6 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ein hin und her, in der Unternehmensgröße doch recht verwunderlich
2,7
Absage
Bewerber/inHat sich 2025 bei Schuh- und Sport-Mücke GmbH in Scheßlitz als Einkäufer beworben und eine Absage erhalten.
Verbesserungsvorschläge
Der Erstkontakt erfolgte über LinkedIn – direkt durch den Geschäftsführer. Nach einem gemeinsamen Telefonat habe ich meine Unterlagen eingereicht. Drei Tage später erhielt ich überraschend eine Absage aus der HR-Abteilung.
Verwundert darüber, wandte ich mich erneut an den Geschäftsführer. Neun Tage später wurde ich dann doch wieder zum Bewerbungsprozess eingeladen.
Ab diesem Punkt nahm der Ablauf deutlich an Tempo auf: Es folgte ein Teams-Meeting, ein Telefonat mit der Einkaufsleitung und schließlich ein persönliches Gespräch vor Ort in Bamberg.
Nur ein Wochenende später kam bereits die endgültige Absage – mit der Begründung, man zweifle sowohl an meiner fachlichen Kompetenz als auch an meiner Umzugsbereitschaft.
Diese abrupte Wendung, insbesondere nach einem so schnellen, aber zunächst positiv wirkenden Verlauf, hinterließ bei mir großes Unverständnis.
Bewerbungsfragen
Ein Teil des Bewerbungsprozesses war von einem sehr angenehmen und wertschätzenden Austausch geprägt. Besonders die ersten Telefonate sowie das Gespräch über Microsoft Teams waren freundlich, offen und professionell geführt.
Im weiteren Verlauf fand ein Gespräch mit zwei neuen Gesprächspartner*innen statt – einer Vertreterin aus der HR-Abteilung sowie einem potenziellen direkten Kollegen. Auch dieses Gespräch war von einer lockeren Atmosphäre geprägt. Es wurde nicht nur über meinen Werdegang gesprochen, sondern auch über Freizeitmöglichkeiten in der Region, insbesondere rund um Bamberg als möglichen Wohnort. Dieser persönliche Einstieg trug zu einem angenehmen und entspannten Gesprächsverlauf bei, den ich sehr positiv in Erinnerung habe. im Verlauf wurde ich dann an die GF und der Einkaufsleitung übergeben.
Leider hatte der Geschäftsführer im Gespräch bereits ein festes Meinungsbild über meinen bisherigen Arbeitgeber gefasst – ebenso über meine Person, insbesondere in Bezug auf einen vermeintlich fehlenden beruflichen Abschluss. Diese Einschätzung entspricht jedoch seiner Sichtweise, nicht meiner Realität.
Angesichts meines geplanten Wohnortwechsels von rund 400 km hatte ich – insbesondere für die Probezeit – versucht, eine beidseitige Sicherheit zu schaffen. Das bedeutete, dass ich in dieser Phase keinen sofortigen, vollständigen Umzug an den neuen Arbeitsort anstrebte. Aus meiner Sicht ist dies eine nachvollziehbare und berechtigte Überlegung, gerade in Anbetracht des holprigen Starts des Bewerbungsprozesses mit mehreren Richtungswechseln.
Ein Unternehmen, das innerhalb von 14 Tagen mehrfach seine Richtung oder Aussagen im Prozess verändert, kann schwerlich das Gefühl von Stabilität und Verlässlichkeit vermitteln. Das wiederum erschwert es, als Bewerber Vertrauen zu fassen und sich frühzeitig vollständig zu binden.
Zu diesem Prozess kann ich nur sagen: Ein professionelles Auftreten seitens des Unternehmens würde es einer Bewerberin oder einem Bewerber erst gar nicht ermöglichen, solche Sorgen oder Zweifel zu entwickeln.
Die Tatsache, dass meine berechtigte Vorsicht – etwa in Bezug auf einen sofortigen Umzug – im Gespräch eher als Schwäche interpretiert wurde, empfand ich als unangenehm und wenig wertschätzend. Vertrauen und Verlässlichkeit sollten in einem Auswahlprozess gegenseitig wachsen können – das war in diesem Fall leider nicht gegeben.
Bei Mücke ist von "Optionen" die Rede – in meiner vorherigen Firma bezeichnete dieser Begriff hingegen die Artikelanzahl. "Optionen" im bisherigen Kontext waren dort klar definierte Mengen, die mit Lieferanten als "Options Auftrag" vereinbart wurden.
Diese unterschiedlichen Definitionen desselben Begriffs führten teilweise zu Missverständnissen und dazu, dass man nicht unmittelbar über dasselbe sprach. Dies als Schwäche oder gar Inkompetenz meinerseits auszulegen, empfinde ich als unangemessen und respektlos.
Zudem wurden im gesamten Bewerbungsprozess weder Zeugnisse noch Zertifikate gesichtet – trotz mehrfacher Angebote meinerseits, diese zur Verfügung zu stellen. Auch in diesem Zusammenhang weise ich den Vorwurf mangelnder Kompetenz entschieden zurück.
Fachwissen der Gesprächführenden gefühlt nur angelesen. Anschließende Rückmeldungen mehr als Mangelhaft.
1,7
Absage
Bewerber/inHat sich 2019 bei Schuh- und Sport-Mücke GmbH in Bamberg beworben und eine Absage erhalten.
Verbesserungsvorschläge
Wenn man den Bewerber schon vertröstet, sollte man allen Beteiligten im Büro davon erzählen, nicht dass man die gleiche Ausrede wie die Kollegin vor 2 Wochen benutzt. Anscheinend sehr davon überrascht und stotternd eine neue Ausrede zu suchen, anstatt einfach Klartext zu reden wirkt äußerst professionell. Nicht.
vielen dank für Ihr Feedback. Es ist schade, dass Sie einen schlechten Eindruck erhalten haben. Ich würde mir den Vorfall noch einmal anschauen, um diesen aufklären zu können. Gerne können Sie sich jederzeit bei mir melden.
vielen Dank für Ihr positives Feedback bezüglich Ihrem Vorstellungsgespräch bei uns im Haus. Es freut uns sehr, dass Sie sich bei uns wohl gefühlt haben. Eine Entscheidung unter einer Vielzahl an Bewerbungen fällt uns nicht leicht. Es sind oftmals Details, die den aus unserer Sicht entscheidenden Unterschied bei der Auswahl des geeigneten Bewerbers (m/w/d) für die konkrete Stelle ausmachen.
Alle freien Stellen werden auf unserer Homepage veröffentlicht. Vielleicht besuchen Sie uns ja in Zukunft mal wieder unter www.schuhmuecke.de/jobs
Wir wünschen Ihnen weiterhin alles Gute! Herzliche Grüße Rebecca Igler -Personalreferentin-
Offenes Miteinander
schnelle Bearbeitungszeit und durchweg angenehme und lockere Atmosphäre während des Gesprächs.
4,6
Bewerber/inHat sich 2018 bei Schuh- und Sport-Mücke GmbH in Scheßlitz als Disponentin beworben und sich schließlich selbst anders entschieden.
vielen Dank für Ihr tolles Feedback. Schade, dass es diesmal nicht geklappt hat. Lassen Sie uns gerne weiterhin in Kontakt bleiben - vielleicht klappt es ja beim nächsten Mal. Alles Gute für Sie und eine schöne Zeit!
Herzliche Grüße Rebecca Igler
Keine Rückmeldung nach Gespräch
3,7
Bewerber/inHat sich 2016 bei Schuh- und Sport-Mücke GmbH in Bamberg als IT Koordinator beworben und sich schließlich selbst anders entschieden.