Leider steigt die negative Stimmung
Gut am Arbeitgeber finde ich
Gehalt pünktlich
Gutes Team
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Mit meinen direkten Vorgesetzten funktioniert die Zusammenarbeit sehr gut. Leider nimmt dieser positive Eindruck mit jeder höheren Führungsebene deutlich ab.
Die Personalplanung erscheint sehr knapp bemessen, was im Arbeitsalltag regelmäßig auffällt und zu einer hohen Belastung vieler Mitarbeitender führt. Überstunden und Arbeitsverdichtung sind keine Seltenheit. Immer häufiger entsteht der Eindruck, dass die vorhandenen Ressourcen nicht ausreichen, um die steigenden Anforderungen dauerhaft zu bewältigen.
Zudem scheint der Fokus zunehmend auf Erträgen und Kennzahlen zu liegen, während die Bedürfnisse der Mitarbeitenden und die Qualität der Beratung immer weiter in den Hintergrund geraten. Jedes Jahr wird zu Beginn kommuniziert, dass das vergangene Geschäftsjahr eines der erfolgreichsten seit Langem gewesen sei. Viele Mitarbeitende haben jedoch das Gefühl, dass sich dieser Erfolg für sie nicht widerspiegelt und über die tariflich geregelten Leistungen hinaus keine besondere Wertschätzung erfolgt.
NACHTRAG: Es gab vorkurzem eine Wertschätzung in Form eines Wertpapiergutscheins und eine Prämie nach Zugehörigkeit der Sparkasse. Sehr gut !
Grundsätzlich habe ich immer sehr gerne hier gearbeitet und die eigentliche Tätigkeit macht mir nach wie vor viel Freude. Der Kontakt mit Kunden, die Beratung und die tägliche Arbeit machen Spaß. Leider wird das Umfeld, in dem diese Arbeit stattfindet, zunehmend schwieriger. Das Miteinander zwischen den Abteilungen hat sich spürbar verschlechtert, und auch die Distanz zwischen Mitarbeitenden und den höheren Führungsebenen beziehungsweise dem Vorstand wird immer größer. Dadurch leidet aus meiner Sicht das Arbeitsklima erheblich.
Besonders enttäuschend ist, dass viele Veränderungen nicht als Verbesserungen wahrgenommen werden. Technische Umstellungen führen häufig zu zusätzlichen Problemen statt zu Erleichterungen. Regelmäßig kommt es zu Systemabstürzen oder technischen Ausfällen während Beratungsgesprächen, was sowohl für Mitarbeitende als auch für Kunden frustrierend ist. Auch das neue Druckersystem ist aus Anwendersicht ein Rückschritt, da viele Vorgänge deutlich mehr Zeit in Anspruch nehmen als zuvor. Insgesamt entsteht der Eindruck, dass Prozesse komplizierter statt effizienter werden.
Kritisch sehe ich außerdem die Personalleitung. Innerhalb des Hauses genießt sie bei vielen Mitarbeitenden keinen guten Ruf. Gespräche werden häufig als vorwurfsvoll statt wertschätzend und lösungsorientiert wahrgenommen. Sollte sich an der aktuellen Entwicklung nichts ändern, besteht aus meiner Sicht die Gefahr, dass weitere engagierte und qualifizierte Mitarbeitende das Unternehmen verlassen werden.
Schade, denn die Sparkasse war für viele Beschäftigte lange Zeit ein Arbeitgeber, bei dem man gerne gearbeitet hat. Das Potenzial dafür ist weiterhin vorhanden – dafür müssten jedoch die Mitarbeitenden wieder stärker in den Mittelpunkt rücken.
Verbesserungsvorschläge
Siehe Punkt schlecht am Arbeitgeber finde ich