Sinkendes Schiff ohne Zukunft
Arbeitsatmosphäre
Die Stimmung in der Personalabteilung war insgesamt oberflächlich & unterkühlt, was auch am Shared-Desk-Arbeitsplatzmodell lag.
Image
Ragebait als Geschäftsmodell. Personen mit problematischen Ansichten bekommen eine große Bühne. Das millionenschwere Raab-Comeback war so ein Fail, dass intern irgendwann fast gar nicht mehr darüber kommuniziert wurde, weil es für Mitarbeitende nur noch ein wunder Punkt war.
Work-Life-Balance
Gute Mobile Office Möglichkeiten
Karriere/Weiterbildung
Formal gibt es Weiterbildungs- und Karriereangebote, die tatsächliche Förderung hing in der Praxis aber oft stärker davon ab, wie gut man bei den jeweiligen Entscheidern*innen ankam, als von tatsächlichem Engagement und Entwicklungsbereitschaft.
Gehalt/Benefits
Gehaltserhöhungen gab es in den letzten Jahren praktisch keine.
Kollegenzusammenhalt
Auf Teamebene war der Zusammenhalt unter Kolleginnen und Kollegen meist in Ordnung.
Vorgesetztenverhalten
Personalentscheidungen wirkten häufig kurzfristig statt vorausschauend getroffen – Positionen wurden geschaffen, wenn der Bedarf akut war, aber bei veränderter wirtschaftlicher Lage ebenso schnell wieder infrage gestellt, ohne dass das für die Betroffenen wirklich vorhersehbar war. Auch die Einbindung relevanter Stakeholder in Entscheidungen ließ zu wünschen übrig, und die Bereichsleitung wirkte teils weit vom operativen Tagesgeschäft entfernt.
Arbeitsbedingungen
Man arbeitet ständig mit einem Gefühl der Unsicherheit. Es gab bereits große Kündigungswellen, und vieles deutet darauf hin, dass es nicht die letzten waren.
Kommunikation
Der Informationsfluss innerhalb der Abteilung ist verbesserungswürdig: Personen, die informiert werden sollten, werden oft im Unklaren gelassen, während andere Informationen weitergegeben werden, die eigentlich vertraulich hätten bleiben sollen.
Gleichberechtigung
Auf Teamleiter- und mittlerer Managementebene sind Frauen gut vertreten. Auf den oberen Hierarchieebenen ist das Bild deutlich männerdominierter, was unter anderem an fehlenden Teilzeitmodellen für Führungspositionen liegen dürfte.


