Auflösungserscheinungen nach Übernahme durch EON
Arbeitsatmosphäre
Große Unsicherheit bei allen Kollegen. Die meisten stellen sich die Frage, welchen Weg sie aus dem Unternehmen wählen sollen.
Image
Frustration, Verunsicherung und Existenzängste haben ihre auswirkungen auf das Image
Work-Life-Balance
Insgesamt scheint das noch gut zu sein. Allerdings verlangt es gewisse Abgrenzungsfähigkeiten um nicht in Projekten, die dem mittleren Management Positionen sichern soll, aufgerieben zu werden. Gelingt nicht jedem.
Karriere/Weiterbildung
Zwar gibt es noch Angebote. Außer dem allernotwendigsten wird aber wohl nicht mehr viel angegangen. Man wartet auf die Angebote und den Einsatzbereich in der neuen Zielorganisation der EON und wird sich dann ggf. weiterbilden
Kollegenzusammenhalt
Wenn man die anstehenden Änderungen ausblendet, erscheint er noch gut. Meist machen sich hier aber auch bereits Auflösungserscheinungen bemerkbar.
Vorgesetztenverhalten
Meine direkten Vorgestzten verhalten sich vorbildlich, sind aber mittlerweile völlig desorientiert. Das mittlere Management ist so sehr mit Positionssichern beschäftigt, dass das MA-Verhältnis, ebenso wie die MA entbehrlich scheinen.
Arbeitsbedingungen
Aktuell wurden wir auf das Abstellgleis geschoben. Entsprechend gibt es starke Einschränkungen. Es soll sich aber bald deutlich verbessern.
In anderen Unternehmensteilen wird die aktuelle Situation anders sein.
Kommunikation
Kommunikation fand und findet statt. Allerdings erscheint dass alleneher als Propaganda, um "interessante" Mitarbeiter zu halten. Hat sich mittlerweile schon bewahrheitet
Gehalt/Benefits
Das ist der Grund, warum noch keine allgemeine Unternehmensflucht eingesetzt hat.