Start-up mit strukturellen Problemen in der Führung
Gut am Arbeitgeber finde ich
Als Start-up gab es grundsätzlich die Chance, früh Verantwortung zu übernehmen und Themen mitzugestalten. Auch das Aufgabenspektrum war breit gefächert.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Kommunikation seitens der Führungsebene war aus meiner Sicht unprofessionell. Zugesagte Punkte wurden mehrfach nicht eingehalten. Die Hierarchien waren sehr starr. Entscheidungen der Vorgesetzten wurden nicht hinterfragt, was dem Teamgefühl geschadet hat. Sachliche Kritik oder Verbesserungsvorschläge wurden häufig persönlich genommen und emotional statt konstruktiv beantwortet. Auch Grenzen wurden meiner Erfahrung nach nicht immer respektiert, etwa durch Kontaktaufnahme am Wochenende. Die Vergütung stand für mich in keinem angemessenen Verhältnis zur emotionalen Belastung.
Verbesserungsvorschläge
Eine offenere Feedback-Kultur, in der Kritik als Chance und nicht als Angriff verstanden wird, würde dem Unternehmen guttun. Verlässlichkeit bei Zusagen, klarere Kommunikation und mehr Respekt gegenüber der Work-Life-Balance (z. B. keine Kontaktaufnahme am Wochenende) wären wichtige Schritte. Auch die Vergütung sollte an die tatsächliche Verantwortung angepasst werden.