Schlechtes Klima, fehlende Wertschätzung und fragwürdige Führung
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die KollegInnen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Smartments verkauft sich als attraktiver Arbeitgeber, hält aber intern nicht, was es verspricht. Intransparenz, fehlende Wertschätzung und eine hohe Fluktuation sprechen für sich. Wer eine verlässliche, faire und wertschätzende Arbeitsumgebung sucht, wird hier vermutlich nicht glücklich.
Verbesserungsvorschläge
- Klare, transparente Bonusregelungen mit nachvollziehbaren Zielvereinbarungen
- Ehrliche Kommunikation und frühzeitige Einbindung der Mitarbeitenden in Entscheidungen
- Respektieren der vertraglichen Arbeitszeiten
- Mehr Benefits, um als Arbeitgeber konkurrenzfähig zu bleiben
Arbeitsatmosphäre
Die Stimmung im Team ist schlecht – und das nicht nur vereinzelt. Die Unzufriedenheit zieht sich durch sämtliche Bereiche, egal mit wem man spricht. Die Fluktuation ist hoch, und viele Kolleg:innen sind aktiv auf Jobsuche. Gespräche untereinander drehen sich oft um Frust und Enttäuschung über die internen Abläufe und die mangelnde Wertschätzung.
Image
Smartments ist eher unbekannt und fällt nach außen hin weder besonders positiv noch negativ auf.
Work-Life-Balance
Smartments stellt sich gerne als Arbeitgeber mit geregelten Arbeitszeiten dar – die Realität sieht jedoch anders aus. Nicht ausgereifte Prozesse sorgen für regelmäßige Anrufe an den Wochenenden und erfordern Notfall-Management. Dass Mitarbeitende auch an Feiertagen und Wochenenden erreichbar sein sollen, wird von der GF nicht nur stillschweigend, sondern auch wortwörtlich vorausgesetzt - nicht vergütet versteht sich. Wer klare Grenzen setzt, gerät schnell unter Druck.
Karriere/Weiterbildung
Aufstiegsmöglichkeiten gibt es theoretisch, aber in der Praxis sind sie kaum greifbar. Weiterbildungen werden nicht aktiv gefördert, und Entwicklungsperspektiven bleiben vage.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt ist marktüblich, aber gemessen an der Verantwortung nicht überdurchschnittlich. Besonders problematisch ist das Thema Bonuszahlungen:
In der Vergangenheit wurden Boni trotz positiver Unternehmensentwicklung nicht ausgezahlt. In manchen Fällen wurden gar keine Ziele vereinbart, sodass argumentiert werden konnte, dass diese nicht erreicht wurden.
Die Verantwortung, Ziele festzulegen und den Bonus aktiv einzufordern, wird den Mitarbeitenden zugeschoben – was rechtlich fragwürdig ist. Das genaue Prozedere ist intransparent, und auf Nachfragen erhält man nur vage Antworten oder gar keine Einsicht.
Auch bei weiteren Benefits schneidet Smartments im Branchenvergleich schlecht ab:
Kein Zuschuss zu Mahlzeiten, keine Essensgutscheine oder Kantine.
Keine Arbeitskleidung oder Reinigung – das führt nicht nur zu höheren Kosten für die Mitarbeitenden, sondern auch zu einem uneinheitlichen Auftreten gegenüber Gästen.
Kollegenzusammenhalt
Untereinander hält man größtenteils zusammen. Der Druck in den Abteilungen und die schlechte Kommunikation führen aber auch zu unnötigen Reibungen und Missverständnissen unter KollegInnen, die eigentlich das gleiche Ziel haben - ihre Arbeit vernünftig machen und positive Ergebnisse erzielen.
Vorgesetztenverhalten
Die Führungskräfte agieren meist distanziert und wenig wertschätzend. Es gibt kaum echtes Interesse an Feedback oder Verbesserungen, und Entscheidungen werden oft über die Köpfe der Mitarbeitenden hinweg getroffen.
Arbeitsbedingungen
Grundsätzlich gut und technisch gut ausgestattet mit Verbesserungsbedarf der räumlichen Trennung und Abgrenzung verschiedener Positionen und Aufgaben. Ein künftiger Verzicht auf richtige Büroplätze, wie geplant, könnte in der Praxis schwierig werden.
Kommunikation
Transparenz und offene Kommunikation sind nicht die Stärken des Unternehmens. Wichtige Informationen werden oft nur verzögert oder gar nicht weitergegeben. Entscheidungen fallen meist ohne Rücksprache mit den betroffenen Mitarbeitenden, was zu unnötigen Unsicherheiten und Missverständnissen führt. "Up to Date" beibt man hier bestenfalls über Flurfunk.
Interessante Aufgaben
Es gibt grundsätzlich Gestaltungsspielraum, da viele Prozesse noch optimiert werden könnten. Jedoch wird ein Einbezug der Mitarbeiter hier konsequent vermieden, während es gleichzeitig an klaren Strukturen fehlt. Mit ständig neuen Hürden und chaotischen Abläufen wird aus Herausforderungen schnell Frustration, die in allen Abteilungen spürbar ist.

