46 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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46 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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46 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Kurz: Geschäftsführer zeigt Interesse für Veränderungen
Kurz: Setzt sich nicht genug durch gegen Inkompetenz
Wenn Produktivität und Modernisierung über Jahrzehnte hinter den Erfordernissen zurückbleiben, muss man die Führungsverantwortung des Produktionsleiters hinterfragen – nicht als Altersproblem, sondern als Ergebnisfrage. Wenn der Maschinenpark veraltet ist, die Produktivität stagniert und notwendige Veränderungen ausbleiben, trägt die Produktionsleitung dafür eine wesentliche Verantwortung. Der Gesellschafter sollte klar hinterfragen, ob mit der derzeitigen Produktionsleitung tatsächlich die Zukunft des Unternehmens gestaltet werden kann. Umsatz- und Gewinnziele erfordern eine Produktionsstruktur, die bereit ist, sich konsequent weiterzuentwickeln, und nicht an Strukturen festhält, die über Jahrzehnte zu den heutigen Problemen beigetragen haben. Im Kern geht es um die Frage, ob vier Jahrzehnte in einer Schlüsselposition wirklich die nötigen Ergebnisse gebracht haben – oder ob es jetzt einen Wechsel braucht. Denn die Zukunft des Unternehmens lässt sich kaum sichern, wenn man Strukturen unverändert fortschreibt, die ihre Schwächen längst gezeigt haben.
Zusätzlich muss kritisch geprüft werden, ob die eingesetzten Vorgesetzten – etwa Schichtführer /Vorarbeiter sowie Abteilungsleiter– der Verantwortung ihres Amtes noch gerecht werden. Wenn hier Qualifikation, Durchsetzungsvermögen oder Führungswille fehlen und Probleme dadurch eher weiter bestehen bleiben als gelöst werden, ist auch das unverzüglich anzugehen. Eine belastbare Produktion braucht Führung, die Kompetenz zeigt und Ergebnisse liefert – nicht das Verwalten des Status quo.
Geld kommt noch zuverlässig, doch wenn die Aufträge noch weniger werden, dann ……..
Von oben herab dirigieren, da ist der GF ausgenommen ich denke er macht seinen Job ganz gut nur etwas zu halbherzig.
Das muss die Geschäftsführung mit sich selber ausmachen, ich hoffe Sie verstehen es irgendwann.
Und manchmal entlassen sie die falschen Mitarbeiter, mal genauer hinschauen und nicht den Kopf in den Sand.
War schon wesentlich besser in all den Jahren
Ich denke bei den Kunden noch ganz gut, im Umfeld nicht so besonders, gerade jetzt herrscht starker Gegenwind der Kunden
Gibt es, doch kann es nicht jeder nutzen
Seid Jahren keine Weiterbildung, jedes Jahr beantragt nichts passiert, Stillstand ist Rückschritt
Im normalen Tarif nicht mehr als nötig
Viel darüber gesprochen und nichts eingehalten, die das Umweltamt einschalten oder die BG, sind auf einmal untragbar und sind entlassen
Jeder arbeitet für sich, und nicht zusammen, warum die Geschäftsführung das nicht erkennt ist unmissverständlich
Die jungen Mitarbeiter haben es nicht verstanden, das sie die älteren brauchen, erst links liegen gelassen, und nur wenn sie gebraucht werden, weil sie nicht weiter kommen mit ihrem Wissen, das sollen sie ran, Nein Danke.
Neue Produktionsmitarbeiter eingesetzt als Vorgesetzte, die vorher nicht vorbildlich waren, wollen jetzt Respektiert werden, das funktioniert nicht.
Geregelte Arbeitszeit wie vorgeschrieben mehr nicht, erst Überstunden abbauen, und wenn auf einmal zu wenig Mitarbeiter da sind sollen sie wieder Samstags kommen oder Überstunden machen
Keine, oder wenig, nur das was man hören soll
Wird sich groß auf die Fahne geschrieben, leider nicht praktiziert, sogar noch gemoppt.
Die Produktionsabläufe sind immer gleich, wo soll es da interessant werden, da sich auch nichts verändert, alter Maschinen wo sich nur die erfahrenen Mitarbeiter auskennen.
Aktuell ist irgendwas im Busch. Alle Leihkräfte nach Hause geschickt. Etliche Entlassungen und Kündigungen von langjährigen Führungskräften. Dies machte auch vor der Personalabteilung keinen Halt.
Keine Biomülltrennung
Uralter Maschinenpark. Im Sommer unerträgliche Hitze in der Produktion. Die Hallen müssten dringend saniert werden....einfachverglaste Fenster
Vielleicht erlebt dieses Unternehmen dieses Jahr noch daß was es verdient, eine "spürbare" Veränderung.
Hat keine gute Personalleitung, ist total überfordert und trifft ständig falsche Entscheidungen. Hat den höchsten Krankheitsstatus bei Seeger mit zu verantworten, sowie die Unzufriedenheit in der Belegschaft erhöht, da Sie unter anderem auch keine neutrale Haltung hält. Die Vorgängerin war viel viel besser.
Im Übrigen hat dieses Unternehmen viel zu viele Vorgesetzte in der Produktion. Zahlreiche Abteilungsleiter, unzählige Schichtführer, unzählige Vorarbeiter....wer soll das alles zahlen ?
Braucht dringend neue Vorgesetzte/Manager !!! Die jetzigen haben absolut gezeigt, dass sie weder krisensicher handeln können noch zukunftsorientiert praktische Ergebnisse vorlegen können (-werden). Schaut man sich die Produktionslandschaft an, denkt man gleich, die haben 40 Jahre nur geschlafen, mehr kann man hierzu wirklich wirklich wirklich nicht mehr sagen !
Diese Vorgesetzten/Manager werden keine praktischen Ergebnisse liefern, weil Sie es einfach nie konnten und auch nicht können ! Hier wird unnötig Zeit wie Millionen Gelder verschwendet vom Eigentümer, die Seeger Produkte sind sehr sehr gefragt (national wie International), dieses Unternehmen muss dringend moderner und Produktiver werden, und daß geht nur mit Machern, die werden mehrere 100 Millionen Euro und mehr liefern jährlich ! Der Markt ist da, nur mit den falschen Leuten wird es nicht klappen.
Auch in puncto "Finanzplanung", eine totale Katastrophe. Man stellte immer weiter neue Arbeiter ein, obwohl man wusste, dass die Absatzzahlen zurückgehen und nach wenigen Monaten schickt man diese neuen Mitarbeiter wieder nach Hause ? Wer soll diesen ganzen Aufwand zahlen und diese ständigen finanziellen Fehlentscheidungen aus Bügeln, die es zahlreiche gibt ?
-Finanzplanung ist hier fehl am Platz-
Es wäre dringend notwendig, die Führungskultur kritisch zu hinterfragen. Führungskräfte sollten nicht aufgrund von Betriebszugehörigkeit oder persönlicher Nähe zur Geschäftsleitung in ihre Position gelangen, sondern nach fachlicher Eignung und sozialer Kompetenz. Ein respektvoller, fairer und glaubwürdiger Umgang mit Mitarbeitenden muss zur Grundhaltung werden, unabhängig von Sympathie oder Meinung.
Zudem sollten alle Mitarbeitenden nach objektiven Leistungskriterien beurteilt werden. Persönliche Nähe zur Führung darf keine Rolle bei Punktevergabe, Förderung oder Bewertung spielen. Auch eine funktionierende Feedbackkultur fehlt, Kritik wird nicht angenommen, sondern persönlich genommen.
Die Arbeitsbedingungen, insbesondere in der Versandhalle, sollten modernisiert werden, allein aus gesundheitlichen Gründen. Ebenso sollte das Unternehmen ernsthaft in Schulungen und Weiterbildungsangebote investieren, statt nur nach außen einen fördernden Eindruck zu vermitteln.
Das Image nach außen passt derzeit nicht zur Realität im Inneren. Es gibt viel Potenzial, aber nur, wenn man bereit ist, sich der Realität zu stellen und grundlegende Dinge zu ändern.
Kontrolle statt Vertrauen, Druck statt Motivation
Mitarbeitende erleben ein Arbeitsumfeld, das stark durch Kontrolle und Druck seitens des Versandleiters geprägt ist. Eigenverantwortung wird kaum zugelassen, stattdessen dominieren starre Strukturen und übermäßige Überwachung selbst bei Routinetätigkeiten. Eine konstruktive, motivierende Arbeitsatmosphäre ist unter diesen Bedingungen kaum möglich.
Nach außen versucht die Firma, ein modernes, mitarbeiterorientiertes Image zu vermitteln. Intern fehlt es jedoch an konsequenter Umsetzung. Versprechen zu Führung, Förderung oder Zusammenhalt bleiben meist nur auf dem Papier.
Die Work-Life-Balance ist insgesamt in Ordnung. Es ist möglich, kurzfristig frei zu nehmen, wenn private Gründe vorliegen. Auch das Arbeiten zu leicht abweichenden Zeiten wird in der Regel ermöglicht, sofern es organisatorisch machbar ist. Das sorgt für eine gewisse Flexibilität im Alltag.
Obwohl die Firma nach außen hin kommuniziert, dass Mitarbeitende gefördert werden, sieht die Realität leider anders aus. Weiterbildungsangebote oder interne Schulungen, um sich für qualifiziertere Tätigkeiten zu entwickeln, werden so gut wie gar nicht aktiv angeboten.
In Einzelfällen kommt es zu Beförderungen – doch diese wirken oft weniger leistungsbasiert, sondern scheinen vom persönlichen Verhältnis zur Führungskraft abzuhängen. Dadurch entsteht der Eindruck, dass nicht alle dieselben Chancen auf Entwicklung haben.
In der Praxis bedeutet das: Viele Mitarbeitende treten über Jahre hinweg auf der Stelle, ohne eine klare Perspektive zur Weiterentwicklung.
Natürlich ist die wirtschaftliche Lage aktuell herausfordernd, doch gerade in solchen Zeiten wäre es ein wichtiges Signal, in die eigenen Mitarbeitenden zu investieren: durch gezielte Schulungen, Weiterbildungsmöglichkeiten und transparente Entwicklungspfade. Dies würde nicht nur die Motivation stärken, sondern auch langfristig die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens sichern.
Der Kollegenzusammenhalt ist deutlich beeinträchtigt, nicht zuletzt durch das Verhalten der Führungsebene. Statt Teamarbeit herrscht zunehmend Misstrauen und Konkurrenz untereinander. Einige Kollegen versuchen gezielt, sich beim Vorgesetzten in ein besseres Licht zu rücken, was dazu führt, dass man eher gegeneinander als miteinander arbeitet.
Auffällig ist auch, dass sich Kollegen gegenseitig bei der Arbeit beobachten, offenbar mit dem Ziel, Fehler zu bemerken oder sich selbst besser zu präsentieren. Das sorgt für ein Klima des Misstrauens statt für gegenseitige Unterstützung.
Mitarbeiter, die sich durch respektloses oder spaltendes Verhalten negativ im Team verhalten, werden nicht zur Verantwortung gezogen, solange sie ein gutes Verhältnis zur Führungskraft haben. Zudem wird hinter dem Rücken über andere schlecht gesprochen, was das Betriebsklima weiter belastet.
Ältere Kollegen mit langjähriger Erfahrung im Versand bringen fundiertes Wissen über Abläufe und Prozesse mit. Dennoch wird ihr Rat vom Versandleiter konsequent übergangen. Entscheidungen werden oft ohne Rücksprache getroffen, selbst wenn die Betroffenen deutlich mehr Fachkenntnis mitbringen als die Führungskraft selbst.
Diese Haltung zeugt von mangelndem Respekt gegenüber Erfahrung und führt dazu, dass vorhandenes Wissen im Unternehmen bewusst ungenutzt bleibt. Ein konstruktiver Umgang mit erfahrenen Mitarbeitenden sieht anders aus.
Sowohl der Versandleiter als auch dessen direkter Vorgesetzter zeigen gravierende Schwächen in ihrem Führungsverhalten. Fachliche Unsicherheiten, mangelnde Reflexion und ein wenig durchdachter Umgang mit Mitarbeitenden führen regelmäßig zu Fehlentscheidungen und Reibungsverlusten im operativen Ablauf.
Besonders kritisch war ein Vorfall, bei dem der direkte Vorgesetzte des Versandleiters einen Mitarbeitenden in einem Teammeeting öffentlich als „Außenseiter“ bezeichnete – unmittelbar nachdem dieser zuvor lediglich Kritik an der Firma geäußert hatte. Solch ein Verhalten ist in jeder Hinsicht unangemessen, respektlos und unprofessionell. Es widerspricht sämtlichen Grundsätzen moderner Führung und wirkt auf alle Beteiligten demütigend und abschreckend. Es zeigt unmissverständlich, dass diese Führungskraft weder mit kritischen Rückmeldungen umgehen kann noch über die persönliche Eignung für ihre Rolle verfügt.
Darüber hinaus wurde Mitarbeitenden wiederholt unterstellt, sie würden „krank machen“, sobald sie krankheitsbedingt fehlen. obwohl keinerlei medizinische Qualifikation besteht, eine solche Einschätzung überhaupt treffen zu dürfen. Solche Aussagen fördern ein Klima der Angst.
Die Versandhalle ist baulich in einem deutlich renovierungsbedürftigen Zustand. An ein paar Stellen ist die Decke beschädigt, bei Regen kann es hineinregnen. Im Sommer wird es in der Halle extrem heiß, die Luft steht, und das Arbeiten in normalem Tempo ist unter diesen Bedingungen kaum möglich. Gesundheitliche Belastungen sind dadurch nicht auszuschließen. Im Winter wiederum kann es sehr kalt werden. Die technische Ausstattung ist zum Teil stark veraltet: Einige Tastaturen sind verschlissen, Stühle an den Schreibtischen sind zum Teil beschädigt oder ergonomisch ungeeignet.
Die interne Kommunikation im Versand ist von Intransparenz geprägt. Relevante Informationen werden nicht offen geteilt, sondern offenbar selektiv an einzelne Personen weitergegeben oder zeitlich verzögert. Dies erschwert Abläufe, fördert Misstrauen und untergräbt eine effiziente Zusammenarbeit. Zudem entsteht der Eindruck, dass Kommunikation nicht als Werkzeug zur Teamführung genutzt wird, sondern zur Absicherung eigener Entscheidungen. Eine offene, wertschätzende Kommunikationskultur ist nicht erkennbar
Die Bezahlung erfolgt grundsätzlich nach Tarifvertrag, inklusive Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie tariflich geregelter Zuschläge. Das ist im Grundsatz positiv zu bewerten. Darüber hinaus existiert ein punktbasiertes ERA-System, über das freiwillige Zusatzleistungen vergeben werden können.
Allerdings wird die Vergabe dieser Zusatzpunkte als nicht nachvollziehbar und intransparent empfunden. Die Bewertung erfolgt erkennbar nicht allein auf Basis objektiver Leistungskriterien, sondern ist offenbar stark von persönlicher Sympathie seitens der Vorgesetzten abhängig. Mitarbeitende, die fachlich solide oder sogar überdurchschnittliche Arbeit leisten, erhalten teilweise weniger Punkte als Kollegen mit geringerer Leistungsanforderung – sofern diese besser beim Führungspersonal ankommen.
Diese Ungleichbehandlung nach dem „Nasenfaktor“ demotiviert engagierte Mitarbeitende und untergräbt das Vertrauen in das System der Leistungsbewertung.
Die Gleichberechtigung im Team ist ausbaufähig. Mitarbeitende werden nicht nach einheitlichen Maßstäben behandelt: Wer beim Versandleiter oder dessen Vorgesetzten gut dasteht, bekommt bessere Bewertungen und bei Problemen wird schneller ein Auge zugedrückt. Leistung allein scheint nicht entscheidend zu sein. Kritik wird kaum akzeptiert, was zu spürbarer Benachteiligung führt. Insgesamt entsteht dadurch ein spürbar ungerechtes Arbeitsumfeld.
Die Aufgaben im Arbeitsalltag sind stark eintönig und bieten nur sehr wenig Abwechslung. Die Tätigkeiten wiederholen sich weitgehend und lassen kaum Raum für Eigeninitiative oder kreative Lösungsansätze. Auch die Möglichkeit, neue Bereiche kennenzulernen oder sich fachlich weiterzuentwickeln, ist in der aktuellen Struktur kaum gegeben. Für Mitarbeitende, die langfristig dazulernen oder sich inhaltlich entfalten möchten, ist das Arbeitsumfeld eher ungeeignet.
Dass man nie Gefahr läuft, sich zu langweilen – Prioritäten ändern sich schneller als man Aufgaben abhaken kann. Außerdem entwickelt man hier ein ausgeprägtes Improvisationstalent und lernt, selbst in der größten Unklarheit irgendwie weiterzumachen.
Wer gerne mentale Hindernisparcours meistert und das Chaos als kreativen Spielplatz versteht, wird hier definitiv auf seine Kosten kommen. Und: Die Kolleg:innen im direkten Umfeld machen vieles wett – denn zusammen leidet es sich bekanntlich leichter.
Dass Engagement oft mehr Risiko als Chance ist. Wer sich einsetzt, Ideen einbringt oder Initiative zeigt, riskiert schnell als unbequem zu gelten – oder bekommt die eigene Lösung zwei Wochen später als „neue Vision der Geschäftsführung“ präsentiert.
Die Führung agiert mitunter wie ein autarker Mikrokosmos, der auf Durchzug schaltet, sobald Feedback von unten kommt. Karrierepfade sind nicht erkennbar, Transparenz existiert nur in Präsentationen, und moderne Maschinen oder Prozesse werden eher gemieden als gefördert.
Zukunft gibt’s auf PowerPoint – Realität ist meist Excel, Gaffa-Tape und Geduld.
Man könnte natürlich anfangen, Maschinen zu modernisieren, Führungskräfte nach Kompetenz statt Loyalität auszuwählen und Mitarbeitende nicht als lästige Kostenstelle, sondern als tragende Säule des Unternehmens zu betrachten. Auch ein Betriebsrat, der nicht im Standby-Modus läuft, könnte Wunder wirken.
Ein revolutionärer Gedanke wäre, Vertrauen zu schenken – im Homeoffice, bei Beförderungen und Weiterbildung. Wer weiß, vielleicht arbeiten Menschen sogar gerne, wenn sie ernst genommen, gefördert und nicht nur verwaltet werden?
Aber gut – vielleicht ist das auch zu viel verlangt. Alternativ könnte man einfach einen neuen Slogan einführen:
„Wir sind nicht mehr den Luxus gewöhnt – und du bald auch nicht.“
Im Kollegenkreis herrscht eine ausgesprochen angenehme und unterstützende Atmosphäre – man hilft sich, tauscht sich aus und versucht gemeinsam, das Beste aus den Rahmenbedingungen zu machen. Die eigentliche Unruhe entsteht regelmäßig durch ambitionierte Ideen aus dem C-Level, die vermutlich auf PowerPoint überzeugend wirken, in der Praxis jedoch mitunter an physikalischen, logischen oder einfach organisatorischen Realitäten scheitern. Das mittlere Management übernimmt deren Umsetzung mit bemerkenswerter Loyalität – kritisches Hinterfragen oder fachliche Rückkopplung finden eher selten statt. Die Expertise der Mitarbeitenden bleibt dabei oft ein ungenutztes Potenzial.
Das Image war früher deutlich besser – intern wie extern. Doch mit zunehmender Fluktuation und spürbarer Unzufriedenheit in der Belegschaft bröckelt der gute Ruf zunehmend. Kritik wird gern mit der Floskel abgetan: „Die Zeiten haben sich geändert – wir sind den alten Luxus einfach nicht mehr gewohnt.“ Ein Satz, der vieles erklärt – aber wenig verbessert.
Kolleg:innen mit Tarifvertrag dürfen sich entspannt zurücklehnen – Überstundenabbau, klare Regelungen und planbare Arbeitszeiten sorgen für ruhigen Schlaf. Wer hingegen außertariflich unterwegs ist, wird konsequent zur Mehrarbeit eingeladen – selbstverständlich ohne Ausgleich, versteht sich. Das gehört halt zum Commitment.
Homeoffice ist offiziell möglich, inoffiziell allerdings nur für jene, die mit dem grundsätzlichen Verdacht des Nichtstuns leben können und nichts gegen gelegentliche Kontrollanrufe einzuwenden haben. Vertrauen ist gut – telefonische Nachverfolgung offenbar besser.
Karrierechancen bewegen sich hier im gleichen Takt wie Investitionen in neue Maschinen – es kann also dauern. Wer eine Beförderung verdient hätte, wird gerne erst mal unter Druck gesetzt, während aktiv nach Fehlern gesucht wird, um den Kandidaten wieder von der Liste zu nehmen.
Bei Weiterbildungen zeigt sich das Unternehmen großzügiger – allerdings nur mit Rückversicherung. Wer ein Seminar besuchen will, darf gern vorher unterschreiben, dass er noch eine bestimmte Zeit im Unternehmen bleibt. Vertrauen sieht anders a
Neue Mitarbeitende landen gerne direkt in außertariflichen Verträgen – selbst wenn ihnen tarifliche Konditionen zustehen würden. Die Begründung? „Das ist bei uns halt so.“ Wer das anspricht, erlebt einen Betriebsrat, der eher als verlängerter Arm der Geschäftsführung agiert als im Sinne der Belegschaft.
Sozialleistungen genießen vor allem langjährige Kolleg:innen mit alten Verträgen. Neuere Mitarbeitende erhalten meist nur das Minimum. Gehaltserhöhungen? Ein seltenes Ereignis – oft mit dem charmanten Verweis: „Du hast doch vor drei Jahren schon was bekommen.“ Die Bewertungen im Jahresgespräch wirken dabei eher wie eine Monte-Carlo-Simulation: Zufallsprinzip inklusive.
Das Unternehmen bemüht sich sichtbar, im Rahmen der Möglichkeiten gewisse Standards in Sachen Umwelt und Nachhaltigkeit zu erfüllen – zumindest auf dem Papier und in bestimmten Bereichen. Allerdings lässt sich durch die Art der eingesetzten Fertigungsmittel nicht alles wirklich „grün“ gestalten, was man offen zugibt – und das ist zumindest ehrlich.
Weniger erfreulich sind die internen Optimierungsinitiativen, die in manchen Abteilungen stattfinden: Hier gibt es selbsternannte Spezialisten, die mit viel Halbwissen und noch mehr Improvisation an Anlagen herumbasteln – mit dem Ziel, Effizienz zu steigern, gerne aber auf Kosten von Sicherheit und Umwelt. Nach dem Motto: Hauptsache es läuft (irgendwie) schneller.
Das Bewusstsein für Nachhaltigkeit ist also da – aber es kollidiert regelmäßig mit Pragmatismus, fehlender Kontrolle und einem sehr großzügigen Verständnis von technischer Kompetenz.
Der Zusammenhalt unter den Mitarbeitenden ist bemerkenswert gut – geprägt von gegenseitiger Unterstützung, Offenheit und einem ehrlichen Miteinander. Gerade in einem Umfeld mit häufig wechselnden Prioritäten und wenig planbaren Entscheidungen bieten die Kolleg:innen wichtigen Rückhalt.
Allerdings stößt zu viel Harmonie im Team nicht überall auf Zustimmung: Wenn mittlere Führungskräfte den Eindruck gewinnen, dass Teams sich „zu gut verstehen“ oder eigenständig Lösungen finden, wird dies mit Skepsis betrachtet. In solchen Fällen folgen nicht selten subtile Interventionen, um die Dynamik zu bremsen – wer sich gut versteht, gilt schnell als potenziell illoyal.
Auf Führungsebene selbst fehlt dieser Zusammenhalt oft: Misstrauen, Lagerbildung und mangelhafte Abstimmung prägen das Bild.
Erfahrung wird hier zwar geduldet – aber selten gezielt gefördert oder geschätzt. Statt ältere Kolleg:innen als wertvolle Mentor:innen einzusetzen, um Wissen weiterzugeben und neue Mitarbeitende strukturiert einzuarbeiten, überwiegt oft der Blick auf die Kosten-Nutzen-Rechnung: zu teuer, nicht mehr „agil“ genug, schwierig einsetzbar.
Programme, um diese Kolleg:innen abteilungsübergreifend einzubinden oder gezielt weiterzuentwickeln, sind die absolute Ausnahme. Die gängige Begründung: „Die Person wird hier gebraucht“ – was in der Praxis meist bedeutet, dass sie weiter ungenutzt auf der Stelle tritt.
Wirklich gelebte Wertschätzung sieht anders aus – was bleibt, ist oft stille Frustration bei jenen, die eigentlich viel beizutragen hätten.
Das Führungsverhalten ist stark abhängig davon, in welcher Abteilung man gelandet ist – mit etwas Glück erwischt man eine Führungskraft, die sich tatsächlich für ihr Team einsetzt, zuhört und Rückgrat zeigt. In anderen Fällen beschränkt sich Führung auf das Durchreichen von Befehlen von oben – ganz ohne den Umweg über Verständnis, Vertrauen oder Wertschätzung. Mitarbeitende? Eher Mittel zum Zweck als das wichtigste Kapital.
Im C-Level und in gewissen Teamleitungen weiß man grundsätzlich alles besser – unabhängig von Fachlichkeit oder Nähe zum Geschehen. Beförderungen erfolgen gerne so lange, bis Kompetenz zur Gefahr wird. Wer dann noch wagt, eigene Gedanken zu haben, läuft Gefahr, als unfähig abgestempelt zu werden.
Die wenigen Führungskräfte, die sich modern, menschlich und reflektiert verhalten, werden meist freundlich an den Rand gestellt – mit dem subtilen Hinweis, sie hätten „die Realität wohl nicht ganz verstanden“.
Natürlich herrscht in der Automobilzulieferbranche immer ein gewisser Preisdruck – soweit, so bekannt. Das erklärt aber nur bedingt, warum Investitionen in moderne Arbeitsmittel hier offenbar systematisch verschlafen wurden.
Ein nicht unerheblicher Teil der Maschinen wirkt, als hätte er die letzte Wartung in einem Paralleluniversum überstanden – manche Anlagen befinden sich in einem Zustand, der an postapokalyptische Filmsets erinnert. Trotzdem wird erwartet, dass genau diese Maschinen plötzlich wieder schneller, effizienter und bitte mit Null-Ausfallzeiten produzieren.
Neue Technik? Gibt’s eher selten. Begründung: zu wenig „robust“. Man setzt lieber auf Altbewährtes – selbst wenn das nur noch mit Improvisationstalent und Gaffa-Tape läuft.
Die interne Kommunikation erfolgt bevorzugt über spontane Informationsveranstaltungen, bei denen primär der Eindruck vermittelt werden soll, man wolle mit den Mitarbeitenden ins Gespräch kommen. Inhaltlich dreht sich dabei vieles um Finanzkennzahlen und strategische Absichten – operative Herausforderungen oder konkrete Anliegen aus den Teams bleiben hingegen weitgehend unberührt. Fragen aus der Belegschaft werden – je nach Brisanz – elegant umschifft oder ignoriert.
Im Nachgang dieser Formate bleibt häufig der Eindruck zurück, dass das mittlere Management für alles verantwortlich ist und die Teams einfach „besser koordinieren“ müssten. Die tatsächliche Ursache von Problemen bleibt dabei wohl bewusst im Unklaren.
Der informelle Austausch unter Kolleg:innen („Buschfunk“) funktioniert erstaunlich gut – viele Informationen sind dort schneller und präziser verfügbar als über offizielle Kanäle. Leider herrscht große Zurückhaltung, diese Themen offen anzusprechen – nicht zuletzt, weil kritische Stimmen gerne als illoyal gewertet werden und mit entsprechenden Konsequenzen zu rechnen ist.
Das Thema Gleichberechtigung taucht gelegentlich auf der Agenda auf – meist dann, wenn es gut ins externe Narrativ passt. Intern kämpft man allerdings noch mit recht starren Strukturen und überholten Rollenbildern, was echten Fortschritt deutlich ausbremst.
Der Anteil von Mitarbeitenden, die nicht dem klassischen technischen Standardprofil entsprechen, ist überschaubar – insbesondere in leitenden Funktionen. Wer nicht ins gewohnte Schema passt, erlebt mal Wertschätzung, mal Ignoranz – je nach Abteilung, Tagesform oder Führungskraft. Von echter Gleichstellung ist man noch ein gutes Stück entfernt, aber der Wille, zumindest so zu tun, ist erkennbar.
An interessanten Aufgaben mangelt es definitiv nicht – im Gegenteil: Es gäbe genug spannende Themen, an denen man sich austoben könnte. Leider scheitert die Abarbeitung oft an der Realität ständig wechselnder Prioritäten, die so dynamisch sind, dass man sich fragt, ob sie nicht mit einem Zufallsgenerator abgestimmt werden.
Liefert man eine Lösung für ein Problem, wird diese gerne als „nicht durchdacht“ oder „unrealistisch“ abgetan – bis sie zwei Wochen später vom C-Level als bahnbrechender Geistesblitz präsentiert wird. Natürlich ohne Rückverweis auf die ursprüngliche Quelle.
So wächst der Aufgabenberg kontinuierlich – nicht, weil es an Ideen oder Engagement fehlt, sondern weil das Umfeld produktives Arbeiten systematisch erschwert.
Das Gehalt wird pünktlich bezahlt
Man ist keine Nummer
Update: Gehalt kommt immer noch pünktlich aber mittlerweile ist man eine Nummer, die schnell austauschbar wäre
Etwas Modernisierung würde gut tun
Hat ein bisschen abgenommen, aber es soll daran gearbeitet werden, dass es wieder besser wird.
Update: nimmt weiter an, statt besser zu werden. Es werden Entscheidungen getroffen die keinen Sinn machen
Hat etwas gelitten, soll aber wieder aufgemöbelt werden
Update: leidet weiter, weil die falschen Entscheidungen getroffen werden
Könnte nicht besser sein.
Update: passt immer noch, jetzt ist jedoch die Gefahr, dass es ausgenutzt wird
Der hat gelitten....
Update: leidet immer weiter. Es gibt einen kleinen Personenkreis der zusammen hält und der Rest kocht sein eigenes Süppchen
Ist soweit gut, fragt sich nur wie lange noch, da hier mürbe gemacht wird
Könnte etwas moderner sein, aber alles in allem da was man braucht.
Update: so langsam könnte mal etwas gemacht werden
Ist gut. Vorgesetzte informieren und auch über das neue Intranet gibt es viele Infos
Update: von ganz oben kommen so gut wie keine Infos mehr, welche dementsprechend auch nicht vom Vorgesetzten weiter gegeben werden können.
Intranet wird nur schön geredet
Ist nicht mehr gegeben
Das Image könnte besser sein
Mehr Geld kann es immer sein, aber ich bin zufrieden. OK für das, was ich tue
Man arbeitet stark daran, den ökologischen Fussabdruck zu vermeiden
Stimmt, sehr gut
Das ist wirklich sehr gut. Lobenswert!
Meistens gut. Da habe ich wirklich andere Sachen schon erlebt
Na ja, es gibt schöner eingerichtete Firmen. Da gibt es Luft nach oben, aber es hat sich schon einiges getan
Finde nichts negatives
Ist in Ordnung
Seeger punktet durch einen starken Kollegenzusammenhalt in der Produktion, ein ausgeprägtes Umweltbewusstsein durch die Umstellung auf Grünstrom, und bietet älteren Mitarbeitern tariflich gut geregelte Gehälter. Zudem genießt das Unternehmen weltweit ein sehr gutes Image, insbesondere dank der bekannten Seeger-Ringe.
Die größten Schwächen bei Seeger- Orbis liegen in der mangelnden Kommunikation und einem veralteten Führungsstil, was die Transparenz und Zusammenarbeit beeinträchtigt. Zudem gibt es eine unzureichende Work-Life-Balance, kaum Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten sowie Ungleichbehandlung bei der Förderung der Mitarbeiter. Die Arbeitsbedingungen in der Produktion sind problematisch, insbesondere durch Hitze und Rauch, und das veraltete Gehaltsgefüge macht es schwer, neue Fachkräfte anzuziehen.
Seeger könnte viele Verbesserungen vornehmen, um das Arbeitsumfeld und die Mitarbeiterzufriedenheit zu steigern. Eine der wichtigsten Maßnahmen wäre eine offenere und transparentere Kommunikation von der Führungsebene. Zudem sollte der Führungsstil modernisiert werden, um eine mitarbeiterorientierte Arbeitsweise zu fördern. Die Work-Life-Balance, insbesondere in der Produktion, könnte durch die Reduzierung von Überstunden und klarere Schichtpläne verbessert werden. Auch in Bezug auf Weiterbildung und Karrierechancen gibt es Verbesserungsbedarf, da es derzeit nur begrenzte Möglichkeiten gibt. Gleichermaßen sollte das Unternehmen stärker auf die Bedürfnisse älterer Mitarbeiter eingehen und auf faire Gleichberechtigung bei Fortbildungen und Arbeitsplatzvergaben achten. Die Arbeitsbedingungen in der Produktion, wie Hitzeprobleme und Rauchbildung, sollten dringend verbessert und veraltete technische Hilfsmittel modernisiert werden. Das Gehaltsgefüge müsste an den aktuellen Fachkräftemarkt angepasst werden, um wettbewerbsfähig zu bleiben.
Die Arbeitsatmosphäre im Unternehmen war insgesamt gut, vor allem dank des guten Zusammenhalts zwischen vielen Kollegen. Das kollegiale Miteinander hat maßgeblich zur positiven Stimmung beigetragen. Leider ist jedoch zu beobachten, dass dieser Zusammenhalt in letzter Zeit nachgelassen hat, was die Atmosphäre etwas trübt.
Das Image von Seeger Orbis ist nach wie vor sehr gut. Viele kennen den Sicherungsring als “Seeger-Ring”, und dieser Name genießt weltweit hohe Anerkennung. Nach außen hin hat die Firma einen ausgezeichneten Ruf, der auch heute noch Bestand hat.
Leider ist eine gesunde Work-Life-Balance in der Produktion kaum vorhanden. Die meisten Mitarbeiter arbeiten sechs Tage die Woche und haben aufgrund des Drei-Schicht-Systems nur wenig Zeit für ihr Privatleben. Besonders problematisch sind die kontinuierlichen Überstunden, die fast ausschließlich dazu dienen, personelle Engpässe zu überbrücken. Hier wäre es wichtig, die Überstunden zu reduzieren und eine bessere Planung zur Entlastung der Belegschaft zu ermöglichen.
Leider sind Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten bei Seeger fast nicht existent. Weiterbildungen werden kaum angeboten oder gar nicht in Betracht gezogen. Karrierechancen gibt es vereinzelt, aber nur für wenige Mitarbeiter. Insgesamt fehlt es hier an Entwicklungsperspektiven.
Die Karrierechancen sind für einige Mitarbeiter durchaus vorhanden, aber für andere leider nicht. Oft werden gute Mitarbeiter übersehen oder nicht dort eingesetzt, wo sie am effektivsten wären. Das Gehalt wird tariflich nach dem IG Metall Tarifvertrag bezahlt, und vor allem ältere Mitarbeiter verdienen sehr gut. Allerdings hat Seeger den Wandel der letzten Jahre im Hinblick auf Fachkräfte nicht ausreichend berücksichtigt. Das Gehaltsgefüge ist in vielen Bereichen veraltet, weshalb es schwierig ist, neue Mitarbeiter von außerhalb zu gewinnen.
In Sachen Umwelt- und Sozialbewusstsein ist das Unternehmen sehr gut aufgestellt. Sie haben den kompletten Strom auf Grünstrom umgestellt und konnten zudem viele unnötige Stromverbraucher eliminieren. Diese Maßnahmen zeigen ein klares Engagement für Nachhaltigkeit und Umweltschutz, was ich sehr positiv finde.
Der Kollegenzusammenhalt ist in einigen Abteilungen, insbesondere in der Produktion, noch sehr stark ausgeprägt. Dies ist einer der Hauptgründe, warum viele Mitarbeiter nach wie vor gerne zur Seeger kommen. Der enge Zusammenhalt unter den Kollegen trägt zur Arbeitsmotivation bei, auch wenn dies in anderen Bereichen des Unternehmens nicht mehr in gleichem Maße zu spüren ist.
Der Umgang mit älteren Kollegen ist grundsätzlich gut. Allerdings wird oft zu spät erkannt, dass manche Mitarbeiter an ihre gesundheitlichen Grenzen stoßen und nicht mehr in der Lage sind, ihre Aufgaben in vollem Umfang zu erfüllen. Die Vorgesetzten sollten besser auf die Bedürfnisse älterer Mitarbeiter achten und sie gegebenenfalls aus besonders anstrengenden oder nicht mehr machbaren Aufgabenbereichen herausnehmen.
Das Vorgesetztenverhalten im Unternehmen ist leider mangelhaft. Viele Führungskräfte agieren nach veralteten Führungsstilen, die nicht mehr zeitgemäß sind. Diese altmodische Führungskultur führt zu einer schlechten Arbeitsatmosphäre und beeinträchtigt die Zusammenarbeit insgesamt. Eine moderne und mitarbeiterorientierte Führung wäre notwendig, um das Betriebsklima zu verbessern und die Zusammenarbeit zu fördern.
Die Arbeitsbedingungen in der Produktion sind leider nicht optimal. Im Sommer ist es in einigen Bereichen viel zu heiß, und trotz jahrelanger Beschwerden wurde dafür noch keine Lösung gefunden. Zudem gibt es in manchen Bereichen eine erhebliche Rauchbildung, für die ebenfalls noch keine geeignete Maßnahme ergriffen wurde. Außerdem sind einige der technischen Geräte und Hilfsmaterialien stark veraltet und werden leider nicht erneuert, was die Arbeit zusätzlich erschwert.
Die Kommunikation im Unternehmen lässt leider stark zu wünschen übrig. Es mangelt an Transparenz, und da wichtige Informationen oft nicht klar an die Mitarbeiter weitergegeben werden, entsteht viel Raum für Spekulationen und Missverständnisse. Eine offenere und transparentere Kommunikation seitens der Führungsebene wäre dringend erforderlich, um dieses Problem zu lösen und das Vertrauen der Mitarbeiter zu stärken.
Leider habe ich die Erfahrung gemacht, dass bei Seeger keine echte Gleichberechtigung herrscht. In vielen Situationen werden Unterschiede gemacht, zum Beispiel bei der Unterstützung für Seminare und Fortbildungen. Einige Kollegen bekommen diese vom Arbeitgeber bezahlt, während andere leer ausgehen. Oft habe ich das Gefühl, dass hier der “Nasenfaktor” eine entscheidende Rolle spielt. Auch bei der Vergabe von Arbeitsplätzen ist mir aufgefallen, dass keine wirkliche Gleichberechtigung besteht, da persönliche Vorlieben der Vorgesetzten häufig den Ausschlag geben.
Die Möglichkeit, interessante Aufgaben zu übernehmen, ist beim Seeger eher begrenzt. Es fehlt an Gestaltungsfreiraum, und neue Ideen werden selten aufgegriffen. Dadurch bleibt die Arbeit oftmals monoton und wenig herausfordernd, was für Kollegen, die gerne kreativ arbeiten oder Innovationen einbringen möchten, enttäuschend ist.
Hervorragende Worklife Balance, mit überdurchschnittlich vielen Benefits für die Mitarbeitenden.
Innere Trägheit und Allüren eines Grosskonzerns bei Mitteständischer Größe. Technisch leider weit hinter den heutigen Möglichkeiten.
Beseitigung des Investitionsstaus ist ebenso wichtig wie die Work life balance des Teams.
So verdient kununu Geld.