technische Ausstattung. Leider kein ergonomisches Arbeiten mit höhenverstellbaren Schreibtischen möglich. Eine Klimaanlage existiert nicht, was im Sommer zu unerträglicher Hitze geführt hat.
Wenn man etwas Wichtiges erfährt, dann mit Glück über das Intranet.
Da es in diesem riesigen Unternehmen nicht einmal einen Betriebsrat gibt, steht man bei Problemen alleine da. Anfragen über das Compliance System wurden mir nicht zufriedenstellend oder auch einmal gar nicht beantwortet.
Mündliche Gehaltsversprechungen wurden nicht eingehalten. Ich kann nur für mich sprechen, aber die Gehaltsanpassungen waren viel zu gering, gerade in Zeiten der starken Inflation. Ebenfalls empfand ich mein Gehalt, gemessen an meiner Ausbildung und vergleichsweise mit anderen Kollegen, viel zu gering. Es gibt keine vermögenswirksamen Leistungen. Urlaubsgeld wird ausgezahlt.
Nicht existent! Als ungeimpfte Person wurde man in Corona-Zeiten fertig gemacht. Es wurde einem keinerlei Verständnis für diese persönliche Entscheidung
entgegengebracht, es wurde eher versucht, die Mitarbeiter zum Impfen zu überreden. Es gab Situationen, in welchen ungeimpfte Kollegen von Anderen beleidigt wurden. Es wurde hinter meinem Rücken über mich gelästert. Der Corona Bonus wurde nur ausgewählten Leuten ausgezahlt.
Inflationsausgleich bekam nur ein Teil der Firma!
Trotz neuer gesetzlicher Homeoffice Verpflichtung während Corona durfte ich nur 1 mal pro Woche von zuhause aus arbeiten, obwohl dies möglich war. In anderen Abteilungen war Homeoffice öfter möglich!
Nachdem ich krank wurde und meine Vorgesetzten gebeten habe, mich mittels geeignetem Steh-Schreibtisch bei der Genesung zu unterstützen, wurde dies immer wieder abgeblockt, letztendlich mit lächerlichen Gründen abgelehnt. Nach Wochen und einer langen E-Mail meinerseits gab es ein Gespräch mit einem anderen Vorgesetzten, der das Problem nicht verstanden hat und mir den Schreibtisch zur Verfügung stellen wollte. In Endeffekt empfand ich dies als Taktik, um mich loszuwerden.
Nichts schlechtes
Nur am Fuhrpark! Alles andere ist TOP!
Top Arbeitsatmosphäre
Familiärer Umgang miteinander, Teambuilding auf den Projektteams.
der Arbeitnehmer wird wahrgenommen
Weiterbildung
Kommunikation
Kommunikation
Sehr gutes Klima
Immer zu verbessern, aber insgesamt gut
Homeoffice, Gleitzeit sind Standard
Jeder hat alle Möglichkeiten
Alles vorhanden
Äußerst ausgeprägt
Mitarbeiter arbeiten gut zusammen
Sind die Stütze des Unternehmen
in Ordnung
Nicht schlechter als bei den Mitbewerbern
es fehlt an der Kommunikation
Alle Mitarbeiter werden grundsätzlich akzeptiert
Vielfältige Aufgaben
Sehr angenehmes Arbeitsklima, alle Kollegen sind hilfsbereit und man ist schnell in einem Team integriert. Es herrscht ein ruhiges und in allen Belangen angenehmes Arbeitsklima unter den Kolleginnen und Kollegen
Mittlerweile gutes Image im bekannten Umland Nürnberg, gute Planer und Kundenkontakte. Es wird immer besser. Wenn die Qualität stimmt spricht es sich halt herum. Einfach mal kommen und sich ein Bild selber machen und nicht auf Neider hören
Das Beste was ich bisher kenne. Es wurden noch nie Überstunden angeordnet. Es wird darauf geachtet das man innerhalb seiner Arbeitszeit bleibt und auch seinen Urlaub nimmt.
Auch ist es möglich, dass man mal früher gehen kann oder auch später anfangen kann.
Individuelle Lösungen sind möglich
Es muss auch mal rangeklotzt werden und es wird auch mal länger, dann muss kurz drauf auch die Zeit abgefeiert werden. Aber alles ohne MUSS
Es finden regelmäßig Schulungen statt und auch auf persönliche Weiterbildungswünsche wird eingegangen. Eigenes Schulungscenter in Fulda.
Es wird der Leistung entsprechend bezahlt, jährliche Mitarbeitergespräche ermögliche es auch über das Gehalt zu sprechen. Das Gehaltsniveau ist marktüblich und angemessen.
Wer sich in das Unternehmen zu 100% einbringt wird auch dementsprechend gewürdigt, so wie anderswo auch.
Aus Kollegen wurden Freunde, jeder hilft jedem wenn Hilfe benötigt wird. Es herrscht ein angenehmer Umgang untereinander und miteinander. Ab und zu verbringt man seinen Feierabend oder seine Freizeit miteinander
Ältere Kollegen bringen ihre Erfahrung mit ein und es wird niemand wegen seines Alters benachteiligt
Immer auf Augenhöhe und immer ein offenes Ohr. Fair zu jedem Mitarbeiter. Vorbildlich
Gute Arbeitsbedingen - es wird darauf geachtet, dass die Mitarbeiter sich wohl fühlen. Einführungs von neuen IT Strukturen ermöglicht angenehmes Arbeiten. Klimageräte in den Büros und Baucontainern sind selbstverständlich
R+S hat ein Intranet auf das jeder zugreifen kann und dort werden alle wichtige Themen angesprochen und auch aus anderen Standorten Informationen verteilt. Die Vorgesetzten in Nürnberg haben ein Open Door Prinzip und man kann alle Themen (auch private) mit ihnen besprechen und bekommt immer eine Unterstützung.
Es finden regelmäßig Mitarbeiter Jahresgespräche statt.
Hier wir jeder gleich, respektvoll und fair behandelt, ob Frau oder Mann
Interessante Projekte mit unterschiedlichen Techniken, es wird nie langweilig
Jährliches Sommerfest für alle Mitarbeiter wird organisiert, meistens in die Berge, sehr tolle Veranstaltung
Nichts, weiter so
Tolle Abeitsatmosphäre sowohl auf den Baustellen als auch im Büro
Sehr gut, wenn man mal weg muss aus privaten Gründen ist das kein Problem, Urlaub wird im Team abgestimmt, Überstunden und Ausgleich davon sehr flexibel
Alles möglich, wenn man möchte
Marktüblich
Sozialleistungen wie Altersvorsorge, Jobbike Etz. Möglich
Auf den Baustellen wird in Teams gearbeitet, Teams bleiben zusammen, auch auf den folgenden Baustellen, Teamzusammenhalt steht an erster Stelle
Mit den älteren Kollegen werden geeignete Arbeitsbedingungen gesucht, Lösungen zu Altersteilzeit o.ä. möglich
Immer ein offenes Ohr für Probleme, einmal im Jahr Mitarbeitergespräch mit den Vorgesetzten persönlich, es wird sich Zeit genommen
Top Hardware und Software Ausstattung, jeder Projekt-Bauleiter und Obermonteur hat ein Tablett, sehr moderne Arbeitsbedingungen
Sehr gute Kommunikation, die Vorgesetzten haben immer ein offenes Ohr, Probleme können abgesprochen werden und Lösungen werden gefunden
Sehr interessante Projekte, sowohl große Wohnungsbauprojekte als auch anspruchsvolle Krankenhausprojekte o.ä.
Das Betriebsklima hat sich vor allem in letzter Zeit sehr verschlechtert. Fairness und Lob kennt diese Firma nicht.
Das Image in Fulda ist sehr schlecht, leider tut man dagegen auch nichts.
Den Jahresurlaub muss man im Voraus planen, jedoch werden auch kurzfristige Urlaubstage immer genehmigt.
Das Unternehmen richtet seine Pausenzeiten nicht an das Arbeitszeitgesetzt. Bei einem 8h Arbeitstag MUSS eine Pause von 60min genommen werden bzw. wird diese im System automatisch erfasst. Trotz mehrmaligen Nachfragen, ist eine 30-minütige Pause nicht erlaubt.
Kernarbeitszeit bedeutet bei R+S:
Mo.-Do. = 8:00 Uhr - 16:00 Uhr
Fr. = 8:00 Uhr - 15:00 Uhr
Word, Excel, Outlook und VOB Schulungen sind möglich.
Wünsche sich beruflich weiterzuentwickeln werden jedoch trotz einem Nachwuchsführungskräfte-Programm ignoriert und verwehrt.
Unterdurchschnittlich für diese Umgebung.
Automatische Gehaltsanpassungen werden nicht durchgeführt, diese muss man sich "erbetteln" und zusätzlich begründen wieso man mehr wert sei.
Der Coronabonus wurde nicht an alle Mitarbeiter ausbezahlt, was für Unruhe zwischen den Kollegen gesorgt hat.
Nicht vorhanden. Ab und zu wird gespendet.
Das Einzige was zusammen hält, sind die Kollegen.
Der Umgang mit älteren Kollegen ist respektvoll.
Das Vorgesetztenverhalten ist leider sehr oft unprofessionell.
Eine Klimaanlage ist bei diesem Elektrounternehmen in den Büros nicht vorhanden, dafür aber Ventilatoren.
Je nach Abteilung wurde Homeoffice trotz sehr hohen Inzidenzzahlen durch die Niederlassungsleitung verwehrt. Ausstattung und Möglichkeiten von zu Hause zu arbeiten war jedoch gegeben. Der einzige mir bekannte Grund war, dass die Monteure auch kein Homeoffice machen könnten und das nicht fair sei.
Das Arbeiten mit dem ERP-System ist oft sehr deprimierend, da es zu sehr langen Wartezeiten kommt.
Mit über 3.000 Mitarbeitern hat das Unternehmen keinen Betriebsrat. Wenn man sich beschweren will, kann man dies nur über die Compliance Seite tun. Dort werden die Probleme jedoch nicht ernst genommen und zurückgewiesen.
Trotz einer Intranetseite, bekommt man sehr oft Neuigkeiten erst durch die Zeitung mit.
Frauen haben meistens die gleichen Aufstiegsmöglichkeiten, jedoch sind in der Führungsebene keine zu finden.
Teilweise sind interessante Aufgaben vorhanden, jedoch auch viele Routinearbeiten.
A) Leichter Einstieg, da dieses Unternehmen keine allzu große Auswahl an Arbeitnehmern findet.
B) Umfangreiche Aufgaben und hoher Workload. Hier lernt man das „Schwimmen“
C) Stresslevel saisonbedingt hoch, hier lernt man, ob man auch in stressigen Situationen belastbar ist oder überhaupt sein möchte, bei diesen Rahmenbedingungen. Man lernt, wie viel man mit sich machen lässt, zu welchem Gehalt.
Die Personalabteilung, die hier auch die Kommentare kommentiert, gibt sich alle Mühe und war stets bei allen Anliegen zur Stelle. Jedoch kann diese nicht glattbügeln, was die Konzernleitung und Personalabteilung wissentlich in den Mist fahren.
A) Sehr konservative Führung. So bleibt der Konzern nicht mehr lange am Markt.
B) Die Personalabteilung ist leider nur eine Marionette der Konzernführung. Die Ausarbeitung einer Homeoffice-Regelung dauert nun schon seit Anfang 2020 an, wenn ein anderer Arbeitnehmer so lange für einen Konzeptentwurf bräuchte, würde man sie/ihn kündigen.
C) Gehaltsgefüge passt nicht. Primär muss das Geld bei den Menschen landen, die die operative Arbeit machen. Erst sekundär sind jene zu bedienen, die nur die Hand aufhalten, wie Vorstände und Kapitalgeber.
Bis auf Pressetermine steuert diedie Konzernführung nichts im Alltag nützliches bei oder bringt Verbesserungen in Gang.
A) Eine belastbare Homeoffice-Regelung etablieren. Andere Unternehmen bieten seit Mitte 2020 flexiblere Remotework-Optionen an (1 Tag Büro-Anwesenheit alle 2 Wochen sind in der praxis problemlos möglich). R+S ist hier wie immer massiv im Verzug, durch extrem konservative Führung.
B) Konkurrenzfähige Gehälter: Orientieren sie sich mindestens an den Datenlagen des statistischen Bundesamtes und legen Sie etwas drauf, um etwas attraktiver zu werden. Die Vorstandsgehälter und Zinszahlungen an die Kapitalgeber belegen, dass etwas da ist.
C) Statten sie die Abteilungen mit agilerer, jüngerer Führung aus. Mit der jetzigen, konservativen Führung schaffen Sie den Sprung ins heutige Zeitalter nicht.
Die Arbeitsatmosphäre ist relativ sicher, da "immer gebaut wird", Angst um seinen Job im Unternehmen muss man nicht haben. Jedoch wird sehr autoritär geführt, was schon lange nicht mehr zeitgemäß ist. Dies setzt unter Druck und senkt die Arbeitsmoral im Büro. Man hat das Gefühl, dass die einzige Aufgabe der Standortleitung sei, zu überwachen, dass man an seinem Platz ist.
Die R+S Gruppe arbeitet über Preisführerschaft. Dies halt die logische Konsequenz, dass qualitativ nicht so genau hingeschaut werden darf. Somit ist die Kundenzufriedenheit nur kurzfristig gut und verschlechtert sich mittel- und langfristig.
Ansonsten sponsort das Unternehmen zu PR-Zwecken einige Vereine und macht eben die notwendige Kommunikation, was eher wie ein Pflaster bei einem abgerissenen Arm wirkt.
Überstunden (10% der normalen Monatsstunden = ~17h) werden in der Verwaltung monatlich ersatzlos gelöscht.
Erst ab 10% werden die Überstunden dem Zeitkonto gutgeschrieben und sind dann unter großen Verhandlungen abbaubar. Einen Tag freizunehmen, wenn man 8h Überstunden hat, ist nicht gewünscht.
Wir haben 2021, liebe Konzernführung.
Wenn man hier also nicht mittels eigener Zeiterfassung selbst steuert, am Monatsende keine Überstunden zu haben, verschenkt man in einer Verwaltungsposition bei R+S jährlich bis zu 100 Überstunden.
(Erfahrungswert)
Zum Start ist das Unternehmen in Ordnung, da es schon vielfältige Basisaufgaben eines Konzerns zu lernen gibt. Aber darüber hinaus ist nichts zu holen, da internes hocharbeiten blockiert wird. Die R+S Group AG verfügt zwar über ein Nachwuchsführungskräfte-Programm, in dieses kommt man aber nur, wenn die Abteilungsleitung einen dafür empfiehlt. Im Klartext hängt das eigene Fortkommen vom Wohlwollen des Vorgesetzten ab. Und das ist schwer zu erreichen. Weiterhin hat man eine sogenannte „Akademie“ etabliert, diese bietet jedoch nur Basis-Office-Kurse und Deutschkurse für die aus dem Ostblock akquirierten, günstigen Fachkräfte an. Werthaltige Weiterbildungen werden nicht angeboten.
Gehalt ist ein sehr emotionales Thema, da es die Wertschätzung der geleisteten Arbeit widerspiegelt. Gehen wir dieses Thema daher stattdessen rein mathematisch an:
Das statistische Bundesamt bietet einen Gehaltsindex an, welcher auf Lohnsteuererklärungen des jeweiligen Berufes und Bundeslandes und weiterer Variablen Daten kostenlos anbietet.
(einfach Google’n) Auf Basis dieser reellen Datenerhebungen zu reellen Bedingungen, zahlt R+S ganze 20% UNTER dem üblichen, hessischen Branchen-Durchschnitt.
Ist R+S nun der große Player, für den es sich in der Presse verkauft oder nicht? Durchschnittliche oder bessere Leistung wird natürlich trotzdem verlangt.
Nicht vorhanden bzw. absolut kein Thema.
Lediglich zu PR-Zwecken wird ein bisschen Kleinkram gemacht.
Der Zusammenhalt unter Kollegen war makellos, da der Druck von oben nur so zu bewältigen ist. Von oben wird generell nur gefordert, ohne die Umgebung für die geforderten Änderungen zu stellen. Sprich, es werden "Besserungen" gefordert, welche man dann als ausführende Kraft selbst plant und auch umsetzt. Was exakt tut dann die Konzernführung?
Der Umgang mit älteren Kollegen ist respektvoll.
Oft wird dies jedoch auch zum Problem, da diese "alten Hasen" dann als unfehlbar und unangreifbar behandelt werden. Dies hat selbst bis in die jüngste Vergangenheit zu Problemen aller Größenordnungen geführt. Gegengesteuert wird bisher nicht.
Hier muss unterschieden werden:
Die direkten Vorgesetzten sind durchaus Führungstauglich und verstehen es gut, auf professionelle und persönliche Themen einzugehen, der Überstundenabbau ist untermonatlich, stundenweise möglich. Auf professionelle Themen wird schneller reagiert, Wünsche nach persönlicher beruflicher Entwicklung hat jedoch sehr wenig Stellenwert.
Die Standortleitung ist ein anderes Thema:
Die Standortleitung ist kein Fan von Homeoffice und bestimmt, dass jedes Büro mindestens zur hälfte besetzt sein muss, selbst in Corona-Zeiten. Einen belastbaren Grund für die Büropflicht gibt es nichts, da die Arbeit zu fast 100% digital erfolgt. Die Begründung liegt hier offenbar in persönlichen Ängsten, da die Standortleitung nur morgens einmal schaut, ob das Büro auch wirklich besetzt ist. Weitere Gründe für die örtliche Präsenz gab es in meiner Zeit in Fulda nicht. Es wird angeführt, dass man es sich nicht leisten könne, gegenüber den Monteuren, die Verwaltung remote arbeiten zu lassen. Diesen Monteuren ist jedoch berechtigterweise recht egal, wo das Büro sitzt. Es wäre erbaulicher, wenn man den Monteuren mal mehr als nur Mindestlohn + X,XX€ zahlen würde.
Die Büros sind neu und moderat ausgestattet.
Die PCs sind für manche Aufgaben zu schwach, hier sollte mehr Arbeitsspeicher (min. 16GB) und ein CPU mit mindestens 12 Kernen Standard werden.
Das ERP-System stammt aus der Urzeit, hier könnte man sich mal Microsoft Business Central anschauen. Hier dauert ein Export dann nur noch 10 Sekunden, anstatt wie aktuell 1 Stunde oder mehr, je nach Aufgabe.
Fehler werden überdramatisiert, gelobt wird nicht / wenig. Parallel dazu werden wichtige Neuerungen ausnahmslos viel zu spät kommuniziert. Führungswechsel oder den Eintritt neuer Kapitalgeber erfährt man oft erst aus der Presse. Es gibt hier einfach keine einheitlichen Prozesse auf Konzernebene. Dies ist eigentlich Aufgabe der Führungsriege, welche sich aber lieber mit Verlagen und Politikern verabredet.
Hier wird kein Unterschied gemacht.
Routine kehrt sehr schnell ein, die Probleme bleiben die alten, selbst über Jahre hinweg. Interessante Projekte, wie die Implementierung neuer Systeme, werden mit dramatisch zu wenig Personal befeuert, was die vorhandene Belegschaft einfach überlastet. Hier ist man einfach zu geizig. In anderen Unternehmen werden neue Systeme von separaten Teams eingeführt, welche nichts anderes als das tun. Bei R+S geschiet dies mit 3 Mitarbeitern, die diese Aufgabe neben dem normalen Alltagsgeschäft bewältigen sollen. Dass das nicht gut und zeitnah klappen kann, sollte den hochbezahlten Führungskräften der Vorstandsebene eigentlich bewusst sein.
In jedem Büroraum sind Plätze für zwei Leute, es ist hell und gemütlich und nichts stört der Konzentration. Außerdem gibt es zwei große Besprechungsräume und genug Parkplätze im Hof. Einen anstrengenden Tag kann man beim Tischtennis oder Kicker ausklingen lassen.
Klar wird ab und zu mal eine Stunde länger gearbeitet, aber niemand wird dazu aufgefordert und die Zeit kann man sich am nächsten Tag oder wann man braucht nehmen.
Es herrscht ein familiäres Verhältnis und das Prinzip "Einer für Alle - Alle für einen". Aus Kollegen sind Freunde geworden.
Hervorragend. Irgendwie hatten die älteren Kollegen einen sehr jungen Geist gehabt und mit ihrer Erfahrung unterstützend gewesen.
Arbeitsaufgaben wurden immer klar vermittelt und Ideen angeregt.
Locker
Ist in der Firma eine Selbstverständlichkeit.
Mit dem Blick auf das Ziel und das daraus resultierende Erfolgserlebnis kann jede Aufgabe interessant werden :)
So verdient kununu Geld.