Langsame, aber stetige Talfahrt
Gut am Arbeitgeber finde ich
Früher viele ehrliche und freundliche Kollegen, die wirklich etwas auf dem Kasten hatten. (Diese werden durch die beschriebenen Strukturen immer mehr vergrault.)
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Unübersichtliche Ressort-/Redaktionsstrukturen, mangelnde Wertschätzung; viele insbes. menschlich ungeeignete Vorgesetzte
Verbesserungsvorschläge
N-tv macht es sich leicht: von den tagesaktuell schuftenden Redakteuren sind die Allerwenigsten bei n-tv selbst angestellt, sondern werden über eine chaotische "Ressort"-Struktur von RTL News nur ausgeliehen. Diese Redakteure haben bei n-tv keinerlei Rechte, so können die de facto Vorgesetzten (die aber auf dem Papier keine sind) Entscheidungen treffen, die sie nicht weiter rechtfertigen müssen.
Keine Wertschätzung des redaktionellen "Fußvolks", für diese auch keine Perspektive.
Arbeitsatmosphäre
Ziemlich angespannt und immer mehr von Verunsicherung geprägt
Karriere/Weiterbildung
Theoretisch gibt es Weiterbildungsangebote, doch als Durchschnittsredakteur ist es im Arbeitsalltag nahezu unmöglich, diese wahrzunehmen
Gehalt/Benefits
In der Branche unteres Mittelmaß
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Kann ich nicht beurteilen
Kollegenzusammenhalt
War mal sehr gut, mittlerweile hauptsächlich Einzelkämpfer
Umgang mit älteren Kollegen
Viele wurden aufs Abstellgleis gestellt, bis sie sich entweder damit abgefunden hatten, oder von selbst gegangen sind.
Vorgesetztenverhalten
Mein offizieller Vorgesetzter kennt mich persönlich oder meine Arbeit so gut wie gar nicht. Die tagesaktuellen "Vorgesetzten" können mehr oder weniger frei über einen entscheiden.
Gleichberechtigung
Trotz einiger weiblicher Führungskräfte: starkes Männernetzwerk, von echter Gleichberechtigung kann nicht die Rede sein. Von Redakteurinnen wird stille Angepasstheit erwartet, eigene Meinungen sind generell unerwünscht.
Interessante Aufgaben
Für "News-Junkies" auf jeden Fall


