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6 von 10 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Verbesserungsvorschläge
kununu Score: 2,5Weiterempfehlung: 17%
Score-Details

6 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Gehalt kann besser werden.

4,9
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Recht / Steuern in Leipzig gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Verständnisvolle Unterstützung

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Bis jetzt nichts erkannt.

Verbesserungsvorschläge

Keine

Arbeitsatmosphäre

Harmonisch, hilfsbereit, zuverlässig

Image

Aufsteigend

Work-Life-Balance

Angemessen

Karriere/Weiterbildung

Immer möglich.

Gehalt/Benefits

Könnte besser sein.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Gut

Kollegenzusammenhalt

Gut

Umgang mit älteren Kollegen

Gleiche Behandlung.

Vorgesetztenverhalten

Verständnisvoll und zielführend

Arbeitsbedingungen

Angemessen

Kommunikation

Gut und zuverlässig

Gleichberechtigung

Ja. Niemand ist benachteiligt.

Interessante Aufgaben

Ja. Man bekommt fast immer gute Heradforderungen.

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Ein Kapitel, auf das ich gern verzichtet hätte.

1,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 im Bereich Recht / Steuern in Leipzig gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Homeoffice-Pauschale wirkte zunächst wie ein sinnvoller und mitarbeiterfreundlicher Vorteil. Nach meiner Erfahrung mussten beim Austritt jedoch selbst über diese Pauschale angeschaffte und bereits benutzte In-Ear-Kopfhörer zurückgegeben werden. Solche Details hinterlassen letztlich einen Eindruck, der deutlich länger bleibt als die eigentliche Leistung.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Meine Zeit bei diesem Arbeitgeber war rückblickend eine der frustrierendsten beruflichen Erfahrungen, die ich gemacht habe. Nach meinem Eindruck stand der professionelle Außenauftritt in deutlichem Kontrast zu internen Abläufen, die ich als wenig strukturiert, wenig wertschätzend und nicht besonders transparent erlebt habe.

Verbesserungsvorschläge

Mein wichtigster Verbesserungsvorschlag wäre, Begriffe wie Vertrauen, Flexibilität und Wertschätzung nicht nur kommunikativ gut klingen zu lassen, sondern sie auch im Alltag mit Inhalt zu füllen. Weniger Micromanagement, mehr echte Eigenverantwortung und ein professionellerer Umgang mit Feedback wären dafür ein sinnvoller Anfang. Das Remote-Only-Modell sollte außerdem nicht nur als modernes Konzept verkauft, sondern so gestaltet werden, dass es nicht vor allem Distanz und Isolation produziert. Flexible Arbeitszeiten verlieren ihren Wert, wenn ihre Nutzung zwar offiziell erlaubt ist, sich praktisch aber nicht wirklich frei anfühlt. Auch Mitarbeitergespräche könnten an Nutzen gewinnen, wenn sie als ernst gemeinter Austausch statt als bloße Pflichtübung wahrgenommen würden. Aus meiner Sicht wäre insgesamt deutlich mehr gewonnen, wenn gelebte Kultur und Außendarstellung künftig etwas näher beieinanderlägen.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre empfand ich nicht als besonders offen oder respektvoll, sondern eher als angespannt und wenig vertrauensvoll. Neugier wirkte für mich weniger gefördert als nur so lange erwünscht, wie sie in bestehende Vorstellungen passte.

Image

Das digitale und moderne Image nach außen mag gut funktionieren. Mein persönlicher Eindruck im Arbeitsalltag war jedoch deutlich weniger überzeugend. Für mich klafften Außendarstellung und interne Realität spürbar auseinander.

Work-Life-Balance

Die flexible Arbeitszeit wirkte auf dem Papier zunächst positiv. In der Praxis hatte ich jedoch nicht den Eindruck, diese Freiheit wirklich unbelastet nutzen zu können. Die Erwartung, Kalender, Slack-Status und Erreichbarkeit jederzeit sauber zu pflegen, ließ für mich eher ein System kontrollierter Flexibilität entstehen als eine echte Work-Life-Balance. Arzttermine oder private Erledigungen waren formal möglich, fühlten sich für mich aber nicht selbstverständlich an.

Karriere/Weiterbildung

Weiterentwicklung wurde aus meiner Sicht gerne positiv dargestellt, der tatsächliche Mehrwert blieb für mich jedoch überschaubar. Sonderprojekte wirkten nicht unbedingt wie gezielte Förderung, sondern mitunter eher wie zusätzliche Aufgaben unter dem Etikett der Entwicklung. Auch fachliche Formate klangen sinnvoll, waren für mich in der Wirkung aber deutlich weniger nachhaltig, als es nach außen vermittelt wurde.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt empfand ich nicht als besonders attraktiv, gemessen an Anspruch und Erwartungshaltung eher als mittelmäßig. Kleinere Benefits wie Sachgutschein oder LinkedIn-Learning-Abo wirkten auf mich eher wie kosmetische Ergänzungen als wie ein wirklicher Ausgleich.

Kollegenzusammenhalt

Im Team gab es durchaus Unterstützung, insgesamt empfand ich den Zusammenhalt jedoch nicht als so stark, wie es gerne dargestellt wird. Mein Eindruck war eher, dass viel von einzelnen Personen abgefangen wurde und Zusammenarbeit nicht automatisch mit echtem Teamgefühl gleichzusetzen war.

Vorgesetztenverhalten

Ich hatte den Eindruck, dass die Führung stark von Micromanagement geprägt war, obwohl zugleich Vertrauensarbeitszeit kommuniziert wurde. Für mich wirkte dieses Nebeneinander weniger wie gelebtes Vertrauen als wie ein gut klingendes Etikett ohne entsprechende Praxis. Auch für konstruktives Feedback habe ich kaum Offenheit wahrgenommen, und Mitarbeitergespräche empfand ich eher als wenig zielführige Pflichtübung denn als ernst gemeintes Instrument zur Weiterentwicklung.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen wurden durch das Remote-Only-Modell zwar modern inszeniert, im Alltag empfand ich sie jedoch vor allem als isolierend. Der fehlende persönliche Kontakt führte für mich nicht zu mehr Freiheit, sondern zu einer Arbeitsrealität, in der soziale Nähe, spontaner Austausch und echtes Teamgefühl weitgehend auf der Strecke blieben. Übrig blieb eine Form von Zusammenarbeit, die zwar digital funktionierte, menschlich aber bemerkenswert kühl und distanziert wirkte.

Kommunikation

Die Remote-Only-Kultur und die Vielzahl an Austauschformaten klangen zunächst modern und effizient. Im Alltag empfand ich die Kommunikation jedoch eher als dauerhaft präsent und nicht immer sinnvoll dosiert. Zwischen Check-ins, Huddles, Meetings und fachlichen Formaten entstand für mich weniger ein Eindruck effizienter Abstimmung als vielmehr einer nahezu lückenlosen Taktung.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben empfand ich nur bedingt als abwechslungsreich oder wirklich mitgestaltbar. Gespräche über Interessen fanden zwar statt, führten aus meiner Sicht aber nicht automatisch zu sinnvoller Entwicklung. Für mich blieb der Eindruck, dass Mitgestaltung eher kommuniziert als tatsächlich spürbar gelebt wurde.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

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Leider nur noch ein Schatten seiner Selbst

2,3
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich Administration / Verwaltung in Leipzig gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Ich finde gut, dass 100% Homeoffice und eine vertragliche Vertrauensarbeitszeit angeboten wird. (Kann jedem Arbeitnehmer nur empfehlen sich eine Rechtsschutzversicherung zu holen)

Verbesserungsvorschläge

Ich würde mir wünschen, dass der Arbeitgeber nach inzwischen fast zwei Jahren endlich beginnt, auf die Stimmen seiner Mitarbeitenden zu hören und ihnen wirklich Gehör zu verschaffen. Es sollte nicht weiterhin alles auf die Leads abgewälzt werden, zumal diese aus meiner Sicht weder über ausreichende Personalführungskompetenzen noch über die notwendigen Qualifikationen verfügen, um dieser Rolle gerecht zu werden. Es ist traurig zu beobachten, wie ein einst innovatives Produkt zunehmend an Substanz verliert.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre hat sich aus meiner Sicht über die Jahre kontinuierlich verschlechtert, ohne dass eine echte Besserung in Sicht ist. Es kommt immer häufiger zu – in meinen Augen – unbegründeten Kündigungen. Die dadurch wegfallenden Aufgaben werden nicht reduziert, sondern auf die verbleibenden Mitarbeitenden verteilt. Die Belastung liegt zunehmend bei den Mitarbeitenden selbst, während Verantwortung aus meiner Wahrnehmung zu wenig bei den eigentlichen Leads verortet wird.

Image

Der Arbeitgeber stellt sich gerne als innovativ, kundenfreundlich und arbeitnehmerorientiert dar. Das mag vor einigen Jahren noch zugetroffen haben, ist aus meiner Sicht aber längst nicht mehr der Fall. Neue Innovationen, echte Verbesserungen der Kundenzufriedenheit oder Arbeitnehmerorientierung habe ich nicht wahrgenommen. Grundlegende Mindeststandards werden als bahnbrechend verkauft, während das eigentliche Produkt, trotz Umfirmierung und Rebranding, stagniert.

Work-Life-Balance

Durch 100 % Homeoffice und vertraglich vereinbarte Vertrauensarbeitszeit besteht grundsätzlich eine hohe Flexibilität. Man sollte jedoch aufmerksam sein, wie diese Flexibilität im Alltag tatsächlich ausgelegt und gelebt wird.

Karriere/Weiterbildung

Kaum vorhanden, entweder wird man Steuerberater oder nicht. Eigene Produktideen werden von der höchsten Entscheidungsebene ignoriert.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt ist höchstens Mittelmaß. Es gibt kaum Spielraum für Entwicklung oder Perspektive. Das Vergütungsmodell wirkt sehr veraltet.

Kollegenzusammenhalt

Durch die vielen Kündigungen und das Verhalten der Vorgesetzten habe ich den Eindruck, dass der Zusammenhalt stark gelitten hat. Viele Mitarbeitende sind vor allem damit beschäftigt, sich selbst abzusichern, aus Angst, beim kleinsten Fehler „der Nächste“ zu sein, der nicht mehr ins Konzept des Unternehmens passt.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten der Vorgesetzten hat sich über die Jahre deutlich verschlechtert. Probleme, Herausforderungen und Wünsche werden zwar angehört, jedoch weiß man aus Erfahrung, dass daraus keine Konsequenzen folgen. Nachhaltige Veränderungen bleiben aus.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsumgebung hat sich über die Jahre spürbar verschlechtert. Es herrscht eine Atmosphäre der Angst. Von der früher propagierten Unternehmenskultur ist kaum noch etwas zu spüren – sie wird weder aktiv gelebt noch glaubwürdig vermittelt. Homeoffice und Vertrauensarbeitszeit ermöglichen es, sich gut abzugrenzen und die täglichen Aufgaben zu erledigen. Wenn man es schafft, möglichst unsichtbar zu bleiben, kann der Arbeitsalltag an manchen Tagen erträglich sein.

Kommunikation

Kommunikation ist leider kaum noch existent. Probleme, Herausforderungen und Verbesserungsvorschläge habe ich über Jahre hinweg regelmäßig an meine Leads herangetragen. Ich hatte jedoch nie das Gefühl, dass diese Themen ernsthaft weitergetragen oder aufgegriffen wurden. Am Ende wundert man sich, warum Prozesse scheitern oder Strukturen zusammenbrechen. Insgesamt herrscht eine Atmosphäre, in der sich kaum noch jemand traut, offen etwas anzusprechen.

Interessante Aufgaben

Durch den kontinuierlichen Abbau von Strukturen und Aufgaben ist die Arbeit trotz der nach außen kommunizierten Innovationsansprüche sehr eintönig geworden. Der Arbeitsalltag bietet wenig Abwechslung oder inhaltliche Weiterentwicklung.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

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Führung und Geschäftsleitung — erhebliche Diskrepanz zwischen Anspruch und gelebtem Verhalten

1,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Recht / Steuern in Leipzig gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die folgenden Aussagen stellen ausschließlich meine persönlichen Eindrücke dar. Während das Unternehmen öffentlich ein modernes und professionelles Selbstbild aufbaut, erlebte ich intern vor allem ein Führungs- und Geschäftsleitungsverhalten, das für mich in wesentlichen Punkten unzureichend wirkte. Viele Entscheidungen schienen abrupt, intransparent und nicht nachvollziehbar. In Gesprächen entstand häufig der Eindruck, dass kritische Themen eher abgewehrt als aufgegriffen wurden.

Mein persönliches Empfinden war, dass wirtschaftliche Schwierigkeiten eine Rolle spielen könnten — ohne dass dies klar kommuniziert wurde. Gleichzeitig wirkte es so, als würden Belastungen überwiegend auf Mitarbeitende übertragen, während leitende Ebenen von diesen Entwicklungen kaum betroffen erschienen. Das erzeugte für mich ein unausgewogenes Gesamtbild, in dem operative Beschäftigte stärker unter Druck stehen, während die Geschäftsleitung weitgehend distanziert bleibt.

Mehrfach hatte ich den Eindruck, dass Führungskräfte selbst Unzufriedenheit äußern, jedoch ohne erkennbaren Einfluss auf höhere Ebenen oder sichtbare Umsetzung. Dieses Muster verstärkte für mich das Gefühl, dass strukturelle Probleme nicht adressiert werden — auch dann nicht, wenn sie intern mehrfach angesprochen wurden.

Das Arbeitsklima empfand ich als zunehmend angespannt. Vertrauen — sowohl gegenüber der Geschäftsführung als auch teilweise zwischen Teams — wirkte schwer herzustellen. Gespräche wirkten für mich oft formal und kontrolliert, nicht dialogorientiert. Viele Mitarbeitende erschienen vorsichtig im Umgang miteinander und mit Vorgesetzten.

Die öffentliche Kommunikation ist stark positiv geprägt. Gleichzeitig wirkte es für mich, als stünden manche besonders positiven Bewertungen in auffälliger Nähe zu Formulierungen, die ich aus Führungskontexten kannte. Das hat bei mir den persönlichen Eindruck verstärkt, dass gewisse Bewertungen eher die Perspektive höherer Ebenen widerspiegeln als die tatsächliche Stimmung im Arbeitsalltag. Dies ist ausschließlich eine Vermutung, die sich aus stilistischen Beobachtungen ergab.

Auch Mandanten wirkten aus meiner Sicht zunehmend unzufrieden, was sich in Rückfragen und angespannten Interaktionen zeigte. Für mich wirkte es so, als stünde diese Unzufriedenheit in direktem Zusammenhang mit der Art und Weise, wie Führung und Geschäftsleitung interne Zuständigkeiten handhaben.

Der Umgang mit Remote-Ausstattung war ebenfalls auffällig. Obwohl ein Budget besteht, werden sämtliche Geräte nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses vollständig zurückgefordert und bleiben im Betriebsvermögen. Die Begründungen wirkten formal korrekt, aber gleichzeitig wenig flexibel oder mitarbeiterorientiert.

Aufgrund der Gesamtsituation erscheint es mir sinnvoll, Personen, die eine Tätigkeit dort erwägen, frühzeitig über eine berufliche Rechtsschutzversicherung nachzudenken. Diese Empfehlung beruht nicht auf einem konkreten Vorfall, sondern auf meinem Eindruck, dass Entscheidungen häufig kurzfristig, unklar und stark asymmetrisch getroffen wurden — was für mich ein Umfeld geschaffen hat, das sich schwer kalkulierbar anfühlt.

Verbesserungsvorschläge

Verantwortung auf allen Ebenen übernehmen — Kritik offen aufnehmen statt abwehren — klare und transparente Kommunikation etablieren — Führungsrollen aktiv wahrnehmen statt delegieren — konsequente Orientierung an tatsächlichen Problemen statt an Außendarstellung — Vertrauen durch nachvollziehbare Entscheidungen herstellen — Mandantenorientierung stärken — Remote-Ausstattungspolitik überdenken.

Arbeitsatmosphäre

Theoretisch bietet Remote-Arbeit Flexibilität — praktisch empfand ich die Atmosphäre als stark distanziert und zunehmend geprägt von Misstrauen. Leistungsüberprüfungen wirkten für mich eng getaktet — teilweise stündlich — was weniger Vertrauen als Kontrolle vermittelte. Hinzu kam die Wahrnehmung, dass die allgemeine Stimmung zwischen Teams und Führungskräften spürbar angespannt war.

Image

Das offizielle Selbstbild ist ausgesprochen positiv — mein erlebter Alltag stand dazu jedoch in deutlichem Kontrast. Die Ähnlichkeit vieler positiver Außenbewertungen zu internen Führungsaussagen verstärkte für mich die Differenz.

Work-Life-Balance

Remote-Strukturen ermöglichen grundsätzlich Freiräume — gleichzeitig fühlten sich kurzfristige Vorgaben, steigende Leistungskennzahlen und engmaschiges Monitoring wie Faktoren an, die diese Freiräume deutlich einschränkten.

Karriere/Weiterbildung

Angebote waren vorhanden — doch in meinem Erleben rückten sie aufgrund der operativen Belastung häufig in den Hintergrund. Wirkliche Entwicklung schien kaum Priorität zu haben.

Gehalt/Benefits

Formal solide — dennoch wirkte der Umgang mit Remote-Ausstattung auf mich wenig flexibel. Sämtliche persönliche Anschaffungen mussten am Ende vollständig abgegeben werden, was zwar formal begründet wurde, aber dennoch einen zurückhaltenden Gesamteindruck hinterließ.

Kollegenzusammenhalt

Kolleginnen und Kollegen bemühten sich — dennoch war die allgemeine Unsicherheit stark spürbar.

Vorgesetztenverhalten

Gespräche wurden zwar geführt — gleichzeitig hatte ich das deutliche Gefühl, dass strukturelle Herausforderungen zwar benannt, aber nicht weitergetragen wurden. Einige Führungskräfte wirkten selbst unzufrieden, ohne daraus Veränderungen abzuleiten. Entscheidungen fühlten sich oft einseitig und wenig ausgewogen an — während operative Mitarbeitende spürbar stärker belastet wurden.

Kommunikation

Weitgehend unkonkret. Wichtige Themen wurden für mein Empfinden eher verallgemeinert als geklärt.

Interessante Aufgaben

Potenzial vorhanden — jedoch häufig durch unklare Prioritäten und unruhige Führungsentscheidungen beeinträchtigt.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

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nach schöner Zeit ging es bergab

2,4
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Recht / Steuern in Leipzig gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

den Zusammenhalt der Kolleg:innen, Homeoffice, die ursprüngliche Idee wie man arbeiten kann

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

dass die Meinung der Mitarbeiter:innen komplett ignoriert wird und die Leute zum Narren gehalten werden

Verbesserungsvorschläge

Coaching für die Führungskräfte bzw. Geschäftsleitung buchen / Feedback annehmen und NICHT schönreden - die Mitarbeiter:innen sind keine Narren und können 1 und 1 zusammenzählen / die ursprüngliche Vision von Kontist fortführen / mal wieder die Mitarbeiter:innen mit einbeziehen und nicht einfach Dinge beschließen ohne Einbeziehung der ausführenden Personen

Arbeitsatmosphäre

die Stimmung war nur noch gedrückt, jeder hat sich beschwert weil kein Feedback mehr angenommen wird

Image

schwieriges Thema - lässt man die Kolleg:innen außen vor, dann nur negativ

Work-Life-Balance

nach Einführung der Kernarbeitszeit war es noch okay, man konnte weiterhin spontan sich für Notfälle oder Arzttermine freinehmen

Karriere/Weiterbildung

wer Steuerberater werden will wird unterstützt aber danach ist kein Platz mehr für den fertigen Steuerberater / bei Versagen wird die Weiterbildung kaum als Lohnerhöhungsgrund genutzt / Weiterbildung für andere ist auch eher schwierig weil Sinn nicht erkannt wird / maximal der Weg der für die Firma nützlich ist wird unterstützt

Gehalt/Benefits

Verantwortungen werden z.T. nicht gesehen bzw. es wird so dargestellt als müsste das jeder können, es kann aber nicht jeder, vieles wird unter den Tisch gekehrt bzw. ignoriert, dass es zusätzliche Aufgaben sind

Kollegenzusammenhalt

die Kolleg:innen waren der einzige Grund zu bleiben

Umgang mit älteren Kollegen

Ü40 werden kaum eingestellt und Anteil ist sehr gering

Vorgesetztenverhalten

das Teamlead war gut bis sehr gut aber die Geschäftsführung redet alles schön obwohl das Gegenteil für jeden ersichtlich ist

Arbeitsbedingungen

Laptop gut, IT-Service nicht gut weil man sich fast komplett alleine kümmern darf, Budget für HO vorhanden aber das versprochene grundsätzliche Budget um Strom- und Internetkosten zu decken wurde nicht umgesetzt

Kommunikation

die Kommunikation im Team war sehr gut, aber mit den Vorgesetzten lässt es wirklich zu wünschen übrig, sie wünschen sich offenes Feedback aber wenn Feedback kommt wird es ignoriert und teilweise schöngeredet und als Einzelfall abgetan

Gleichberechtigung

das männliche Personal verdient tendenziell mehr als das weibliche Personal

Interessante Aufgaben

Quantität vor Qualität, kaum Zeit für Weiterbildung weil der Druck für die regulären Aufgaben zu hoch ist


Umwelt-/Sozialbewusstsein

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Arbeitgeber-Kommentar

People & Culture
People & Culture

Vielen Dank für dein Feedback. Wir nehmen jede Rückmeldung ernst, gleichzeitig möchten wir gerne auf einige Punkte eingehen und Klarheit schaffen:

Die Meinungen unserer Kolleg*innen ist ein essenzieller Bestandteil unserer Organisationsentwicklung. Wir holen regelmäßig Feedback in unterschiedlichen Formaten ein – sowohl anonymisiert als auch im direkten Austausch. Ideen und Impulse fließen aktiv in Umsetzungsprozesse ein. Unser Ziel ist es, eine partizipative Kultur zu stärken, in der Feedback nicht nur gehört, sondern konkret integriert wird.

Unsere Organisation folgt einer klar definierten strategischen Vision, die sich bewusst von der ursprünglichen Ausrichtung einer ehemals angegliederten Organisation abhebt, um damit optimal den aktuellen Marktanforderungen, rechtlichen Rahmenbedingungen und einem sich stetig wandelnden Steuer- und Technologiekontext gerecht zu werden. Über Fortschritte, strategische Roadmaps und Entscheidungen informieren wir regelmäßig in internen Formaten – mit der Einladung zum offenen Dialog.

Wir arbeiten nicht mit klassischen Kernarbeitszeiten, sondern mit Erreichbarkeitszeiten. Diese ermöglichen sowohl die notwendige Abstimmung im Team und mit Mandant*innen als auch eine hohe individuelle Flexibilität. Dieses Modell basiert auf einer starken Vertrauenskultur und wurde bewusst so gestaltet, um operative Abläufe effizient zu gestalten und gleichzeitig den persönlichen Lebensrealitäten gerecht zu werden.
Jeder Mitarbeitende hat ein definiertes Zeitkontingent für Fort- und Weiterbildungen, das nicht gekürzt oder für andere Aufgaben herangezogen wird. Dieses Kontingent wird aktiv kommuniziert und seine Nutzung von Führungskräften unterstützt.

Die Weiterbildung zum/zur Steuerberater*in fördern wir aufgrund der Natur unseres Geschäfts als Steuerberatung. Nach erfolgreichem Abschluss hängt eine Übernahme in eine entsprechende Rolle von den zum jeweiligen Zeitpunkt verfügbaren Positionen ab. Auch andere Weiterbildungen werden gefördert, sofern sie zur strategischen Ausrichtung der Organisation passen.

Wir arbeiten mit genderneutralen Gehaltsbändern, die regelmäßig überprüft und marktkonform angepasst werden. Die Vergütung ist geschlechtsunabhängig – statistisch zeigen sich gleiche Durchschnittsgehälter über alle Geschlechter hinweg. Die Altersverteilung innerhalb der Organisation zeigt eine statistisch belegbare Gleichverteilung über sämtliche Altersgruppen, allein ⅓ der Belegschaft sind im Ü40 Bereich. Unabhängig vom Alter oder Geschlecht werden alle Mitarbeitenden auf Basis ihrer Kompetenzen, ihres Beitrags und ihres Potenzials beurteilt und entwickelt.

Das Budget für Strom- und Internetkosten ist ein existenter und wählbarer Bestandteil unseres flexiblen Benefit-Systems. Jede*r Mitarbeitende kann individuell aus einem Pool an Optionen wählen.

IT-Support wird angeboten– und auch hier setzen wir auf Eigenverantwortung, insbesondere aufgrund unserer remote Arbeitsweise, kombiniert mit persönlichen Supportangeboten, typisch für eine remote Organisation.

Wir danken dir für deinen Einsatz und wünschen dir für deine weitere berufliche Zukunft alles Gute. Gleichzeitig stehen wir jederzeit für einen offenen Dialog bereit, um Feedback zu besprechen – auch im Nachgang.

Vielversprechender Start, doch dann bergab – Veränderungen, die alles verschlechterten

3,1
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2024 im Bereich Recht / Steuern in Leipzig gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Positiv am Arbeitgeber ist die Möglichkeit, vollständig remote zu arbeiten sowie die grundsätzlich flexible Arbeitszeiteinteilung. Dies bietet eine gute Work-Life-Balance und ermöglicht eigenverantwortliches Arbeiten. Allerdings hängt der tatsächliche Grad an Freiheit stark von der jeweiligen Abteilungsleitung ab – während einige Vorgesetzte Vertrauen in ihre Mitarbeitenden setzen und viel Eigenverantwortung zulassen, neigen andere zu starkem Mikromanagement, was die Vorteile der flexiblen Arbeitsweise teilweise einschränkt.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Negativ am Arbeitgeber ist das fehlende klare Konzept und die verlorene Vision, die das Unternehmen einst hatte. Es wirkt, als gäbe es keine langfristige Strategie mehr, sondern nur noch kurzfristige und oft nicht nachvollziehbare Entscheidungen. Besonders problematisch ist, dass scheinbar eine einzige Person – die nicht einmal offiziell in der Geschäftsführung ist – die alleinige Entscheidungsgewalt hat, während andere Stimmen kaum Gehör finden.

Dadurch werden wertvolle Chancen vertan, und das Potenzial des Produkts, das etwas Großes hätte werden können, bleibt ungenutzt. Statt einer nachhaltigen Weiterentwicklung entsteht der Eindruck von willkürlicher Steuerung ohne klare Richtung.

Verbesserungsvorschläge

Der Arbeitgeber sollte verstärkt auf die Anliegen und Verbesserungsvorschläge der Mitarbeitenden eingehen, insbesondere auf diejenigen, die in direktem Kontakt mit den Kunden stehen und wertvolle Praxiserfahrungen einbringen. Aktuell werden Vorschläge aus der Belegschaft oftmals ohne ernsthafte Prüfung abgelehnt, während die Ideen der Abteilungsleitung nahezu uneingeschränkt umgesetzt werden – selbst wenn sie nicht zwingend zu einer tatsächlichen Verbesserung führen.

Um eine nachhaltige und positive Entwicklung des Unternehmens zu gewährleisten, ist es essenziell, ein offenes Ohr für die Mitarbeitenden zu haben, deren tägliche Arbeit maßgeblich zum Unternehmenserfolg beiträgt. Ein transparenterer und fairer Entscheidungsprozess für Verbesserungsvorschläge sowie eine stärkere Einbindung der gesamten Belegschaft in Veränderungsprozesse würden nicht nur die Arbeitsatmosphäre verbessern, sondern auch zu effizienteren und praxisnäheren Lösungen führen.

Generell sollte der Arbeitgeber auf die Probleme und Sorgen der Mitarbeitenden eingehen - egal, wie unbegründet sie zu erst scheinen. In der Vergangenheit wurden diese immer nur ignoriert und nie ernst genommen.

Work-Life-Balance

Vertrauensarbeitszeit und remote only

Karriere/Weiterbildung

solange man keinen Steuerberater machen möchte, gibt es hier nicht viel zu lernen oder Weiterbildungsmöglichkeiten

Kollegenzusammenhalt

kommt drauf an, in welchem Team man ist

Umgang mit älteren Kollegen

gibt gefühlt keine

Vorgesetztenverhalten

kommt drauf an, welchen Vorgesetzen man hat

Kommunikation

ausbaufähig, die eine Abteilung weiß nicht, was die andere macht

Gehalt/Benefits

das Gehalt ist im Vergleich zu anderen Kollegen und deren Arbeitsleistung sehr ungerecht verteilt

Interessante Aufgaben

schnell eintönig, kein Interesse daran Mitarbeiter zu fördern/Neuerungen zu implementieren


Arbeitsatmosphäre

Image

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

People & Culture
People & Culture

Vielen Dank für das offene Feedback. Der Austausch mit unseren (ehemaligen) Mitarbeiter*innen ist uns sehr wichtig, und wir nehmen uns die Zeit, auf die angesprochenen Punkte einzugehen.

Beteiligung von Mitarbeiter*innen & Transparenz:
Offener Austausch ist uns besonders wichtig. Dafür bieten wir verschiedene Formate, wie das AMA ("Ask Me Anything") sowie regelmäßige Check-in-Termine, in denen aktiv Meinungen und Ideen eingebracht werden können. Alle Vorschläge und Veränderungen werden über verschiedene Plattformen im Unternehmen transparent koordiniert und sind für alle Mitarbeiter*innen einsehbar.

Performance & Arbeitsweise:
Mikromanagement entspricht nicht unserer Unternehmenskultur. Wir setzen auf Transparenz in der Performance und bei der Entwicklung. Hierfür definieren Mitarbeiter*innen gemeinsam mit den zuständigen Leads im Rahmen der Feedback-Cycle ihre Ziele und Benchmarks. Unser Ansatz basiert auf selbst gesteckten Benchmarks, die wir gemeinsam definieren, um individuelle und teambezogene Erfolge sichtbar zu machen. So fördern wir Eigenverantwortung, ermöglichen kontinuierliche Anpassungen und eine produktive Arbeitsatmosphäre.

Strategie & Unternehmensentwicklung:
Unsere Unternehmensstrategie ist ein dynamischer Prozess, der unterjährig mehrfach mit den Mitarbeiter*innen diskutiert und weiterentwickelt wird. Fortschritte und Anpassungen werden zudem regelmäßig im monatlichen Organisationsmeeting transparent kommuniziert und aktualisiert. So stellen wir sicher, dass alle Mitarbeitenden über die Unternehmensziele und Entwicklungen informiert sind und sich aktiv einbringen können.

Entscheidungsprozesse & Kommunikation auf Augenhöhe:
Entscheidungen werden bei uns nicht von einzelnen Personen getroffen, sondern entsprechend den Rollen oder Zugehörigkeiten der Aufgaben. Wir setzen auf transparente Prozesse, fördern aktiv den Dialog innerhalb des Unternehmens über Abteilungsgrenzen hinweg, Hierbei werden Ideen und Vorschläge direkt adressiert, objektiv mit den Zielen abgeglichen und in strategische Roadmaps eingebettet. Jede Idee wird validiert, findet Gehör und gliedert sich transparent einsehbar ein. An diesem Prozess sind alle Mitarbeiter*innen beteiligt.

Weiterbildung & Entwicklung:
Weiterbildung ist ein zentraler Bestandteil unserer Unternehmenskultur. Neben diversen E-Learning-Angeboten, ermutigen wir unsere Mitarbeiter*innen aktiv, diese Möglichkeiten auch wahrzunehmen, und stellen mindestens 10 % der Wochenarbeitszeit für Weiterbildung zur Verfügung. Zudem gibt es weitere wählbare Weiterbildungsmöglichkeiten im Rahmen der Unternehmensbenefits, die alle Mitarbeiter*innen als persönlichen Benefit wählen können.

Gehalt:
Wir setzen auf Fairness in der Vergütung, wobei wir mit marktadäquaten Gehaltsbändern arbeiten.

Wir arbeiten stetig daran, unser Unternehmen weiterzuentwickeln. Jeder kann sich selbst davon überzeugen – wir stehen jederzeit für einen offenen Austausch zur Verfügung.

Dein People & Culture Team von der smarta Steuerberatung