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Last updated on 27.4.2026
Siemens AG wird von Mitarbeiter:innen insgesamt positiv bewertet. Die Arbeitsatmosphäre wird als zielorientiert, kollaborativ und produktiv beschrieben, mit guter Unterstützung und Teamarbeit. Besonders hervorgehoben wird der kollegiale Zusammenhalt, der als sehr gut und hilfreich wahrgenommen wird. Im Bereich Kommunikation gibt es trotz eines grundsätzlich positiven Eindrucks Verbesserungsbedarf, da Informationsflüsse teilweise als unzureichend oder zu hierarchisch empfunden werden. Bei den Führungskräften zeigt sich ein gemischtes Bild – während viele als fair und unterstützend geschätzt werden, gibt es auch Kritik an mangelnder sozialer Kompetenz und hierarchischen Führungsstilen.
Die Vergütung wird dank des IG Metall-Tarifvertrags als angemessen und verlässlich angesehen, mit guten Sozialleistungen. Bei Weiterb...
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Die Arbeitsatmosphäre bei Siemens AG wird von den Mitarbeiter:innen überwiegend positiv bewertet. Besonders hervorgehoben wird die zielorientierte, kollaborative Organisationsstruktur, in der auf das Wohlbefinden aller geachtet wird. Die Zusammenarbeit im Team wird als angenehm, respektvoll und unterstützend beschrieben, wobei persönliche Entwicklung gefördert wird. Viele Bewertungen betonen die offene, flexible und mitarbeiterorientierte Arbeitsumgebung sowie die kollegiale Atmosphäre mit hilfsbereiten Kolleg:innen.
Trotz der allgemein positiven Einschätzung gibt es auch kritische Stimmen. Einige Mitarbeiter:innen empfinden die Atmosphäre an bestimmten Standorten als einheitlich und wenig innovativ. Zudem wird bemängelt, dass die Qualität der Arbeitsatmosphäre teilweise von den Vorgesetzten abhängt und dass die geringe Büropräsenz nach der Pandemie zu einer kälteren Atmosphäre führen kann. Vereinzelt wird auch auf unklare Strukturen und mangelnde Einarbeitung hingewiesen. Dennoch überwiegen die positiven Aspekte wie Wertschätzung, Akzeptanz und Einbeziehung der Mitarbeiter:innen deutlich.
Die Kommunikation bei Siemens AG wird insgesamt positiv bewertet, zeigt jedoch bei näherer Betrachtung einige Herausforderungen. Mitarbeiter:innen schätzen die vielfältigen und innovativen Kommunikationsformate, klare Ziele und regelmäßige Meetings zu aktuellen Projekten. Besonders die Kommunikation vom Vorstand zu den Fabrikarbeiter:innen wird als kohärent und positiv hervorgehoben. Allerdings berichten einige Mitarbeiter:innen von einem problematischen Informationsfluss, der oft hierarchisch und top-down strukturiert ist. Kritisiert wird zudem, dass wichtige Informationen manchmal fehlen oder schlecht kommuniziert werden, während zu viele irrelevante Details oder Themen wie soziales Engagement die Kommunikationskanäle überfrachten. Für Werkstudent:innen und Praktikant:innen besteht der Eindruck, dass sie häufig erst nachträglich oder gar nicht informiert werden.
Das Vorgesetztenverhalten bei Siemens AG wird überwiegend positiv bewertet, wobei die Führungsqualität individuell stark variiert. Viele Mitarbeiter:innen berichten von aufmerksamen, fairen und unterstützenden Vorgesetzten, die stets ein offenes Ohr haben und pragmatische Lösungen suchen. Dennoch gibt es auch kritische Stimmen: Einige Führungskräfte werden als distanziert beschrieben, besonders nach Reorganisationen, während andere soziale Kompetenz vermissen lassen oder einen veralteten Führungsstil praktizieren.
Die Qualität der Führung scheint stark abteilungsabhängig zu sein, wobei einige Mitarbeiter:innen betonen, dass von extern eingestellte Manager:innen manchmal das nötige Branchenverständnis fehlt. Obwohl die Vorgesetzten grundsätzlich kommunikativ sind und Freiheiten gewähren, kritisieren einige Mitarbeiter:innen die begrenzte Entscheidungsbefugnis ihrer Führungskräfte sowie mangelnde Reaktionen auf Beschwerden, sei es beim Betriebsrat oder der Personalabteilung.
Die Gehälter bei der Siemens AG werden überwiegend positiv bewertet, wobei besonders die IG Metall Tarifverträge als großer Vorteil hervorgehoben werden. Mitarbeiter:innen schätzen die regelmäßigen Gehaltserhöhungen durch Tarifsteigerungen und Leistungsbeurteilungen sowie die zusätzlichen Sozialleistungen wie Weiterbildungsmöglichkeiten. Auch für Praktikant:innen und Werkstudent:innen wird die Bezahlung als überdurchschnittlich gut empfunden, besonders für IG Metall Mitglieder.
Trotz der überwiegend positiven Bewertung gibt es auch kritische Stimmen. Einige Mitarbeiter:innen empfinden die Gehaltssteigerungen als zu gering und teilweise unter dem Inflationsausgleich. Andere berichten von unfairen Einstufungen und Gehaltsunterschieden bei ähnlichen Tätigkeiten. Es wird bemängelt, dass die Grundgehälter im Vergleich zur Branche teilweise nur mittelmäßig sind und die Sozialleistungen als zu niedrig empfunden werden. Zudem werden unerfüllte Gehaltsversprechen als Grund für eine negative Atmosphäre angeführt.
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