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kununu Prüfprozess
16 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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16 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die Spitzmüller AG bietet sichere Arbeitsplätze und abwechslungsreiche Arbeit. Wenn man dem Druck gewachsen ist, eine richtige Alternative zum alt werden.
Teilweise gibt es zu viel Aktionismus, durch Schnellschüsse in der Unternehmensentwicklung entstehen unnötig Stress und Unmut.
Einführung von Hierarchieebenen mit "echter" Weisungsbefugnis könnte alles etwas entzerren.
Die Arbeitsatmosphäre ist gut. Etwas mehr Lob durch die Vorgesetzten könnte nicht schaden. Die verschiedenen Abteilungen haben jeweils ihre Ziele, die auch für fast alle Mitarbeiter gleich leicht oder schwer zu erreichen sind. Das ist in jedem Fall fair, wenn auch manchmal nicht ganz einfach.
Die meisten Mitarbeiter sind stark mit dem Unternehmen verwurzelt. Unmut gibt es auch regelmäßig, aber schätzungsweise im normalen Rahmen.
Der Urlaub kann prinzipiell immer genommen werden, allerdings gibt es Phasen, in denen das zeitlich nicht möglich ist.
Es gibt die Personen, die ihren 8-Stundentag abarbeiten ebenso wie die Arbeitstiere mit 12-Stundentagen. Es gibt also keinen Gruppenzwang.
Wenn man etwas erreichen will im Unternehmen, muss man auch die entsprechende Leistung bringen. Dann sind die Arbeitszeiten teilweise nicht so schön.
Wenn man etwas leistet, kann man auch aufsteigen. Die Mitarbeiter, die Dienst nach Vorschrift ableisten, werden weniger unterstützt, jedoch toleriert.
Die Gehälter werden meist pünktlich bezahlt. An der Höhe könnte noch gearbeitet werden. Das Unternehmen bewegt sich hier im Mittelfeld. Mit Ausreißern nach unten und oben.
Die Zielvorgaben für die Berater bieten einen großen Anreiz, sind jedoch nicht ganz einfach zu erreichen.
Das Firmengebäude wurde 2011 erbaut und entspricht den aktuellen Möglichkeiten für Energieeffizienz. Im Sozialbereich wird auch viel getan, größere Spenden an unterschiedliche Einrichtungen etc. Im Punkt Familienfreundlichkeit könnte jedoch noch einiges getan werden.
Der Zusammenhalt ist gut, es wird viel für das Kollektiv getan, teilweise gibt es auch private Freundschaften. Nicht so gern gesehen werden Kollegen, die höhere Ziele und Führungspositionen anstreben. Die werden gern auch mal etwas belächelt.
Die etwas älteren Kollegen werden nicht benachteiligt, allerdings haben sie auch keine Vorzüge in punkto Stress und Belastung.
Man muss beachten, dass das Unternehmen familiengeführt ist. Vorgaben von oben sind einzuhalten, nur berechtigte Einwendungen finden Gehör. Das muss man respektieren und damit umgehen können. Dann ist das Vorgesetztenverhalten in Ordnung. Wenn man auf einen kooperativen/sanften Führungsstil setzt, ist man eher an der falschen Adresse.
Ergonomische Arbeitsplätze mit höhenverstellbaren Tischen, guten Stühlen, Tageslichtlampen etc. sind im Unternehmen Standard. Ebenso gibt es die Möglichkeit zur kostenlosen Mitgliedschaft im Fitnessstudio um die Ecke. Auch positiv ist, dass es für alle Mitarbeiter kostenlos Wasser und Kaffee gibt.
Die Kommunikation ist gut. Wöchentliche Gespräche mit dem Vorstand sind die Regel, hier können die Mitarbeiter über Ihre Ergebnisse berichten und erhalten direktes Feedback vom Vorstand.
Frauen haben prinzipiell die gleichen Chancen wie Männer, müssen sich aber eher durchbeißen.
Das Spannungsfeld zwischen Technik, BWL und Vertrieb ist sehr abwechslungsreich. Egal ob als Berater, Backoffice oder Azubi.
Jedem wird eine Chance gegeben.
Klima der Angst, Ausrichtung des Unternehmens
Die könnte deutlich besser sein. Ab und an gibt es Veranstaltungen (z.B. Weihnachten, aber auch für verdiente Kräfte), nur hat man es als Außenstehender schwer, Anschluss zu finden. Das ist natürlich auch eine Sache der persönlichen Prägung - abhängig von der individuellen Aufgeschlossenheit. Nur aufgrund der hohen Fluktuation im Haus besteht für Novizen eine kaum überwindbare Hürde, denn die Vorbehalte gegenüber neuen Kollegen - gerade im Bereich, der nicht mit dem Vertrieb befasst ist - sind merklich.
Professionalität und Nachhaltigkeit gehören zu den Attributen, die in diesem Zusammenhang fallen sollten.
Allerdings gibt es auch eine andere Seite: Die Fluktuation ist sehr hoch, eine Einarbeitungszeit gibt es nicht. Zwar hat man die Probezeit, doch die wird nach Gusto auch schon mal verlängert, um einen Mitarbeiter zu reizen. Diese Methode ist ziemlich einseitig. Sie übersieht, dass der Adressat nicht allein die Umstände seines Wirkens zu verantworten hat. Mitarbeiter werden entsorgt, wenn aus Unternehmersicht das Kosten-Nutzen-Verhältnis zu ihren Lasten ausfällt. Insgesamt könnte das Klima deutlich besser sein. Dass die Mitarbeiter - ehemalige wie aktuelle - nicht immer ein gutes Haar an ihrem Brotgeber lassen, dürfte aber auch mit der Sprunghaftigkeit und der eigenwilligen, in Teilen überholten Menschenführung zu tun haben.
Die Arbeitszeiten sind pro forma nicht zu beanstanden. Unter Verweis auf »fehlende Effizienz« kann es nötig sein, auch im Urlaub oder der Freizeit berufliche Angelegenheiten zu erledigen. Manche halten dies aber grundsätzlich so. Das bedeutet, nach Feierabend oder am Wochenende Emails zu beantworten, Anträge zu schreiben und Vertrieb zu organisieren. Dass dies auch von der Führungsebene forciert wird, liegt auf der Hand und gehört zum Common Sense im Haus. Nicht ohne Ironie ist, dass das Thema »Work-Life-Balance« einmal intern auf die Agenda gehoben wurde - mit dem Ergebnis, dass es ein solches Problem im Haus nicht gibt. Die Mitarbeiter seien schlicht selbst verantwortlich, wie sie ihre Arbeitszeit organisieren und nutzen. Hinter vorgehaltener Hand aber spricht man anders; manche allerdings haben die Doktrin schon verinnerlicht und erkennen nicht (mehr), wie stark die Einschnitte tatsächlich sind.
Gruppenzwang besteht sicherlich und was die anderen Punkte angeht (Familienfreundlichkeit und »normaler Rahmen«) muss offen bleiben.
Weiterbildung und Arbeitszeiten lassen sich nur schwer miteinander vereinbaren. Je belastbarer die Historie zwischen Untergebenem und Führung ist, desto wahrscheinlicher ist, dass aber Fortbildung erlaubt wird. In jedem Fall muss man Urlaub einreichen, um eine Fortbildung zu machen.
Insgesamt verfestigt sich der Eindruck, dass nach Gutdünken über derlei Dinge entschieden wird.
An der Auszahlung gibt es nichts zu kritisieren. Hier gibt es keine Verzögerungen. Anreize bieten auch die Boni, die abhängig von der Lage des Unternehmens ausbezahlt werden. Am Jahresende gibt es eine Gratifikation, die beschwingt.
»Zufriedenstellend« ist sehr subjektiv, jeder bewertet das anders. Für einen Einsteiger, der v.a. als »Plug'n'Play«-Modul gesehen wird, ist das Verhältnis eher nachteilig. Man muss viel rudern - nur reicht die eingeräumte Zeit kaum, um zu wissen, welches Boot man steuern will und in welche Richtung es fahren soll.
Soziales Engagement ist eher nicht erkennbar, anders verhält es sich im Bereich des Umweltgedankens (das Gebäude ist in puncto Design und Funktionalität hervorzuheben).
Der Zusammenhalt wird zwar propagiert, aber nicht gelebt. Darwinismus heißt das Funktionsprinzip. Man kann in engen Grenzen zusammenarbeiten, aber die Bewertung der Leistung erfolgt in der Mehrzahl der Fälle nach intransparenter Punkteregel. Jeder ist sich selbst der nächste und Loyalität kann auch bedeuten, für Opportunismus zu votieren.
Schwer zu beurteilen. Ältere werden schon eingestellt, aber an sie haben die gleichen Ziele zu erreichen - andernfalls dürfte die darwinistische Logik wieder zur Anwendung gelangen.
Führung gibt keine stringente Linie vor, wankelmütig. Was heute gut ist, braucht morgen schon nicht mehr stimmen. Es kommt auch vor, dass vor versammelter Runde an den Pranger gestellt wird.
Das Gebäude ist technisch auf anspruchsvollem Niveau und offenbar auch führend in Vergleichsgruppen. Sie lassen grundsätzlich ein angemessenes Arbeiten zu. Auch an den Rechnern gibt es nichts zu beanstanden. Ein Plus ist der höhenverstellbare Schreibtisch, der dazu animiert, auch einmal im Stehen zu arbeiten.
Allerdings ist die eine Hälfte der Belegschaft im Sommer im Glutofen, während die andere im Winter leidet.
Die Kommunikation ist nicht besonders auffällig - sowohl in der einen wie in der anderen Richtung. Gemessen an den Maßstäben, die man anlegt, ist sie dennoch verbesserungswürdig.
Despektierliches über Geschlechter tritt durchaus auf, ist aber nicht an der Tagesordnung. Es ist nicht vorstellbar, dass künftig Teilzeitregelungen verstärkt auftreten. Sabbatical dürfte auch kaum Gehör finden - realistisch ist, dass jemand den Betrieb verlässt und nach einer definierten Zeit (z.B. 12 Monate) neu anfängt - allerdings auch wieder mit Probezeit und unter der Prämisse, sich wieder von unten heranrobben zu dürfen.
Das ändert aber nichts daran, dass die Aufgabe an sich sehr reizvoll ist. Man hat stets neue, interessante Projekte zu betreuen. Hier wird auch die Fähigkeit zu übergreifendem Denken gefördert. Unerläßlich ist, unterschiedliche Kompetenzen zu bündeln. Am wichtigsten aber ist der Vertrieb - er macht 85% aus. Wem das nicht liegt, wird es schwer haben. Das gilt nicht nur für diesen Betrieb speziell, sondern für die Branche als solche.
Bei der Spitzmüller AG hat man immer etwas zu tun. Die Projektarbeit ist sehr abwechslungsreich und anspruchsvoll. Man lernt weit mehr, als sich hinter der Bezeichnung Bürokaufmann/-frau versteckt.
Der Bürokomplex ist sehr modern. Kaffee und Mineralwasser bekommt jeder Mitarbeiter gestellt.
Die Vergütung ist leider recht gering, jedoch ist dies nicht ungewöhnlich für diesen Ausbildungsberuf.
Es gibt eine sehr moderne und gut ausgestattete Küche in der man sich gerne in der Mittagspause trifft, zusammen isst und lacht. Der Umgang zwischen Berater und Backoffice ist recht locker.
Nach der Ausbildung gibt es die Möglichkeit ein VWA-Studium zu machen.
Im Backoffice ist die normale Arbeitszeit von 08:00 - 17:00 Uhr.
Es gibt Urlaubs- und Weihnachtsgeld.
Alle sind sehr hilfsbereit und kompetent.
Der Arbeitsplatz ist modern und sauber. Es gibt auch höhenverstellbare Tische, was dem Rücken sehr entgegen kommt.
Die Aufgaben sind sehr abwechslungsreich und fordern einen.
Man weiß seine zukünftige Tätigkeit zu schätzen und hat stets ein abschreckendes Beispiel in der Erinnerung.
Mich stört nahezu alles.
Laden zumachen. Erlös an die Stellen spenden, die sonst immer an Weihnachten ihre 500 EUR bekommen.
Mit den Leidensgenossen manchmal sehr gut. Manch andere Leidensgenossen nehmen einem die eigenen Kunden weg, während man selbst mit anderen dringenden Projekten ausgelastet ist.
Die Damen im Back Office vergessen bis auf wenige Ausnahmen nicht, wenn man ihnen gezwungenermaßen Überstunden verursacht.
Manche Unternehmen wollen aufgrund negativer Mundpropaganda nichts mit einem zu tun haben.
Es wird stets und immer Druck ausgeübt, auch dann, wenn man gute Erfolge nachweisen kann. Den Druck nimmt man auch mit nach Hause. 12-14h Arbeitstage sind die Regel, Überstunden werden nicht bezahlt.
Die sehr hohe Mitarbeiterfluktuation wird toleriert. Meiner Meinung nach ist das System - die Mitarbeiter werden ausgepresst wie eine Orange. Wenn sie nicht mehr können, werden sie durch Neue ersetzt.
Gibt es kaum. Wegen der vielen Überstunden haben schon Mitarbeiter ihre fest geplante Promotion über Jahre aufgeschoben und schließlich aufgegeben.
Weit weit unter vergleichbaren Positionen in der Industrie. Angesichts der vielen Überstunden wird die Rechnung nochmal schlechter. Kleinkram wie Fitness-Studio gibt es geschenkt. Falls man für sowas noch Zeit hat.
Bonusregelung ist so gestaltet, dass man sie wahrscheinlich knapp nicht erreicht. Liegt man gut im Rennen, wird auch aktiv Einfluss genommen, indem neue Projekte an andere Mitarbeiter vergeben werden, die ihr Jahresziel voraussichtlich eh nicht erreichen.
Es gibt eine nachgeführte Solaranlage. Es wird an zig Stellen gespendet, allerdings nur im Vergleich zum Gewinn lächerlich kleine Beträge.
Teilweise unterstütz man sich gegenseitig. Teilweise muss man seine eigenen Mandanten gegen Kollegen verteidigen.
Alter ist nicht relevant, es geht stur nach Leistung. Es gibt kaum ältere Mitarbeiter.
Geschäftsführung gibt widersprüchliche und mitunter sich widersprechende Prioritäten vor. Für hieraus resultierende Fehler wird man verantwortlich gemacht.
Die Büros befinden sich in einem Industriegebiet am Rande eines abseits gelegenen Dorfes. Nur mit PKW sinnvoll zu erreichen. Die Heiz- /Kühldecke funktioniert mal, mal nicht. Mitunter sitzt man im Winter mit Mantel und Schal da, im Sommer schwimmt man im eigenen Schweiß. Man ist froh um jeden Auswärtstermin.
Man erhält gelegentlich rudimentäre Informationen über den Geschäftserfolg - dies jedoch nicht zur Transparenz, vielmehr will man damit noch mehr Druck erzeugen.
Beispiel "Wir liegen 25% hinter dem Vorjahresstand, jetzt muss jeder Überstunden kloppen bis wir das wieder aufgeholt haben!" Dass davor wieder 2 oder 3 erfahrene Leute das Weite gesucht haben, wird ignoriert.
Männliche Mitarbeiter sind für die technische Projektarbeit zuständig und haben als einzige direkten Kundenkontakt.
Weibliche Mitarbeiter sind im Back Office für das Kaufmännische zuständig. Frauen in der Position eines technischen Projektleiters gibt es, haben es aber schwer.
Die Projektvielfalt ist hoch. Aufgrund des ständigen Ergebnisdrucks ist Oberflächlichkeit aber zwingend notwendig. Das bleibt den Kunden nicht verborgen.
"Fluktuation ist branchenüblich und somit gut fürs Unternehmen" war eine der Aussagen des GF. Das Team arbeitet sehr kooperativ, der GF versucht die Mitarbeiter ständig unter Druck zu halten und fordert auch Einsatz außerhalb der vereinbarten Arbeitszeiten.
Einfach nur schlecht