1 Bewertung von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
Ihr Unternehmen?
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Die Führungsebene, die leider sehr inkompetent wirkt.
Mehr Wertschätzung an Mitarbeitern, egal wer, gleich Behandlung und Respekt.
Von meinen Arbeitskollegen werde ich ernst genommen, und wir sind im Laufe der Zeit als Team zusammengewachsen. Der Zusammenhalt untereinander ist einer der wenigen positiven Aspekte in dieser Firma. Von der Führungsebene hingegen wird man immer wieder für etwas schlechteres verkauft und herabwürdigend behandelt. Wertschätzung und ein respektvoller Umgang scheinen dort leider keine große Rolle zu spielen.
Leider fehlt auch bei vielen Gesellen die Motivation und Arbeitsmoral. Oft hat man den Eindruck, dass kaum noch jemand wirklich Lust auf die Arbeit hat und die Motivation insgesamt am Ende ist. Das wirkt sich natürlich auch auf die Ausbildung aus, da wenig Engagement vorhanden ist, um Wissen weiterzugeben oder Azubis vernünftig anzuleiten. Statt gemeinsam an einem Strang zu ziehen, fehlt es häufig an Einsatz, Unterstützung und Teamgeist.
Außerdem hat man das Gefühl, dass es in dieser Firma ausschließlich um Arbeit geht und Spaß unerwünscht ist. Ein lockeres, angenehmes Arbeitsklima gibt es kaum, da ständig Stress herrscht und selbst Kleinigkeiten zu Problemen führen. Auf Dauer ist das sehr belastend und trägt nicht gerade dazu bei, dass man gerne zur Arbeit kommt.
Mein Lehrvertrag ist befristet, und von einer Übernahme wurde bereits abgesehen. Allerdings würde ich auch bei einem Übernahmeangebot nach meiner Ausbildung nicht unbedingt bleiben wollen, sondern mich direkt nach etwas Besserem umsehen. Aufgrund der Erfahrungen während meiner Ausbildung sehe ich meine Zukunft nicht in diesem Unternehmen.
Überstunden fallen immer wieder an. Wenn man diesen nicht zustimmt, gibt es Stress, und einem wird vorgeworfen, nichts für die Firma zu tun. Möchte man seine angesammelten Überstunden hingegen abbauen und dafür freibekommen, wird erst ausführlich geprüft, ob das überhaupt möglich ist. Dadurch entsteht der Eindruck, dass von den Mitarbeitern Flexibilität und Einsatzbereitschaft erwartet werden, während einem selbst nur wenig entgegengekommen wird.
Der Lohn kommt meistens pünktlich, und Weihnachts- sowie Urlaubsgeld werden ebenfalls gezahlt. Als fair würde ich die Bezahlung dennoch nicht bezeichnen. Gerade als Azubi übernimmt man viele harte und dreckige Arbeiten und wird häufig für Aufgaben eingesetzt, auf die die Gesellen keine Lust haben. Angesichts der körperlichen Belastung und der Verantwortung steht die Vergütung meiner Meinung nach nicht im Verhältnis zur geleisteten Arbeit. Für eine eigene Wohnung und ein finanziell unabhängiges Leben würde das Ausbildungsgehalt bei Weitem nicht ausreichen.
Es gibt keine richtigen Ausbilder, sodass man weitgehend auf sich allein gestellt ist. Wenn man Fragen hat oder Hilfe benötigt, muss man sich an die Gesellen wenden. Wenn man etwas falsch macht, gibt es direkt riesigen Ärger, anstatt dass einem in Ruhe erklärt wird, was man falsch gemacht hat und wie man es besser machen kann.
Außer mit den Arbeitskollegen, mit denen man sich gut versteht, gibt es in der Firma keinen Spaß und kaum ein angenehmes Arbeitsklima.
Als Azubi verbringt man gefühlt 80 % der Ausbildung mit Schleifarbeiten und den Arbeiten, die kein Geselle machen möchte. Eigene Aufträge bekommt man, wenn überhaupt, mit viel Glück erst im 4. Lehrjahr. Dadurch ist man auch in diesem Bereich weitgehend auf sich allein gestellt. Zudem werden die Ausbildungsinhalte nicht vollständig vermittelt, sodass man wichtige Kenntnisse und Fähigkeiten möglicherweise gar nicht richtig erlernt. Man fühlt sich quasi wie eine billige Arbeitskraft, die für alles eingesetzt wird, worauf die Gesellen keine Lust haben, anstatt als Azubi richtig ausgebildet und auf den späteren Beruf vorbereitet zu werden.
Die Ausbildung bietet kaum Abwechslung. Die meiste Zeit ist man mit Schleifen, Sägen und Bohren beschäftigt, und das war es im Grunde auch schon. Wirklich vielfältige Aufgaben oder die Möglichkeit, neue Tätigkeiten kennenzulernen und sich fachlich weiterzuentwickeln, gibt es kaum.
Die Führungsebene ist meiner Erfahrung nach sehr respektlos und spricht mit einem herabwürdigenden Ton. Verständnis für die Mitarbeiter scheint kaum vorhanden zu sein, und auch Teamarbeit wird nicht wirklich gelebt. Statt eines angenehmen Arbeitsklimas herrschen Stress und Unzufriedenheit. Selbst bei Kleinigkeiten gibt es Ärger, sodass man ständig das Gefühl hat, für alles, was man sagt oder tut, kritisiert zu werden. Dadurch entsteht ein angespanntes Arbeitsumfeld, in dem man sich weder wertgeschätzt noch wohlfühlt.