Tolle Chefs und Kollegen, nur wenig schwarze Schafe
Gut am Arbeitgeber finde ich
Hier treffen Wissen und Empathie zusammen. Habe deshalb auch die Empfehlung gegeben, eine neu ausgelernte Kollegin aus der alten Kanzlei zu übernehmen. Sie fühlt sich da sehr wohl.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Für manche Charaktere unter den Mitarbeitern kann man nichts.
Verbesserungsvorschläge
Vielleicht manchmal die gehässigen Kommentare von einigen Mitarbeitern unterbinden.
Arbeitsatmosphäre
Eine sehr verständnisvolle Chefin. Durch Sie habe ich überhaupt gemerkt, wie schwierig das Verhältnis zu meiner vorherigen Chefin war. Auch mit den meisten Kollegen hatte ich ein gutes Verhältnis.
Image
Nach außen hat die Kanzlei den Ruf, anderen die Mandanten zu klauen. Diesen Ruf kann ich nicht bestätigen. Ich habe eher einen anderen Eindruck bekommen.
Work-Life-Balance
Arzttermine tagsüber wahrnehmen, Krankheit oder auch einfach kurzfristig Urlaub nehmen müssen - alles kein Problem. Vertretung war von vorn herein festgelegt und man musste nicht betteln, wer die Vertretung machen könnte. Freitags war gegen 12 Uhr Feierabend.
Karriere/Weiterbildung
Ich selber war zu kurz dafür da, aber ein junger Kollege hat sein Studium in der Kanzlei verbracht und nach seinem Bachelor auch den Master gemacht.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt war ein deutlicher Sprung zu meinem vorherigen Verdienst und dem Wissensstand schon angemessen. Die Benefits waren auch von Vorteil. Manchmal kann man auch auf Gehalt verzichten, wenn alles andere deutlich angenehmer ist und man Wertschätzung erfährt. Einmal jährlich findet ein gemeinsamer Ausflug mit anderen Standorten statt zur Teambildung.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Ich würde meinen, es wird regelmäßig gespendet.
Kollegenzusammenhalt
Im Großen und Ganzen war das Team sehr offen für neue Kollegen, Ausnahmen gibt es in jedem Büro.
Umgang mit älteren Kollegen
Da der Großteil der Kollegen schon älteren Semesters waren, kann man das nur positiv hervorheben. Viele der Kollegen waren schon lange für die Kanzlei tätig. Manchmal hätte ich mir mehr Fairness im Umgang mit den jungen, neuen Kollegen gewünscht. Manche können da aber einfach nicht anders als mit Missgunst zu reagieren.
Vorgesetztenverhalten
Ich hatte bis zu meiner Zeit in der Kanzlei noch nie eine so verständnisvolle und empathische Chefin. Selbst bei einem persönlichen Schicksalsschlag, den andere vielleicht abgetan hätten, wurde mir vollstes Mitgefühl entgegen gebracht. Fehler wurden sachlich erklärt und nie nachgetragen. Auch als ich zum Ende der Probezeit um eine Verlängerung bat, wurde meinem Wunsch entsprochen. Als dann klar war, dass ich gehen möchte, wurde das zwar mit bedauern entgegen genommen aber ohne böse Worte akzeptiert. Ich kann nichts schlechtes über die Chefin sagen.
Arbeitsbedingungen
Moderne Büromöbel, höhenverstellbare Schreibtische, zwei Monitore. Viele digitale Buchhaltungen und Steuererklärungen. Man durfte sich seine eigene Deko fürs Büro kaufen, wurde dann durch die Kanzlei ersetzt.
Kommunikation
Es gab regelmäßig Meetings und Infos zu Mandanten wurden meistens auch weitergegeben. Die Chefin hat viel Zeit in die Einarbeitung gesetzt und es nicht an andere abgeschoben.
Gleichberechtigung
So weit wie ich das mitbekommen habe, wurden keine Unterschiede gemacht.
Interessante Aufgaben
Das Aufgabengebiet war auf Grund meiner kurzen Zeit in der Kanzlei eher eintönig. Ein paar wenige Buchhaltungen und Jahresabschlüsse, aber viele Steuererklärungen von Rentnern. Langfristig war aber geplant, dass ich Pflegebuchhaltungen übernehmen sollte.
