2 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Gutes Image, technologisch modern
Es herrscht ein seltsames Klima dort. Viele junge Leute aber das muss nicht unbedingt von Vorteil sein und vorab - nicht alle Kollegen/Führungskräfte dort sind schlecht. Trotzdem, neben der offiziellen Hierarchie gibt es noch eine oder zwei unsichtbare. Die "Stammbelegschaft" bleibt ein Zirkel für sich, neue Kollegen, die bestimmten, tonangebenden Cliquen nicht zur Nase stehen, versucht man schnell loszuwerden. Es gibt Mitarbeiter, die indirekt mehr Einfluss haben als die Führungskraft. Auf "normalen" Stellen hat man eigentlich nur eine Existenzberechtigung, wenn jemand in den höheren Etagen ist, der einem den Rücken freihält. Ansonsten ist man sehr schnell zum Abschuss freigegeben. Ständige Beobachtung und Observierung ist an der Tagesordnung, Cliquen von weiblichen Führungskräften arbeiten gegen männliche Kollegen. Was dort auch sehr gestört hat, war eine teilweise abfällige Haltung von Führungskräften gegenüber älteren Arbeitnehmern. Ein Grundproblem liegt darin, dass dort teilweise Leute sehr jung befördert werden und sich extrem selbstgefällig und allmächtig gebärden. Ein Abschluss in BWL macht noch keine Führungskraft, auch nicht wenn sie aus dem Osten oder weiblich ist.
Geschichten des Alltags im O-Ton, die ich erlebt habe - Kommt eine Teamleiterin zur anderen, nachdem sie eine ältere Mitarbeiterin, die man nicht mochte, rausgeschmissen hat. Fragt die Andere: "Und, ist sie endlich weg?" Antwort: "Ja, ich hab den Platz schon entseucht." Diese Unterhaltung fand vor dem gesamten Team statt.
Liebe Vorstände der SBK - ich fürchte, Sie haben leider keine Ahnung, was in Ihrem Laden wirklich läuft. Nicht nur, dass es gar nichts zählt, ob jemand gute Arbeit macht. Es kommt nur auf den Nasenfaktor an. Es fehlt - vor allem bei einigen Führungskräften an Ethik, Moral und Anstand. Wenn man dann auf Flurfunk hört, dass Mitarbeiterinnen in Führungspositionen gekommen sind, weil man schlichtweg nix Besseres gefunden hat oder sehr gute private Verbindungen zu höheren Ebenen bestehen kommt man zu dem Schluss: Wo Siemens drauf steht ist auch Siemens drin.
Eine teilweise Fehlbesetzung bei Beförderungen durch nicht neutrale Auswahlverfahren gepaart mit Cliquenwirtschaft mach das Klima dort schlecht. Vielleicht sollte man sich von ganz oben mal bei den "normalen" Mitarbeitern genauer umhören und nicht nur bei den vermeintlich tollen, die sich regelmäßig in jeder Form an den Vorstand schmeißen.