Ein Korruptionsgeschädigtes Unternehmen, dass mit spürbaren grossen Schritten wieder auf dem Weg an die Spitze ist.
Gut am Arbeitgeber finde ich
- Aktuelle Grosse Investitionen von lokalen Investoren
- Öffentlichkeitsarbeit
- Die Bemühungen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen
- Die Bemühungen neue Kunden und Märkte zu erforschen
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Die unfassbare Sammlung an Firmenwagen vor dem Verwaltungsgebäude (Auch im Management sollten kosten gespart werden)
- Die Leiharbeiterpolitik (ein stetiger Aufbau und anschliessender Abbau) belastet die Facharbeiter enorm zusätzlich.
Verbesserungsvorschläge
Die Kommunikation muss über alle Bereiche und Ebenen noch deutlich besser werden.
Investitionsentscheidungen sollten besser kommuniziert und begründet werden, damit wir die Entscheidungsgründe auch verstehen. Man hat das Gefühl einzelne Bereiche werden bei Investitionen bevorzugt. Der Betriebsrat sollte sich endlich an wichtigen Themen aufhalten und nicht jeder Kleinigkeit hinterher laufen und dabei das wichtige aus den Augen verlieren. Die Toiletten und Umkleiden sind in einem schlimmen Zustand und sind ausländerfeindlich sowie beleidigend bekritzelt, sowie verunstaltet. Eine Sanierung ist dort ganz dringend notwendig. Altlasten der ehemaligen Betriebsratherrschaft sollten endlich ohne Ausnahmen beseitigt werden, auch wenn es Mitarbeiter in Führungspositionen sind. Das führt zu sehr viel Unmut!
Arbeitsatmosphäre
Stimmung in der Produktion wird besser, Lockeres Arbeitsumfeld auch auf verschiedenen Hierarchieebenen.
Image
Image hat in den letzten Jahren stark gelitten und wird seit 2019 wieder positiv verändert. Es gibt Feiern und Veranstaltungen, es wird Öffentlichkeitsarbeit betrieben und das zahlt sich aus.
Work-Life-Balance
30 Tage Urlaub, Keine Überstundenpflicht (Wer möchte, kann trotzdem arbeiten), Sammeln von Überstunden auf einem Konto möglich.
Karriere/Weiterbildung
Wer möchte und Gas gibt kann schnell aufsteigen und seinen Weg gehen. Es werden für alle neuen Maschinen Schulungen gekauft und jeder der sich hervor heben möchte hat die Gelegenheit dazu. Man muss immer bedenken, dass beide Seiten ihren Teil dazu beitragen müssen. Ohne Leistung zu bringen und immer weiter zu lernen gibt es keine Lohnerhöhungen mehr. Das war früher mal anders und das haben einige noch nicht verstanden.
Gehalt/Benefits
IG Metall Tarifgebunden, jedoch wöchentlich 2,5 Stunden umsonst arbeiten und aktuell kein Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Gehalt trotzdem durch Schichtzulagen und IG Metall Tarif noch überdurchschnittlich.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Alte Maschinen verlieren oft Öl, was in Bodenwannen und Abläufen aufgefangen wird. Mittlerweile gibt es externe Putzkräfte, die mit Reinigungs- und Umweltthemen beschäftigt werden. Es gibt regelmässig Begehungen mit der Betriebsärztin und den restlichen Verantwortlichen. Die Themen werden endlich aufgenommen und abgearbeitet (hoffe ich).
Kollegenzusammenhalt
Ist aktuell ein grosser Minuspunkt, wird aber auch immer besser. Schichtteams arbeiten teilweise gegeneinander anstatt miteinander. Manche Mitarbeiter haben den Sinn von Teamwork noch nicht verstanden.
Der Wandel und die Ziele können nur gemeinsam erreicht werden.
Umgang mit älteren Kollegen
Hoher Altersdurchschnitt, Es wird wenig Schulungszeit in ältere Kollegen gesteckt, obwohl immer mehr alte Maschinen wegfallen. Dadurch fühlen sich Mitarbeiter überflüssig. Viele ältere Mitarbeiter möchten aber gar nichts neues mehr lernen, da muss ein Umdenken auf beiden Seiten passieren.
Vorgesetztenverhalten
Mein Vorgesetzter ist sehr viel in Besprechungen oder unterwegs, hat aber immer ein offenes Ohr und zeigt für vieles Verständnis. Wäre deutlich besser, wenn man die Führungskräfte etwas entlasten würde.
Arbeitsbedingungen
Katastrophaler Stand bis vor wenigen Jahren. Es wird aktuell in Maschinen, Absaugungen, Beleuchtung, Farbe, Arbeitserleichterungen investiert. Alter Maschinenpark fällt in kleinen aber sichtbaren Schritten weg, dennoch macht sich der Investitionsstau stark bemerkbar. Maschinen sind oft kaputt, externe und interne Instandhalter sind bis auf wenige Ausnahmen nicht brauchbar. Trotzdem hält man an schwachen Mitarbeitern fest, obwohl diese keinen Mehrwert für das Unternehmen bringen und unnötig Geld kosten.
Kommunikation
Hakt oft schichtübergreifend, wird aber täglich besser.
Infos werden oft von den Vorgesetzten nicht weiter gegeben.
Gleichberechtigung
Jeder wird fair behandelt und man versucht alle Mitarbeiter gleich zu halten. Bei der Anzahl Mitarbeitern im Unternehmen bekommt man es leider nicht allen gerecht gemacht.
Interessante Aufgaben
Neue herausfordernde Artikel, Mitwirkung bei Planung und Umsetzung von Neumaschinenanschaffung. Verbesserungsvorschläge werden akzeptiert bzw. sind sogar gewünscht.