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Interessanter erster Eindruck – enttäuschende Kommunikation bei einer Initiativbewerbung

1,0
Bewerber/inHat sich 2026 bei diesem Unternehmen in Straelen beworben und sich schließlich selbst anders entschieden.

Verbesserungsvorschläge

Anfang August 2026 habe ich mich aus eigenem Interesse an das Unternehmen gewandt, da ich mir eine Mitarbeit dort grundsätzlich gut vorstellen konnte.

Das Unternehmen Schäfers war mir bereits aus einer früheren beruflichen Tätigkeit bekannt. Vor einiger Zeit fiel mir eine alte Visitenkarte von Schäfers wieder in die Hände. Das nahm ich zum Anlass, mich erneut mit dem Unternehmen, seiner Entwicklung und dem heutigen Leistungsportfolio zu beschäftigen.

Dabei ist mein Interesse an einer möglichen Mitarbeit gewachsen. Besonders die Kombination aus langjähriger Erfahrung, technischer Kompetenz und individuellen Verpackungslösungen fand ich ansprechend.

In meiner Nachricht vom 04.08.2026 habe ich mich als möglicher zukünftiger Mitarbeiter vorgestellt und konkret nach einer Tätigkeit auf Minijob- oder Teilzeitbasis gefragt. Es handelte sich dabei bewusst zunächst um eine persönliche Initiativanfrage, bei der ich grundsätzliches Interesse und mögliche Einsatzmöglichkeiten ausloten wollte. Bei Interesse wäre der nächste Schritt ein persönliches Gespräch und | oder gegebenenfalls die Übersendung vollständiger Bewerbungsunterlagen gewesen.

Bei der Beschäftigung mit der Website sind mir außerdem einige Rechtschreib- und Schreibfehler aufgefallen. Da ich selbst großen Wert auf Genauigkeit und eine professionelle Außendarstellung lege, habe ich dem Unternehmen exemplarisch einige dieser Punkte als konstruktive Rückmeldung mitgeteilt.

Darunter waren beispielsweise:
unter „MUSTERBAU“: „erpackungskonzepte“ statt „Verpackungskonzepte“
unter „VEREDLUNG“: „die Heißfolienprägedruck“ statt „der Heißfolienprägedruck“
unter „VEREDLUNG“: „Heifolienprägung“ statt „Heißfolienprägung“

Bis heute, zum 31.08.2026, sind diese von mir angesprochenen Fehler auf der Website weiterhin zu finden. Ob und wann solche Hinweise aufgegriffen und Änderungen vorgenommen werden, muss selbstverständlich das Unternehmen selbst entscheiden. Deshalb ist dieser Aspekt für meine Bewertung auch nur nebensächlich.

Entscheidend ist für mich vielmehr der Umgang mit meiner eigentlichen Anfrage.

Auf meine Nachricht vom 04.08.2026 erhielt ich zwar eine automatisierte Eingangsbestätigung, jedoch keine persönliche oder inhaltliche Rückmeldung. Deshalb habe ich am 13.08.2026 noch einmal freundlich nachgefragt und mein Interesse an einer Tätigkeit auf Minijob- oder Teilzeitbasis bekräftigt. Gleichzeitig habe ich um eine kurze Rückmeldung gebeten, auch für den Fall, dass aktuell keine entsprechende Möglichkeit besteht.

Bis heute, zum 31.08.2026, habe ich darauf keine inhaltliche Rückmeldung erhalten.

Dass ein Unternehmen auf eine Initiativanfrage keinen Bedarf hat oder aktuell keine passende Stelle anbieten kann, ist selbstverständlich nachvollziehbar. Eine kurze Absage hätte ich problemlos akzeptiert.

Enttäuschend finde ich daher nicht die fehlende Möglichkeit einer Mitarbeit, sondern dass trotz meiner individuellen Anfrage und meiner anschließenden freundlichen Nachfrage keine persönliche Rückmeldung erfolgte.

Mein Fazit: Mein ursprünglicher Eindruck vom Unternehmen war aufgrund meiner bisherigen Erfahrung, seiner Geschichte, seiner technischen Ausrichtung und seines Leistungsportfolios durchaus positiv. Die Erfahrung im Rahmen meiner Initiativanfrage hat diesen Eindruck jedoch deutlich getrübt.


Zufriedenstellende Reaktion

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