13 von 46 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
13 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
13 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
nichts
das würde den Rahmen sprengen
Mal einen Plan bis zu Ende verfolgen und nicht immer eine neue Richtung hinterherlaufen, wenn der Wind sich dreht
War ganz ok, aber sehr wirr
konnte man sich alles selbst gestalten
War immer gut
Unterirdisch
Sehr schlecht
Die Aufgaben war interessant und gut, aber die Grundlagen waren katastrophal
Der Teamzusammenhalt
Das Maß an Überheblichkeit, mit der die Firma geradewegs auf den Abgrund zugesteuert wird. Die Unfähigkeit der Erkenntnis (oder es vielleicht nicht sehen zu wollen) welche Stellen mit gnadenloser Inkompetenz besetzt sind und somit nichts dagegen zu unternehmen. Die Führung lügt sich selbst in die Tasche. Nicht umsonst kommt es derzeit zu diesem rapiden Zerfall der Firma.
Führung austauschen. Das ExComm ist vollkommen fehlbesetzt und hört nicht auf die Erfahrenen. Noch dazu werden langjährige Mitarbeiter so mit Füßen getreten und vor den Kopf gestoßen, dass sie trotz all der tollen gemeinsamen Zeit gehen. Das muss man erst einmal schaffen.
Habt ein realistisches Gefühl für die Position am Markt. Ihr seid bei Weitem nicht so gut, wie ihr denkt, obwohl das Potential da gewesen wäre.
Eine Nullrunde anzukündigen, um dem Vertrieb einen dicken Bonus auszuzahlen, während die, die die eigentliche Arbeit hatten und die falschen Versprechen bei den Kunden wieder ausbügeln mussten leer ausgingen, ist widerlich!
Untereinander einfach klasse und es ging kaum besser. Ursprünglich hat man wirklich viel für eine tolle Atmosphäre gegeben, aber man nimmt diese Mentalität inzwischen Stück für Stück auseinander. Von 5 aus 3 Sterne stetig sinkend bei der Unternehmensführung.
So gut und toll es anfangs war... das letzte halbe Jahr hat nicht nur das Image gelitten. Das, was man ursprünglich an der Firma noch so geschätzt hat, liegt in Trümmern. Man hat an das Produkt und an die Firma geglaubt und zusammen an einem Strang gezogen. Nun gibt es in der Führungsebene nach dem abgesetzten Vorstand (was an sich ein guter Schritt war) wieder Personen, die diesen Enthusiasmus mit ihren Entscheidungen in Grund und Boden gerissen haben.
Es gab viele Kunden, die über die SmIT geschimpft haben und inzwischen vollkommen zu Recht. Man glaubt in der Führung immer noch, einen guten Platz am Markt zu haben, während die verbliebenen Kunden sich bereits auch anderweitig umschauen, weil sie das Konzept durchschaut habem. Leider ist das Innere nun genauso schlecht, wie das Image.
Hier wurde einem freie Hand gegeben, also absolut klasse in der Hinsicht.
Die Frage wäre: wohin?
Man hat den Laden innerhalb des letzten halben Jahres so in Richtung Abgrund gelenkt, dass es mich wundern würde, wenn die SmIT das übersteht. So ein Kurswechsel der notwendig wäre, kann praktisch gar nicht umgesetzt werden und wenn man nur unfähige Leute am Ruder hat und alle die das Schiff voran getrieben haben nach und nach von Bord gehen, wird man zwangsläufig im Abgrund landen.
Hier haben sich so manche Freundschaften für's Leben gefunden. Eine wirklich tolle Mannschaft, man hat sich immer selbst geholfen und auch nach Feierabend noch gern etwas zusammen unternommen.
Der eine Stern ist unverdient, zumindest was die aktuelle Führungsebene angeht. Man versucht es mit warmen Worten, aber auch mit Personen, die in den Positionen völlig fehlbesetzt sind. Daran wird auch festgehalten, anstatt auf die erfahrenen Fachkräfte zu hören.
Dass innerhalb eines nicht mal halben Jahres die Stimmung so miserabel geworden ist und so viele tolle und fähige Leute trotz langjähriger Erfahrung und Verbundenheit freiwillig ihre Sachen packen, sollte einem vielleicht mal zu denken geben. Aber Selbstreflexion ist hier nicht vorhanden.
Homeoffice problemlos möglich, Arbeitsmittel sind auch top. Wenn man nicht auch die Admins vergrault hätte, würde einem im Falle von technischen Problemen sogar schnell geholfen worden. (nun nicht mehr) Die Büroräume wurden so weit es ging (klar, nachdem fast 1/3 der Belegschaft reduziert wurde). Aber an sich war es ein schöner und moderner Arbeitsplatz.
Einfach unterirdisch. Entweder es wird nicht kommuniziert oder es sich so hingedreht, wie es gerade passt. Durchgeführte Zufriedenheitsumfragen wurden noch so gut es ging schön gerechnet und versucht zu relativieren, wo es jeder doch vor Augen hat.
Schon sehr interessant und vielfältig, auch wenn krampfhaft Vereinheitlichung angestrebt wird, anstatt auf die vorhandene Vielfalt und Flexibilität zu setzen.
Lockere Arbeitsumgebung mit sehr unterschiedlichen Herausforderungen
untertarifliche Zahlung , nicht jeder wird gleich behandelt
Gehalt muss dem üblichen Gehälter auf dem Markt entsprechen
Bei Veränderungen den Mitarbeitenden mehr Gehör schenken und sie nicht vor "vollendete" Tatsachen stellen.
Das gegenseitige Vertrauen ist zur Zeit verbesserungswürdig
Der Zusammenhalt ist in weiten Bereichen gut.
Entscheidungen werden leider oft über Mitarbeiter:innen und mit ihnen getroffen
Persönlichkeit wird groß geschrieben wenn man es wahrnimmt. Teams und Kollegen waren das beste was ich bisher in meiner Karriere erleben durfte.
Schlecht liegt natürlich immer im Auge des Betrachters - aber der Umgang mit der Entlassungswelle 2022 mit den ehemaligen Kollegen hätte durchaus besser sein können
Einzig hört manchmal mehr auf euere Leute und vertraut darauf das der eingeschlagene Weg der richtige ist - also weniger grundlegende Strategiewechsel
Team intern war die Atmosphäre immer bestens - wenn mal nicht wurde das klar angesprochen und im Sinne der Teamhygiene aufgearbeitet und man konnte entspannt miteinander wieder weiterarbeiten
Als Vater von 2 Kindern schätzte ich sehr die Möglichkeit meine Arbeit "im Rahmen" erbringen zu können wann es am besten passte. Auch der Umgang mit der Familiensituation war teamintern als auch im Unternehmen kein Problem
Es wird auf die eigenen Stärken und Interessen eingegangen und ein individueller Plan erstellt für das laufende Jahr. Auch Kosten für Weiterbildungen oder Konferenzen waren nie ein Thema
Nichts zu meckern. Ob es Feierabendliche Aktivitäten, Remotetreffen oder Austausch von Wissen geht - ich hab wirklich gerne mit euch allen zusammengearbeitet.
Mit den direkten Vorgesetzen immer bestens - hier war auch eher ein sehr kollegialer Umgang miteinander - schwierige Situationen mit Vorgesetzen hatte ich jetzt so nicht - kann das also nicht bewerten.
Die Kommunikation Teamübergreifend hat stark von der durch Covid folgenden Homeoffice Situation profitiert. Auf einmal hatte man nicht mehr das Gefühl das man hauptsächlich mit den jeweiligen Standorten kommuniziert sondern es wurde auch stark Standortübergreifend Teambuildings gemacht und Kommunikation betrieben. Einzig Kommunikation durch die Geschäftsführung war manchmal etwas untransparent und auch Kommunikation zwischer alter und neuer Welt hätte etwas besser sein können.
Jedes Jahr gab es neue Herausforderungen - man konnte sich immer gefühlt mit den neuesten Technologien challengen und auch abgesehen von der IT wurde sehr viel in die Entwicklung von Social Skills investiert. Lediglich die Tatsache das angefangene Projekte selten zu Ende gebracht werden auf Grund von Strategiewechsel kostet den letzten Punkt
Die Kollegen
Die Managemententscheidungen der letzten Jahre
Wieder eine Ausrichtung auf den Kunden fokussieren, sich weniger mit interner Verwaltung beschäftigen und auch einmal an die Angestellten denken, denn hier ist eine coole und schlagfertige Truppe zusammen, bei welcher im Moment jedoch der Rückhalt bröckelt.
Ich bedanke mich dennoch für die lange Arbeitszeit und wünsche dem Unternehmen für die Zukunft alles gute und dass es wieder aufwärts geht.
Die Kollegen sind der Hammer. Wenn es rein um die Zusammenarbeit mit den Kollegen gehen würde, definitiv 10 von 5 Sternen. Jedoch ist dies nicht alles was zu einem fairen und von Vertrauen geprägtem Betriebsklima gehört.
Große Projekte von immenser Wichtigkeit werden an Einzelpersonen festgemacht und durch das Management kaum/wenn überhaupt nur spärlich gemonitort oder gar vorangetrieben. Dies sorgt dabei dafür, dass man während der Umsetzung eines solchen Projektes auf sich alleine gestellt ist, erst einmal gegen 1000 Wände rennt und sich eine menge Frust aufbaut. Des weiteren werden wichtige Entscheidungen, welche auf diverse Ziele einzahlen würden (z.B. Kostenersparnis, Neue Tools, Fokus der Produktentwicklung) hinausgezögert und erst nach langem hin und her und einmal um den Block und Rolle Rückwärts beschlossen.
Das Image hat im Laufe der Jahre schwer gelitten. Durch große Investitionen in den letzten 4 Jahren in eine Neuentwicklung, welche nicht so richtig bis heute in die Gänge gekommen ist, wurden viele Kunden vertröstet und nicht mehr beachtet. Darüber hinaus der klare und notwendige Schritt sich von 1/3tel der Belegschaft zu trennen sorgt noch immer für Zweifel in der Belegschaft. Ohne deutliche Schritte welche eine Trendwende einleiten und die Firma wieder in den Aufwind bringen, weis ich da keine Lösung mehr.
Auch im Punkto Work-Life Balance gibt es eigentlich nichts negatives. Im Großen und Ganzen gilt eine Gleitzeitregelung, welche von allen Mitarbeitern in Anspruch genommen werden kann. (Mit Ausnahme vllt. in der einen oder anderen Support Unit, welche zu gewissen Kernzeiten einfach da sein müssen)
Des weiteren gilt für alle eine 40 Stunden Woche ohne Zeit Erfassung (also Vertrauensarbeitszeit). Auch wenn ein Spontaner Termin anstehen sollte (Arzt / Kinder aus der Kita abholen) war dies nie ein Thema und musste nicht groß angemeldet werden.
Hier wieder ein positiver Punkt. Wer in der SMIT bereit ist Verantwortung zu übernehmen, dem wird es sehr leicht gemacht diese auch zu bekommen. Was benötigte Schulungen und Zertifikate angeht war es auch nie ein Thema hier alleine oder mit mehreren Kollegen diese zu bekommen.
Hier gilt es zu sagen, dass das Gehalt Verhandlungssache ist. Hier kann jeder Mitarbeiter für sich seinen Schnitt zu machen. Daher würde ich schon sagen, dass hier Marktübliche Gehälter gezahlt werden.
Warum aber nur 2 Sterne?
Weil es nach dem Gehalt eigentlich keine nennenswerten Leistungen mehr gibt. Kein 13. Gehalt, kein Urlaubsgeld nicht einmal Vermögenswirksame Leistungen (welche als FinTech Unternehmen wohl kaum ein Problem darstellen sollten)
Darüber hinaus wird zwar eine betriebliche Altersvorsorge angeboten, welche aber nur dem gesetzlichen Minimum entspricht. Hier waren die Vorgängerunternehmen der SMIT deutlich weiter und besser aufgestellt.
Von Umwelt und Sozialbewusstsein war nie wirklich die Rede.
Vllt. dass auf den Standorten Nesslbach und Primstal Photovoltaik Anlagen verbaut sind? Aber sonst wüsste ich hier keine nennenswerten Engagements.
5 von 5 Sternen ohne Zweifel. Der Größte Pluspunkt aus meiner Sicht, welcher für die SMIT als Unternehmen spricht sind Ihre Mitarbeiter. An allen Standorten mit denen ich kontakt hatte (Nesslbach / Lübeck / Primstal / Bayreuth / Weingarten / Hamburg / FFB / Regensburg / usw.), waren hier nur super Kollegen durch die Bank weg anzutreffen. Bei Problemen oder nur so zum Austausch konnte man immer auf jeden zugehen und man hatte ein offenes Ohr und es wurde immer ohne Hintergedanken versucht zu helfen.
So wünscht man sich das!
Nie was negatives gehört / gesehen / mitbekommen
"It Depends" trifft hier wohl am ehesten den Nagel auf den Kopf. Aus persönlicher Erfahrung kann ich nur sagen, dass ich immer "Glück" mit den mir zugeteilten Vorgesetzten hatte. Man konnte immer Über alles reden und ein Vertrauensverhältnis aufbauen also durch die Bank wirklich tolle Kollegen. Aber auf der Gegenseite sind mit über die Jahre auch viele negativ Beispiele untergekommen. Daher hier genau die Mitte als Wertung.
Große Büroräume mit höhenverstellbaren Tischen.
Pausenräume mit Sitzmöglichkeiten.
Ausstattung am Arbeitsplatz war auch super.
Die Smart InsurTech AG ist ein Konglomerat aus diversen einzelnen Firmen, mit teils einer Firmenhistorie von 20 Jahren +.
Dies bedeutet, dass es innerhalb des Unternehmens einzelne Grüppchen / Standorte gibt, welche durch einen hervorragenden Austausch untereinander alle Infos an beteiligte weitergeben.
Jedoch die Kommunikation vom Top-Management in die Mannschaft lässt schwer zu wünschen übrig. Es gibt zwar von Zeit zu Zeit Initiativen wie Stimmungsumfragen etc. oder auch Projekte über neue Kommunikationswege in den digitalen Tools, jedoch sorgen diese für mehr Verwirrung als dass sie bei der klaren Kommunikation von Informationen helfen. Da hilft leider nur selbst alle Tools nutzen und sich alles zusammensuchen aus diversesten Quellen (MS-Teams / WIKI / Email / Teamgruppen / etc.). Auch der Spruch "Vertraue keiner Statistik die du nicht selbst schöngerechnet hast" ist von Zeit zu Zeit anwendbar.
Entscheidungen werden entweder sehr früh und ohne konkrete Informationen in die Mannschaft getragen oder man wird vor vollendete Tatsachen gestellt und fragt sich. Zugegeben wie man hier einen Mittelweg finden könnte weis ich auch nicht genau. Man kann es wohl nie allen Recht machen:)
Nie was negatives gehört / gesehen / mitbekommen
Grundsätzlich ist zu sagen, dass die SMIT was die Aufgabenbereiche angeht sehr divers aufgestellt ist. In meiner Bewertung kann ich aufgrund meines Aufgabengebietes nur die technischen Aspekte beurteilen.
Hier gilt es zu sagen, dass der Technologie-Stack, mit welchem gearbeitet wird hochinteressant ist, und man viele Freiheiten in der Umsetzung seiner täglichen Arbeit hat.
Jedoch passiert es sehr sehr häufig, dass geleistete Arbeiten teils innerhalb von Wochen/Monaten mehrmals über den Haufen geworfen werden und Mann von neu beginnen muss. Dies führt auf die Dauer zu enormer Frustration.
Somit lässt sich ein finaler Zustand eigentlich nie erreichen, bzw. ein Projekt auch nur schwerlich zu einem Ende führen.
Nach zwei Jahren leider gar nichts mehr..
Fehlende bzw. mangelhafte Führung bzgl. Unternehmensausrichtung, Produkt und Vertrieb.
Eine zukunftsfähige Software-Plattform entwickeln... dazu fehlt mittlerweile das notwendige Personal
Nach Entlassung der Hälfte der Mitarbeitenden: unterirdisch, weil keine Besserung in Sicht...
Intransparente Entscheidungen, viele strategische Fehler
Nicht die Mitarbeiter kündigen, die an den Neuentwicklungen beteiligt sind. Lieber legacy Anwendungen beerdigen (auch wenn die den Umsatz macht) und Volldampf nach vorne.
Mehr Cloud!
Als "remote-first" Firma das Gehalt an den Markt und standortübergreifend anpassen.
"New Work"-ish
Kenne keinen, der wirklich "stolz" ist hier zu arbeiten. Von außen betrachtet ist das Image aber wohl nicht so schlecht. Dass Hypoport als Muttergesellschaft im (S/M)DAX notiert ist macht schon was her. Employer-Branding wurde zwischenzeitlich einmal geändert.
40-Stunden Woche. Komplett remote. Weniger geht wohl auch. Ein Kollege hat irgendwann auf 3 und dann 2 Tage die Woche reduziert, bevor er sich selbstständig gemacht hat. Mit entsprechender Kommunikation geht auch das!
Urlaub konnte jederzeit genommen werden. Mal eine Stunde außer Haus sein, weil das Auto in die Werkstatt muss, sowieso. Insgesamt war es für mich flexibel genug.
Sich vom Entwickler zum Product Manager hocharbeiten oder zum Scrum Master umorientieren sollte mit entsprechendem Einsatz und Absprachen möglich sein. Generell konnte man sich quasi aussuchen, was man machen wollte.
Dass es aber zum Beispiel ewig gedauert hat um fachliche Karrierestufen zu definieren fand ich schon merkwürdig.
Neue Kollegen ließen sich sehr schwer finden. Tendenziell waren wir eher unterbesetzt.
In der aktuellen Situation (~30% der Belegschaft auf einen Schlag entlassen) aber eher sehr ungewiss!
Immer pünktlich zum Ende des Monats. Außer 12 Monatsgehältern war aber auch nichts drin. Vielleicht hab ich aber auch zu schlecht verhandelt... Insgesamt für mein Gefühl (und meine Kompetenz ) unterdurchschnittlich.
Goodies bei irgendwelchen Verlosungen hatten meist irgendein "fair"-Label.
Andererseits wurde noch recht viel mit dem Auto gefahren und geflogen so wie ich das mitbekommen habe. Möglichkeit fürs Jobrad-Leasing gibt es.
Insgesamt in Ordnung.
Nichts zu meckern, keinerlei Streitigkeiten. Gelegentliche "Tratschen in Anwesenheit"-Runden haben trotz Remote für ein gutes, kollegiales Verhältnis gesorgt.
Ich persönlich habe keine schlechten Erfahrungen gemacht, das Durchschnittsalter ist aber auch recht niedrig gewesen. Über Flurfunk kam gelegentlich das Gerücht auf, dass einige ältere Kollegen an anderen Standorten "nicht sehr agil und fortschrittswillig seien".
Disziplinarische Führungskraft war nett und umgänglich. Mit den anderen fachlichen Kollegen war man auf Augenhöhe. Sehr flache Hierarchie.
Räumlichkeiten sind renoviert, Bau neuer Gebäude bereits geplant (mal schauen, ob das aufgrund der Sparmaßnahmen noch umgesetzt wird).
Höhenverstellbarer Schreibtisch steht ebenso zur Verfügung wie Whiteboards, kostenlose Getränke, Kicker etc.
Laptop war leider schon etwas in die Jahre gekommen. Headset und Webcam sind aber top.
Sehr gemischte Gefühle:
Wochenrückblick per Mail, zweiwöchentliche "live" Updates mit allen Kollegen, Quartalsupdates und der Versuch ein stimmiges Kommunikationskonzept in MS Teams einzuführen. Dazu gelegentliche Mitteilungen von Mutterkonzern. Ich habe mich gut informiert gefühlt.
Zusammenarbeit mit anderen Teams war in Ordnung.
Innerhalb meiner 3 Jahre gefühlte 3 Mal kompletter Strategiewechsel. Immer sollte alles "besser" werden. Die Beweggründe waren kommuniziert und nachvollziehbar. Warum der zum Jahreswechsel neu zusammengetrommelte Vorstand jedoch einvernehmlich einen Monat später geschlossen gekündigt hat, wurde nie aufgeklärt...
Und die Kommunikation der Massenentlassung war natürlich unter aller . Komme aus dem Urlaub zurück, habe die Kündigung im Briefkasten, alle Accounts bereits gesperrt. Nicht mal mein disziplinarischer Vorgesetzte wurde informiert. In dieser Hinsicht kann ich die anderen negativen Bewertungen verstehen.
Frauen in Führungspositionen und Interims-Vorstand. Habe keinen Unterschied feststellen können.
Naja. Versicherungskram halt. Fachlich nicht das Spannendste.
Technisch konnte man sich dagegen (in gewissem Rahmen) austoben. War in meinem Bereich noch viel Greenfield. Leider wurde davon quasi nie etwas produktiv geschaltet, da von oben immer wieder Richtungswechsel angesagt wurden. Frustrierend!
In der Vergangenheit wurde zudem häufiger darauf gesetzt alles selbst zu machen und selbst zu hosten, statt fertige Lösungen einzukaufen und immer verfügbare Cloud-Dienstleister zu nutzen. Das Management hat Besserung gelobt. Ich bezweifle jedoch, dass das in den nächsten 2, 3 Jahren große Fortschritte machen wird.
Im Moment gerade nichts.
Dieses ständige Wechseln von Strategien. Dass man noch Leute einstellt, obwohl man eigentlich wissen musste, dass das Schiff sinkt. Umgang mit neuen Azubis.
Nicht so viel Hin und Her. Heute den Vorstand, morgen den.
Bis zu dem Supergau gut. Man hatte gut zu tun.
wurde eingespart, vorher gut.
Mehr als verbesserungswürdig/ die waren okay.
Direkter Vorgesetzte war in Ordnung, das Verhalten der dar darüber unter aller Kanone.
Das war echt super
Unter den direkten Kollegen super, auch viele andere super in Ordnung, aber das, was jetzt ablief, wenn es Minussterne geben würde: -5
Hier wird der Grundsatz gelebt: "Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern". Wenn heute etwas schlecht läuft kann es gut sein, dass es morgen noch schlechter läuft oder besser wird.
Unprofessionelles Vorgehen bei einer Kündigung
Dass man jemanden kündigt, weil er sich gerne woanders bewerben will ist allerhand. Dass man kein Zeugnis erhält ist furchtbar. Der IT für das Säumnis verschiedener Dinge in die Schuhe zu schieben gehört sich nicht.
Im ersten Monat durfte ich miterleben wie ein einzelner Entwickler alle anderen Softwareentwickler in der Abteilung im Meeting total kritisiert (an dem Tag wollte ich schon kündigen aber wie sieht das im Lebenslauf aus...) ohne auch nur ein Wort zu verlieren wie man es besser man kann.
Mit Top 1% bester Arbeitgeber zu werben ist eine Frechheit. Diese Bewertung muss überarbeitet werden.
In den einzelnen Teams sehr gut. Teamübergreifend eine Katastrophe. Es fallen Äußerungen gegenüber dem Kunden: "Ich weiß nicht warum dass Problem noch nicht von der Abteilung ... gefixt ist. Fragen Sie doch am besten beim Kollegen ... nach. (Ich habe alles richtig gemacht und es gleich gemeldet)"
Ja man fragt einen Vorgesetzten nach einem Zwischenzeugnis und 2 Wochen später hat man die Kündigung. Keine Worte.
Arbeitszeugnis erst 4 Monate nach der Kündigung erhalten. Zwischenzeugnis gar nicht erhalten. Danke nochmals dafür, dass ich 4 Monate lang Bewerbungen ohne aktuelles Zeugnis schreiben durfte... Keine Worte.
Man muss immer der IT hinterherrennen und lange warten bis man was von denen bekommt.
Es werden viele Meetings abgehalten. Doch die Kommunikation teamübergreifend ist eine Katastrophe. Man denkt immer: Wenn es ein Problem gibt spreche ich das im nächsten großen Meeting an, anstelle es gleich mit der Person unter 4 Augen zu besprechen.
Letztes Gehalt wurde erst nach mehrmaliger Aufforderung und Übersendung des Gerichtsbeschluss überwiesen.
So viele coole Ideen die leider nicht umgesetzt werden weil andere Zweifel haben.
So verdient kununu Geld.