5 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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5 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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5 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Cholerische Führungskräfte bei denen kleinste Fehler auf unprofessionell Weise bestraft werden. So kann es häufiger vorkommen das man unter anderem von Führungskräften vor versammelter Mannschaft angeschrien wird und u.a. beleidigt wird mit Aussagen wie: "wie kann man so unfähig sein" u.ä. . Lobe und Belohnungen für gute Arbeit kennt man hier jedoch nicht. So ist es auch nicht verwunderlich das immer wieder gute Arbeitskräfte die Firma Schimmer Druck verlassen.
Nach außen hin war Schimmer Druck lange Zeit gut angesehen. Mittlerweile werden Aufträge weniger und man kann auch online einfach einsehen wie es mit dem Umsatz aussieht. Die Kurve geht seit Jahren immer weiter bergab. Lange wird es diesen Betrieb wohl nicht mehr geben. Auch neue Mitarbeiter für die Produktion scheint Schimmer Druck mittlerweile vergebens zu suchen, schaut man sich die Stellenausschreibungen der letzten Monate an.
Mitarbeiter werden mit dem Mindestlohn abgespeist während die Chefetage regelmäßig mit neuen Autos vor fährt. Wie es sein kann das der Chef mit einem brandneuen Jeep vor fährt und gleichzeitig sagt der Firma geht es finanziell so schlecht wie noch nie muss man dabei nicht verstehen. Zusatzleistungen wie Urlaubsgeld und Weihnachtsgeld eher ein Fremdwort. Mit Glück bekommt man zu Weihnachten mal 50-100€ in Bar in die Hand gedrückt.
Farben werden teilweise in alten Marmeladengläser aufgehoben, Lackreste in einem kleinen Brunnen vor der Firma entsorgt und dies alles geschieht auf Bitte der Geschäftsleitung. Umwelt und Arbeitsschutz sind dabei zweitrangig.
Cholerisches Verhalten gehört hier zum normalen Ton. Teilweise werden hier auch sehr alte Rollenbilder vertreten die nicht mehr zeitgemäß sind. So fühlt man sich hier als Frau oder Person der LGBTQ-Community direkt weniger Wert. Auch ausländerfeindliche Aussagen von gewissen Führungskräften blieben in meiner Zeit bei Schimmer Druck nicht aus.
Die Kommunikation scheint für die Firmenleitung ein Fremdwort zu sein. Teilweise erfährt man mehr von den Kollegen aus dem Bürobereich wie von der eigenen Leitung.
Ein Fremdwort für die Firma Schimmer Druck.
Die Aufgaben sind anfangs recht interessant jedoch verliert man schnell die Motivation da es hier nur um Zahlen, Geschwindigkeit und möglichst wenig Verlust geht. So werden teilweise unbedruckte Bögen die schon stark vergilbt sind und eigentlich entsorgt werden müssten über Jahre aufgehoben und wirft man sie doch weg bekommt man direkt die cholerische Führungskraft zu spüren welche u.a. die Paletten mit der Maku durchsucht.
• Den Kollegenzusammenhalt in der Produktion. Man hilft sich gegenseitig, steht füreinander ein und hat trotz vieler Umstände gemeinsam durchgezogen.
• Die 4-Tage-Woche mit langen Wochenenden – auch wenn sie körperlich sehr anstrengend ist.
• Vielfältige Einblicke in den Beruf und praktische Arbeit direkt an den Maschinen.
• Die Führungskultur ist von mangelnder Wertschätzung und schlechter Kommunikation geprägt.
• Umwelt- und Arbeitsschutz werden vernachlässigt – teils in bedenklicher Weise.
• Die Ausstattung ist veraltet, Materialien fehlen oft.
• Gleichberechtigung ist nicht gegeben – Rollenbilder wirken rückständig.
• Nach der Ausbildung wird ein Gehalt angeboten, das kaum über dem Mindestlohn liegt.
• Kaum Entwicklungsmöglichkeiten, keine Förderung, keine echten Perspektiven.
• Wertschätzung für Mitarbeitende, besonders Auszubildende
• Investition in moderne, sichere Arbeitsmittel
• Ernsthafte Umsetzung von Arbeitsschutzvorgaben
• Bessere Kommunikation mit der Belegschaft
• Faire Bezahlung und langfristige Perspektiven
Die Stimmung im Kollegium war meistens sehr gut – insbesondere in der Produktion hat man sich unterstützt und zusammengehalten. Einzelne Ausnahmen gab es natürlich auch, aber insgesamt fühlte man sich unter den Mitarbeitenden wohl. Leider wird diese gute Atmosphäre durch das Verhalten der Geschäftsleitung stark getrübt.
Nach der Ausbildung ist die Perspektive enttäuschend: Das Gehaltsangebot lag knapp über Mindestlohn – trotz überdurchschnittlicher Leistung und Verantwortung. Andere Branchen zahlen für ungelernte Kräfte mehr.
Das Gehalt ist niedrig – auch nach Abschluss der Ausbildung. Urlaubsgeld gibt es nicht, Weihnachtsgeld ist symbolisch (wenn überhaupt). Überstunden werden auch von Auszubildenden vorausgesetzt und als selbstverständlich angesehen. Zuschläge oder zusätzliche Leistungen gibt es nicht.
Die Tätigkeiten an sich sind abwechslungsreich und decken viele Bereiche des Berufsbilds ab. Leider wird die Motivation häufig durch veraltete Technik oder fehlende Materialien ausgebremst. Entscheidungen darüber was repariert oder ersetzt wird ziehen sich oft über Monate.
Flexibel bei Arbeitszeiten.
Manchmal soll man am Wochenende rein geholt werden, ohne, dass es im Arbeitsvertrag steht.
Überstunden werden erwartet und niemand ist dankbar dafür.
Keine wirklichen Chancen, vor allem nicht in dem Beruf.
Cholerische Reaktionen gehören zum Alltag, alles muss sauber und gepflegt aussehen, weshalb Donnerstag und Freitag fast nur geputzt wird.