War mal ein Top Arbeitgeber
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Kollegen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Kommunikation, intransparente Entscheidungen. Die neue Reorganisationen ist die schlechtes der vier, die ich mitgemacht habe, da die Vorgesetzten nun z.B. in den USA sitzen und überhaupt nicht wissen, was einen bewegt oder wie die deutschen Gesetze sind oder was Teilzeit ist.
Verbesserungsvorschläge
Nach 10 Jahren ständiger Umstrukturierungen, sollte man endlich mal eine Große machen und dann endlich auch mal ein paar Jahre keine neue machen. Wieder mehr regionale Teams mit klarer Aufgabenverteilung.
AT‘s zumindest teilweise an den Tarifverbesserung teilhaben lassen (Zukunftsbeitrag, Altersfreizeiten, Überstundenregelung).
Arbeitsatmosphäre
Leider hat man das Gefühl, dass sich der AG und der BR nur noch streiten und beide Seiten auf Prinzipien beharren.
Durch viele unpopuläre Entscheidungen und die neue, von vielen als nicht zu Ende gedachte bzw. sogar teilweise als unlogisch empfundene Umstrukturierung (z.B. Trennung von Accounting und Reporting) sinkt die Arbeitsmoral.
Durch die Unstrukturierung hat man z.B. beim Bonus das Gefühl, dass die im Vorteil sind wo der VP im eigenem Land sitzt und die andere dann weniger erhalten (wie soll der VP auch die Arbeit beurteilen, wenn er den Mitarbeiter nur vom Namen kennt). Ansage 95% ist 100% aber andere Abteilung sind dann wieder 100=100%.
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In Deutschland unbekannt
Work-Life-Balance
Back to the Office Regelung light (Starre Regelung 2 HO/3Bürotage). Keine besondere Regel für die Besonderheiten von TZ Kräfte. Durch die Reorganisation sind die Teams jetzt internationaler, was bedeutet das Meetings nun durch die Zeitverschwendung auch abends stattfinden. Durch „back to the Office“ echt herausfordernd.
Karriere/Weiterbildung
Kein Budget für Schulungen. Da viele langfristige Kollegen aufgrund der „Alt“ Verträge nicht kündigen, kaum Aufstiegschancen in den meisten Abteilungen.
Gehalt/Benefits
Kollegen die über 15 Jahre oder in bestimmten Abteilungen sind verdienen überdurchschnittlich.
Tarifmitarbeiter profitieren vom Chemie Tarifvertrag.
AT lohnt sich nicht wirklich.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Umweltbewusst: für ein Chemieunternehmen garantiert
Sozialbewusstsein: siehe andere Ausführungen
Kollegenzusammenhalt
Viele langjährige Kollegen, obwohl auch hier tolle Kollegen das Unternehmen verlassen oder in Projekte gewechselt haben.
Auf Arbeitsebene wird sich gut unterstützt.
Man hat aber auch das Gefühl, dass die Kollegen ganz genau schauen, ob jemand z.B. doch nicht drei Tage im Büro ist.
Umgang mit älteren Kollegen
Gerade für ältere Kollegen die lange im Unternehmen sind lohnt sich ein AG Wechsel nicht, da sie die guten Gehälter nirgendwo anders bekommen. Neue Kollegen steigen nicht so top ein, sondern im ganz normalen Branchenniveau.
Im Tarif gibt es ab einem bestimmten Alter Altersfreizeiten.
Vorgesetztenverhalten
Mikromanagment, auch wenn das Gegenteil gewünscht ist. Aber hängt wie überall auch an der individuellen Person ab.
Arbeitsbedingungen
Leider gibt es keine festen Arbeitsplätte in Hamburg, sondern man muss sich immer einen Platz buchen. Kaum Einzelbüros. Oft 3 oder mehr Schreibtische.
IT Landschaft ist extrem verbesserungsfähig.
Kommunikation
Leider werden auch wichtige Informationen kaum weitergegeben. HR informiert kaum bzw wird erst gehandelt und dann informiert und z.B. dann erst die Probleme angegangen. Durch die aktuelle Marktsituation gab es mal wieder eine Reorganisation, die gefühlt, die Zusammenarbeit deutlich verschlechtert hat. Teilweise weiß niemand wer jetzt, welche Aufgaben, hat.
Gleichberechtigung
Gerade außertarifliche Mitarbeiter (AT) profitieren nicht von den guten Tarifabschlüsse. Neuen Kollegen würde ich persönlich abraten AT zu werden, da viele Sachen, wie Urlaubsgeld, Überstundenausgleich, Altersfreizeiten, Zukunftsbeitrag nicht für ATs gelten.

