seminarhotel jonathan als Arbeitgeber

Kein Firmenlogo hinterlegt

VORSICHT! Ausbeuterisches Profitsystem hinter "spirituell", "Liebe", "Gemeinschaft" Fassade

1,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/in

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das einfache und doch funktionierende Ausnutzungssystem... WENN man die sozialen und menschlichen Aspekte außer Acht lässt ist schon bemerkenswert.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

s.o.

Verbesserungsvorschläge

Seriös und Ehrlich werden!
Mitarbeit anerkennen, durch die gut Profit gemacht wird. Und damit auch längerfristig qualitatives Personal durch Profitgier ersetzen.
Sauberkeit und Hygiene mehr Beachten. Für Gäste UND Mitarbeiter.

Arbeitsatmosphäre

Anfänglich meist angenehm. Nach kurzer Zeit lässt das Theaterspiel nach und man sieht das gleiche Spiel mit jeder neu hinzukommenden Arbeitskraft von Anfang beginnen. Was ohne Unterbrechung alle paar Wochen der Fall ist.

Kommunikation

Wird angeblich großgeschrieben. Klappt jedoch weder unter Mitarbeitern noch in der "Führungs"ebene annähernd ehrlich.

Kollegenzusammenhalt

Nur vereinzelt finden sich immer wieder zwei, die sich verstehen. Nur immer für kurz, da kaum jemand länger als ein paar Tage, bis max. 1-2 Monate bleibt.

Work-Life-Balance

wirkt auch zu Beginn gut ausgeglichen, wird aber auch nicht lange gehalten. Nach spätestens 2 Wochen wird das Arbeitspensum deutlich gesteigert. Zunächst mit der "Motivations Schiene"... "Mitwirken und Geben macht uns zu einer starken Gemeinschaft..." . Wenn das auch nicht mehr wirkt kommt Druck. Und Wenn versucht wird, die Lebensqualität zu erhalten, zeigt sich schnell, dass man damit seinen Ab- bzw. Ausstieg eingeläutet hat. Was dem System auch nicht ungelegen zu sein scheint.

Vorgesetztenverhalten

Sehr künstliche und falsche Fassade auf allen Ebenen.
Unprofessionelle Besetzung der Führungspositionen durch branchenfremde Menschen ohne jegliche Erfahrung/Eignung in der Personal- oder Betriebsführung.
Die eher freizügig gelebte Sexualität ist meist positiv, jedoch
wenn nicht auf sexuelle Angebote von Entscheidungsträgern eingegangen wird, gehört man nicht mehr zu den "lieben Mitarbeitern".
Zusagen und Versprechungen werden nicht eingehalten.

Interessante Aufgaben

Fehlanzeige

Gleichberechtigung

Fehlanzeige... Verhältnis zwischen "Führung" und Mitarbeiter ähnelt dem zwischen einer frustrierten Kindergärtnerin und einem Kleinkind.

Umgang mit älteren Kollegen

Nicht mehr oder minder schlecht als mit allen anderen Kollegen. Die einzigen, die ein einigermaßen "normales" Arbeitsverhältnis leben, sind die wenigen, nicht dort mitlebenden und nicht mehr die jüngsten Festangestellten.

Arbeitsbedingungen

Nicht klar definierbar

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umweltdenken wird nur nach außen -hinter verschönernden Fassaden- positiv dargestellt.
Fehlendes Sozialbewusstsein geht so weit, dass Hilfe- und Stützesuchende mit Vorliebe geködert werden um sie zu benutzen

Gehalt/Sozialleistungen

Keinerlei Zahlungen oder Leistungen. Sogenannte "Working guest" Vereinbarungen. Kost und Logis gegen Arbeit. Man wird notdürftig irgendwo einquartiert wo gerade Platz ist. Bevorzugt außerhalb des Gebäudes auf dem Gelände. Darf essen was die Gäste übrig lassen. Sehr kostengünstiges System ohne Verbindlichkeiten. Auf den schnellen Mitarbeiter Wechsel ausgelegt. Wenn man zu viel Aufstrich auf das Brot schmiert, wird man gleich "zurecht gestutzt".
Wenn mal Vergütungszusagen gemacht werden, werden diese später einfach wieder ignoriert.

Image

Es gibt keine Mitarbeiter, die nach 2-3 Wochen Zugehörigkeit eine Positive Meinung haben. Das Hotel genießt weit greifend keinen guten Ruf.
Von wem die einzige positive Bewertung hier kommt, kann man sich denken.

Karriere/Weiterbildung

Es scheint nicht geplant, dass jemand länger als ein Paar Wochen/Monate dort bleibt.